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Die vielen Ansichten einer Stadt #

Wie attraktiv Graz schon vor Hunderten Jahren war, zeigt eine Ausstellung der Landesbibliothek im Sommer. Vor dem Beginn der Schau läuft eine Foto-Aktion. #


Von Robert Engele mit freundlicher Genehmigung der Kleinen Zeitung

Von

Robert Preis


Beliebte Stadtmotive
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Foto: Landesbibliothek
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Foto: Landesbibliothek

Graecium inclyti ducatus Styriae metropolis topographice descriptum“ – so nennt sich einer der wertvollsten Bildbände, die es in der Steiermärkischen Landesbibliothek gibt. Im Jahr 1700 erschienen, enthält dieses Werk Stiche des besten Kupferstechers der Steiermark jener Zeit, Andreas Trost.

Das Buch wurde als Geschenk für die Habsburger hergestellt, „war also schon damals richtig teuer“, wie Katharina Kocher-Lichem, Leiterin der Landesbibliothek, feststellt. Im Sommer wird es unter dem Titel „Grazer Ansichtssachen“ eine Ausstellung über derartige bibliophile Kostbarkeiten geben. Eine Foto-Aktion dazu startet aber schon jetzt.

Gesucht werden die besten fotografischen Annäherungen an zehn ausgewählte Stiche aus den wertvollsten Beständen der Bibliothek. Jene Fotografien, die am ehesten an die historischen Perspektiven herankommen und auch künstlerisch wertvoll sind, könnten es selbst zu höheren Würden schaffen. Die Schau, die Ende Juni in der Landesbibliothek in Graz eröffnet wird, soll auch die besten Fotografien der Aktion enthalten – eine Jury wird sie auswählen (der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Mitmachen ist ganz einfach. Unter www.kleinezeitung.at/ graz laden Sie Ihr Foto hoch. Wichtig für alle Teilnehmer: Einsendeschluss ist am Sonntag, dem 9. April.

Ansichten
Ansichten der Schlösser Gösting und Eggenberg sowie von Maria Trost
Foto: Landesbibliothek


© "Damals in Graz", Dr. Robert Engele