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„...als Dichter bin ich Hörender und Schauender“#

Der Schriftsteller Ferdinand Schmatz, Träger des Ernst-Jandl-Preises 2009, erläutert die Prinzipien seiner Arbeit, erinnert sich an Begegnungen mit Ernst Jandl und eröffnet den Lesern Zugänge zur experimentellen Poesie.#


Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus der Wiener Zeitung (Samstag, 6. Juni 2009).

Von

Hans Haider


Ferdinand Schmatz
Ferdinand Schmatz © Wiener Zeitung / Fotos: Andreas Urban (3), apa/ Herbert Pfarrhofer (1)

Wiener Zeitung: Herr Schmatz, Sie haben seit 1977 drei Dutzend Bücher veröffentlicht, darunter Gemeinschaftsarbeiten mit Franz Josef Czernin und Heimo Zobernig. Aber man findet Sie kaum in den Schaufenstern von Buchhandlungen – obwohl Ihr Essayband "SPACHE MACHT GEWALT" auf die Südwestfunk-Bestenliste kam und der Roman "Durchleuchtung" im Dezember 2005 das ORF-Ranking anführte. Das honorige Etikett "experimentelle Literatur" wirkt eher hemmend als verkaufsfördernd. Die Entwicklungs- und Sensibilisierungsarbeit wird anderswo honoriert: im Werbedesign, wo mit dem Wortsinn gegen alle Schreibregeln gespielt wird. Das muss traurig machen.

Ferdinand Schmatz: Ja, es macht traurig, kann aber abgefedert und eingeordnet werden. In das Werbedesign ist nur das Zipfelchen jener Arbeit, die in der Hörspielentwicklung der sechziger Jahre geleistet wurde, eingeflossen. Es gibt in der Geschichte der Ideen immer „Optimierungen“ im Sinn einer allgemeinen Verkaufbarkeit, die Zurechtstutzungen des avancierten Programms sind. Der Kunst und Literatur, die andereOrte der Reflexion aufsucht, werden die Spitzen weggebrochen.Der Rand aber, in dem geforscht, übersetzt und dargestellt wird,bleibt bestehen. Und man kann sich dort auch wohlfühlen, weilman im Konzert der Selbstinszenierungen nicht unter Druck gerät. Das ist nicht unangenehm, und für die Produktion eher hilfreich. Ich kann meine Bücherdann machen, wenn ich so weit bin. Ich brauche dafür meistens drei Jahre.

Aber natürlich gibt es schon eine gewisse soziale Veränderung im Laufe meines Schreiblebens. Es gab einmal eine Art von Heimat, wozu Ernst Jandl und Friederike Mayröcker, einige Autoren der Wiener Gruppe oder Reinhard Priessnitz und Elfriede Gerstl gehört haben. In dieser Gruppe hat es eine unausgesprochene Übereinstimmung gegeben. In den Schreibweisen zeigten sich zwar sehr differenzierte Individualitäten, doch alles bewegte sich innerhalb einer Region des gleichen Text-Wollens – auch was die Kritik am Bestehenden anbelangte. Diese Unzufriedenheit, wie auch das Glück, mit der Sprache spielerisch und existenziell berührend zu arbeiten, sind eigentlich verloren gegangen. Ich weiß nicht genau, warum.

Eine institutionelle Fluchtburg dieser radikalen Literatur war das 1978 gegründete Bielefelder Colloquium für Neue Poesie, das 2003 sein Ende fand. Jörg Drews, der Organisator und Freund vieler Dichter, ist im heurigen März verstorben.

Das ist ein bitterer Verlust für die gesamte Literatur. Sein Erfassungsvermögen war weit gestreut, was ihm von den Experimentellen auch mit einer gewissen Schärfe zum Vorwurf gemacht wurde. Jetzt im Rückblick zeigt sich, dass seine Bandbreite eher Verbindungen suchte als ausschloss, was ich sehr gut finde. Diese Art von Auseinandersetzung, der Kontakt mit den Autorenselbst, die Energie, das Unerwartete kommen zu lassen – das wird sehr fehlen. Schmidt-Denglerwar so eine Figur in Österreich, und jetzt sind er und Drews weg. Tja ...

Die alle zwei Jahre in Neuberg an der Mürz stattfindenden "Ernst-Jandl-Lyrik-Tage" können die Intentionen von Drews fortsetzen. Er war ja einer der Juroren von Anfang an.

Das Ende von Bielefeld war höchst notwendig. Es war eine Erschöpfungspürbar, es kamen keine Jüngeren nach. Die hatten andere Marktinteressen. Es war ein Ende, auch ein ästhetisches, erreicht, wo man Gott sei Dank gerade noch rechtzeitig aufgehört hat. Deshalb gibt es in Veranstaltungen wie Neuberg die Möglichkeit,dass etwas entsteht – vielleicht nicht in der alten, bestimmten Vorstellung von Gegenliteratur, weil auch das konventionelle Feindbild nicht mehr zur Verfügung steht Mit Bielefeld gibt es aber keine Überschneidungen.

Ferdinand Schmatz
"Ich kann meine Bücher dann machen, wenn ich so weit bin" – Ferdinand Schmatz im Gespräch mit "Wiener-Zeitung"-Mitarbeiter Hans Haider
© Wiener Zeitung

Vor Ihnen haben Thomas Kling, Felix Philipp Ingold, Michael Donhauser und Paul Wühr den 2001 von der Republik in memoriam Ernst Jandl gestifteten Preis bekommen. Sie werden am 13. Juni folgen. Was verbindet sie mit dem 28 Jahre älteren Jandl?

Die Haltung des Dichters, auch als Mensch. Ich habe zwar seine Wärme, aber auch seine Entschlossenheit zu spüren bekommen, in seiner scheuen, behutsamen, immer im richtigen Abstand herangetragenen Weise. Ich glaube, dass sie auch ein Teil seiner oft sehr robust wirkenden Gedichte ist.

Was das Literarische anbelangt: Ich kann Jandl-Gedichte immer wieder lesen und immer wieder zu einer neuen Lesart vorstoßen oder hingeführt werden. In diesen komplexen Kompositionen ist so viel drinnen – ob es ein Komma ist oder ein Buchstabe, den ich vorher übersehen habe, der auf einen anderen verweist, und dann Sinn macht. Irgendwo tut sich immer etwas auf, im Zusammenspiel auf das Ganze hin, das streng komponiert ist, und trotzdem inder Wirkung seine Freiheit hat.

Jandls Gedichte sind jedem als akustische Ereignisse im Ohr geblieben, der Jandl selber lesen hörte. In Ihren Gedichten muss man von Wort zu Wort, von Zeile zu Zeile nach Strukturelementen suchen, selber assoziieren, Wörter und Sequenzen abklopfen in verschiedene Richtungen hin, nach Reimen, Homonymen, Synonymen etc. Zum Beispiel in der Schöpfungsgeschichte im Buch "das große babel,n": "zeichen verweisen: / eisen für festes, / wasser für nasses, / tage zu jahre für – zeit ,/ die sichte, aus lichtern am festen – gewölbe der scheide – / wos tagt und finster wäre ..." Dem Leser wird Konzentration, wird Arbeit abverlangt.

Ja, aber das ist nicht als eine bewusste Erschwernis zu verstehen. Es ist eine strukturell verknüpfende kompositorische Vorgangsweise, die aber nicht so gründlich durchdacht ist. Sie entsteht eher durch schnelles Verbinden, etwa von sich auftuenden Konnotationen, oder von verschiedenen rhetorischen Figuren im Laufe der Bild-Wort-Sammlung. Für mich sind Gedichte sehr stark von bildlichen Elementen geprägt, an die ich sprachliche Begriffe heranführe, die sich dann im Laufe dieser Sammlung zum Text entwickeln.Eine konzentrierte Lesezeit, um sich ein Verstehensmoment zu erobern, ist sicher notwendig. Aber noch wichtiger als die Lesbarkeit im Sinne des stillen Lesens ist es, vom Rhythmus, von der Musikalität erfasst zu werden, und dadurch frei zu werden für Verstehensprozesse. Auch das ist Konzentration.

Sollte man Ihre Gedichte darum laut lesen?

Unbedingt! Weil man sich durch eine körperliche Betätigung eine Schwingung erarbeitet, die auch frei macht für Sinnverstehen auf einer zweiten Ebene. Beim Aufbau eines Gedichts gibt es natürlich mehrere Phasen, und eine der schönsten und eindringlichsten Arten der Überprüfung ist das Laut-Lesen. Da höre ich dann, ob es ineinandergreift, oder wo Brüche sind, wo es spröder werden kann oder muss, und wo es sich harmonisch wieder zu binden verlangt.

Nach meinen Lesungen vor Publikum bekomme ich oft zu hören: Jetzt haben wir das besser verstanden! Ich kann natürlich im Lesen auch die Denk-Verknüpfungen, nicht nur die von Reimen oder Versen, gut herausarbeiten. Dieses Sich-Trauen, die Stimme und den Körper mit in die Sinnarbeit hineinzutragen, bewirkt diese Art von Befreiung, die auch das Verstehen erleichtert. Das verbindet mich auch mit Ernst Jandl.

Wobei bei ihm der Weg in umgekehrter Richtung verläuft: Da hat man sofort die durch seine unvergessliche Stimme lautlich suggerierte Einsicht, und man übersieht leicht die komplexe Denkführung und seine feingliedrigeSpracharbeit am Detail, zu der vorzustoßen ebenso genussreich sein kann.

In den Gedichtbänden und auch im jüngsten Prosabuch "Durchleuchtung" weisen Sie manchmal auf die Verfahren hin, wie diese Texte entstehen: Der Gedanke sucht sich das schriftliche Zeichen, und diese Zeichen vermitteln sich akustisch – "it sounds". Besonders mächtig tönen die Zeichen in Ihrem Buch mit dem Titel "das grosse babel, n".

Ein Schriftsteller-Kollege in Berlin sagte mir einen Bibelspruch und meinte so nebenbei, aber nicht zynisch: So würde der Handke gerne schreiben. Ich habe gedacht: Da ist was dran. Es war eine erste Öffnung hin zu dieser Thematik. Dann komme ich nach Hause, undnach zwei, drei Tagen fällt mir diese Episode ein, und ich greife zur Luther-Bibel, schlag sie auf, und hab plötzlich das Verlangen,damit was zu tun.

Eine fürwahr faustische Szene!

Naja, ein bisschen. Ich lese im Buch und habe daneben das Heft liegen. Und es war im ersten Moment diese Melodie, dieser Rhythmus da – der und dem ich dann nachgegangen bin. Besser, dieser rhythmisierte Sprechgesang hat mich vom Anfang bis zum Ende des Buches durch- und mitgetragen. Den zu finden und zu hören ist für mich übrigens das Schönste am dichterischen Hervorbringen. Er kommt einem scheinbar zugeflogen. Aber ich glaube, es ist so, wie Döblin gesagt hat, dass sich jedes Thema seine bestimmte Form sucht. Wobei das Formale nicht nur Metrik oder Rhythmik hat, sondern auch Verstand und Seele durchdringender „Sound“ sein kann, der den Inhalt generiert.

Diesem Buch "das grosse babel, n" sind in einem Heft Auszüge aus der Einheitsübersetzung der Bibel beigegeben, aus der Genesis, der Apokalypse und den Psalmen – auch Nr. 23, „Der Herr ist mein Hirte“, über den Elfriede Jelinek ihr Roma-Mord- Stück "Stecken, Stab und Stangl" moduliert hat. Sie haben wohl die schönsten Bibeltexte ausgewählt?

Nein. Ich wollte zunächst die ganze Bibel bearbeiten. Das wäre aber über mich hinausgewachsen. Wenn ich jetzt wieder etwas aufschlage, habe ich sofort das Verlangen, weiterzuschreiben. Es ist und war ein Erfasstwerden von einer Bewegung, von einem Schauen- Hören, das in ein tiefes Staunen führte, das Bewunderung und gleichzeitig auch einen fast biblischen Zorn erregte. Das ist ja ein Grundmuster jeder poetischen Ausgangssituation: Man beobachtet etwas, schaut auf etwas, sucht es auf, und das sucht einem selber auf, und verändert sich und einen selber in der gemeinsamenHervorbringung. In diesem Fall war es eben ein Text, der für mich das Schauen können zugelassen hat.

Im erfassenden Blick allein wird das, was einem im Text entgegenkommt, statisch. Das Schauen als kommunikative Tätigkeit dagegen öffnet die durch den Blick zementierten „Wahrheiten“. In einer gewissen Weise wird Ideologisiertes oder Verabsolutiertes auch durch das Schauen in Bewegung gesetzt und geöffnet. Das war meine Intention. Nicht gegen die Bibel und nicht gegen den Glauben, ich will niemanden verletzen, sondern gegen jemanden, der im Besitz der Sprache ist und spricht und das ständig verkündigt und den Hörer zum passiv Erlebenden stempelt. Ich aber möchte ermöglichen, dass der Hörer, nicht nur indem er laut liest, sich selber einbringen kann – auch als Dichter bin ich Hörender und Schauender, also aktiv mitgestaltender Rezipient.Nischen zu öffnen und in eine Rede zu treten, das war ein heftiger Anlass, Bibeltexte zu bearbeiten ...

Ernst Jandl
Ernst Jandl, Namensgeber des Neuberger Lyrikpreises.
© Wiener Zeitung

Ich riskiere die kecke Bemerkung: Mit dem Autor auf derselben Augenhöhe.

Naja. In der Systemtheorie heißt es: Die Botschaft legt der Empfänger fest. Da macht man es sich aber auch oft zu einfach. Es gibt Kompositionsvorgaben, die wie bei einem Physiker oder Mathematiker im engeren Bereich des sogenannten Fachgebiets liegen. Das ist aber keine elitäre Ausrichtung der Kunst oder der Dichtung, sondern durch die ständige Einarbeitung und Ausführung Jahrzehntehindurch, bringt man hier ein gewisses Wissen, das aber gleichzeitig Erfahrung ist, ins Spiel. Das kann der Leser gar nicht haben. Es ist auch nicht wichtig, dass er es hat. Machten meine Gedichte es erforderlich, hätte ich was verpasst. Wenn der Leser aber was dazu weiß und er dadurch mehr sieht, schadet es nicht.

In Ihrem "dschungel-allfach"- Buch sind mir viele Verdoppelungen eines Wortes aufgefallen, die der Rhythmus zu erzwingen scheint: muschelmuschel, wimperwimper, augeauge, fussfuss, baumbaum, hundhund, bambusbambus.

Das ist eine fast musikalische Technik der Repetition, hat aber eine Fußnote: Im Indonesischen ist die Mehrzahl die Wiederholung des einzelnen Worts. Buchbuch heißt Bücher. H. C. Artmann hat mir einen Kauderwelsch-Führer durch Indonesien empfohlen, da habe ich das gefunden – und hoffentlich nicht zu Tode strapaziert als jenes Strukturelement, das Sie jetzt in einer anderen Weise schön erfahren haben: Es wiederholt sich wie in der Musik als ein Motiv, das auch klanglich undlautlich daherkommt. Entscheidend ist dabei der Moment der Schwingung, nicht nur im Gedicht, auch in der Prosa, bis hin zum Essay und zu journalistischen Texten – ein Schwingen vom Buchstaben bis zum Absatz–, dass eine Kontaktnahme untereinander da ist, die lautlich wie auch gedanklich eine Linie haben soll. Auch in der formalen Gestaltung grammatikalischer wie syntaktischer Art – die Verb-Endungen sind genauso Poesie wie der Punkt, und der ist genau so wichtig wie der Absatz.

Sie haben in den achtziger Jahren als Germanistik-Lektor in Tokio gewirkt und sind viel in Ostasien herumgereist. Haben Sie japanische Formen der Poesie übernommen?

Direkt nicht. Ich habe kein Haiku und kein Waka geschrieben. Im Umgang mit anderen Kulturen staune ich und will etwas erfahren, aber mich nicht aufdrängen. Ich bin auch nicht einen Monat in ein Zen-Kloster gegangen. Das wäre eine selbstvorgetäuschte, scheinauthentische Hinwendung. Aber die Momente der "Nuance", so Roland Barthes, das, was zwischen den einzelnen Begriffen oder Dingen steht, das sich in gewisser Weise vom Großen und Ganzen unterscheidet, das interessiert mich. Das feinsinnig gesetzte Differenzierte, das ganz kleine ikonische Elemente in sich enthalten kann, die zu Botschaften der Weite werden können; der sich öffnende Raum der Stille, die oft dröhnt, doch nie so gewaltig, dass sie jemanden niederdrückt – das war für mich das Entscheidende in Japan. Und auch eine Prägung in die Poetik hinein: Den Raum zwischen den Räumen zu finden und die Füllung behutsamer zu verteilen als in westlicher Analyse-Besessenheit – so wie so wie man das Essen mit den Stäbchen aufgreift und nicht mit Messer und Gabel zerschneidet. Was aber nicht heißt, dass der analytische Blick dadurch verloren geht.

Welchem Text aus Ihren vielen kritisch-essayistischen Arbeiten zur Literatur würden sie eine zentrale Bedeutung zusprechen?

Nicht leicht, dass selbst von sich aus zu sagen. Ich glaube, dass der Aufsatz über Mallarmé in meinem zweiten Essayband "Radikale Interpretation", 1998, einiges zeigen könnte. Er nimmt Bezug aufeine historische Figur, einen historisch eigenwillig eroberten Standpunkt der Poesie – aber er versucht aus der heftig ins Spiel gebrachten Gegenwart des eigenen Schreibens, das Beobachtete mit diesem zu verbinden und daraus seine poetologischen Konsequenzen zu ziehen – Idee oder Wort, nicht wer, sondern was macht das Gedicht? Und in dem Buch "SPRACHE MACHT GEWALT" ist in Bruchstücken zumindest das enthalten, was Sprach- und Wirklichkeitsarbeit für mich bedeutet.



Ferdinand Schmatz, geboren 1953 in Korneuburg, ist Schriftsteller und Literaturwissenschafter. Er hat an der Universität Wien Germanistik und Geschichte studiert und wurde 1982 mit einer kritischen Arbeit über "Hans Karl Strobls Bismarck-Trilogie. Zur völkisch-nationalen und nationalsozialistischen Literatur in Österreich".

1983 bis 1985 war Schmatz als Lektor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Tokio tätig, 1985 bis 1987 wirkte er als Lehrbeauftragter für Gegenwartsliteratur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Seit 1988 unterrichtet er "Kunst und Poetik im 20. Jahrhundert" an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er lebt in Wien.

Publikationen (Auswahl):

SPRACHE MACHT GEWALT. Stich-Wörter zu einem Fragment des Gemeinen. Sonderzahl Verlag, Wien 1993. Radikale Interpretation. Sonderzahl 1998. dschungel, allfach. Haymon Verlag, Innsbruck 1996. Das grosse babel,n. Haymon 2000. Durchleuchtung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz. Haymon 2007.

Ferdinand Schmatz wurde für seine Arbeit bereits mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Am 13. Juni 2009 wurde ihm auf den Ernst-Jandl-Lyrik- Tagen in Neuberg an der Mürz der Ernst-Jandl-Preis 2009 überreicht.


Hans Haider, geboren 1946, lebt als Kulturjournalist und Publizist in Wien. Theaterkritiker und Kolumnist der "Wiener Zeitung".

Wiener Zeitung, Samstag, 6. Juni 2009