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"Jedes Ding hat Geist und Persönlichkeit"#

Der Philosoph Wolfgang Pauser über das Eigenleben und die Magie von Gegenständen, Begehren als zentrales Element des Konsums - und warum es schwer ist, Manager und Politiker philosophisch zu beraten.#


Von der Wiener Zeitung, (Samstag/Sonntag, 3./4. September 2011) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.


Von

Martin Hablesreiter


Wolfgang Pauser
Wolfgang Pauser.
© Hablesreiter

Wiener Zeitung: Herr Pauser, Sie sind Philosoph, beschäftigen sich aber gleichzeitig mit der Analyse von Autozubehör. Wie passt das zusammen?

Wolfgang Pauser: Mich interessiert der Konsum als Sinnhorizont. Ich analysiere das Verlangen nach Dingen als Grundlage unserer Gesellschaft. Bis heute bin ich davon überzeugt, dass man das Begehren - nicht nur das sexuelle - als Triebfeder des Seins sehr ernst nehmen muss.


Ist das nicht untypisch für einen Philosophen, sich mit Gegenständen, also mit Leblosem zu beschäftigen?

Ein Ding ist nicht leblos. Ganz im Gegenteil! Hinter einem Ding steckt immer mehr als bloß seine Funktion und Erscheinung.


Und zwar?

Mythen, Botschaften, Fiktionen. Ein Ding kann eine ganze Reihe von Erfindungen, es kann sogar das Wesen einer ganzen Religion in sich tragen. Und es kann unseren gesamten Lebensrhythmus auf den Kopf stellen. Das Handy etwa hat unser Leben nachhaltig verändert - und ist heute so etwas wie ein persönlicher Kompagnon geworden.

Das Ding spannt uns genauso ein wie wir es. Es verhält sich im sozialen Gefüge fast wie ein Mitmensch. So wie es kein Ich ohne Du gibt, so gibt es kein Ich ohne Ding. Wir brauchen zur Erschaffung unserer Persönlichkeit Mitmenschen und Dinge.


Können Dinge Freunde ersetzen?

Die Idee vom Ding als Freund gefällt mir gut! Das dingliche Objekt ist ja so etwas wie gefrorene Zeit. Es trotzt der Zeit, indem es eine stabile Form hat, ständig an seinem Platz ist und immer zur Verfügung steht. Im Vergleich zu einem Lebewesen ist ein Ding berechenbar. Ein Gartenzwerg steht viel verlässlicher im Vorgarten als ein Hund. Tot sein macht zuverlässig.


Aber auch Dinge durchlaufen verschiedene "Lebens"-Phasen.

Klar, zuerst kommt die Produktion. Ich stelle etwas her. Damit muss ich den Gebrauch zunächst einmal aufschieben. Ich kann ja auch eine Torte nicht bereits nach der Hälfte der Backzeit anschneiden. Ich muss meine Gier auf Nutzung zugunsten der Fertigstellung aufschieben. Dann folgt zwischen Herstellung und Gebrauch für kurze Zeit ein Zustand der Perfektion, an den der Mensch mit seinem anfälligen, alternden Körper niemals herankommen kann. Das Ding hingegen darf zwischen Fertigung und Betrieb in seiner Idealität innehalten und bewundert werden. Danach wird es verwendet und altert. Die meisten Dinge sterben sogar und werden zum Friedhof (Mülldeponie) oder ins Krematorium (Müllverbrennung) gebracht.


Was uns an Gegenständen fasziniert, ist also ihre Perfektion?

Der menschliche Körper ist vergänglich und kann im Gegensatz zum Ding niemals vollständig sein. Unser Leib ist einerseits ein Objekt der sexuellen und narzisstischen Begierden, kann aber andererseits niemals perfekt sein. Das nervt uns. Das Ding hingegen kann kurz ideal sein - und wird in diesem Zustand sogar noch schön verpackt, glanzvoll beleuchtet, exklusiv präsentiert. Selbst ein Supermodel kann niemals so perfekt sein wie eine Ware.


Geht man in unserem Kulturkreis nicht davon aus, dass der Geist wichtiger ist als der Körper, dass wir also das Ideal gar nicht im Leib zu suchen haben - Stichwort: Innere Schönheit?

Der Geist selbst ist doch längst zum Konsumprodukt geworden! Wir lassen ihn therapieren, reinigen, coachen oder überhaupt verwandeln. Wir besuchen Selbstfindungskurse, Trainings für besseres Auftreten, Verhaltensschulungen, Guru-Seminare, Wallfahrten zum Berg Athos - alles Beispiele für den riesigen Markt an Ich-Design. Im 21. Jahrhundert konsumiert man sich selbst!


Wolfgang Pauser
"Der Geist selbst ist doch längst zum Konsumprodukt geworden!" - Wolfgang Pauser während des Interviewd in seiner Wohnung.
© Hablesreiter

Sind religiöse und bürgerliche Werte also genauso zu käuflichem Gut geworden wie Dinge? Sind Bescheidenheit oder Askese heute Konsumobjekte?

Es gibt die uralte Idee, den Körper durch Askese abzustreifen. Wir ziehen ihn ja wie einen unnötigen Sack hinter uns her. Die Idee der Askese besagt, dass wir uns vom Leib befreien können, indem wir der sinnlichen Lust entsagen. Aber die heutige Askese dient gar nicht mehr dazu, den ungeliebten Körper loszuwerden. Ganz im Gegenteil: Wir wollen einen Körper gewinnen, der den medialen Vorbildern und damit auch der verordneten sexuellen Lust entspricht. Das Ziel ist die Erschaffung eines vom Willen durchdrungenen Leibes.


Sie meinen, wir kaufen und designen unsere Körper wie eine Ware?

Dinge sind das Resultat menschlicher Vorstellung. Und diese Dinghaftigkeit maßen wir jetzt auch dem Körper an. Plötzlich gibt es keine Differenzen mehr zwischen dem idealen und dem realen Leib. Durch unser Ess- und Sportverhalten werden wir zu einer Art von Dauerproduzenten imaginierter Idealkörper. Zu diesem "Bodydesign" gehören nicht zuletzt auch Diäten und Operationen.


Kehren wir zurück zu den Dingen. Sammeln Sie?

Nein! Sammeln ist eine bemerkenswerte Erfindung. Damit beheben wir ein entscheidendes Konsumproblem: Sammeln erlaubt uns zu konsumieren, obwohl wir schon konsumiert haben. Sammeln ermöglicht das ewige Wünschen, denn mit einer Sammlung verschiebe ich das Fehlen ins Unendliche. Eine Sammlung ist ja ein System, das gezwungenermaßen immer eine Leerstelle hat. Damit brauche nicht mehr ich als Konsument einen neuen Gegenstand, sondern die Sammlung braucht ihn.


Ist das Konsumleben generell eine Art von Sammeln?

Ich glaube nicht. Beim Sammeln delegiert man das Fehlen beziehungsweise das Begehren an die Sammlung. Das ist eigentlich ein sehr geschickter Schachzug. Das Regelkonsumverhalten dagegen ist ja nur ein Ansammeln, das Fehlen bleibt im Subjekt. Der Seele fehlt etwas. Eine Sammlung hingegen braucht auch eine Art von Selbstbeschränkung, eine Kultivierung. Eine Sammlung hat Regeln. Ein Sammler konsumiert radikal diszipliniert, er hat keine wildwuchernde Gier.


Besitzen Gegenstände ein Eigenleben?

Jedes Ding hat einen Geist. Das bedeutet, dass zu den funktionalen auch magische Bezüge zwischen Mensch und Ding hinzukommen. Neben den bewussten gibt es auch unzählige unbewusste Bezüge, vielfältige Projektionen, die dieses Ding für uns beseelen. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass Dinge eine eigene Persönlichkeit haben. Die äußert sich zum Beispiel dann, wenn wir mit Dingen Dialoge führen oder ein Ding beschimpfen. Wir nehmen an Dingen Rache und zerstören sie. Wenn Dinge unserem Willen nicht gehorchen, erzwingen sie Emotionen. Haben Sie noch nie Ihren Computer angeschrien oder geschlagen?


Sie meinen, dass Dinge ihren eigenen Willen haben?

Als Menschen haben wir den Wunsch, dass die Dinge unsere Diener sind. Der Staubsauger ist das verlässlichste Zimmermädchen. Er ist immer einsatzbereit, funktioniert perfekt und tut - angeblich - exakt das, was wir von ihm wollen. Der Staubsauger saugt, wann und wo wir wollen, und wirkt damit willenslos. Dieser Glaube an den gehorsamen Diener entpuppt sich bei genauer Betrachtung allerdings als grober Irrtum. Die Dinge spannen uns durch das, was sie können, mehr ein, als wir sie. Sie verlangen von uns, gebraucht zu werden. Wir saugen Staub, weil wir einen Staubsauger haben. Wir telefonieren, weil wir ein Handy haben.


Lederhose
Die Lederhose ist für Pauser das typische österreichische Ding.
© APA
Demnach beeinflussen Gegenstände unser Leben über ihre Funktion, die Art, wie sie benutzt werden?

Nicht nur. Auch ein Verwendungsverbot kann ein Ding kon-stituieren. Denken Sie nur an das Museumsstück, das historisch betrachtet aus der Grabbeigabe hervor gegangen ist. Diese Kultobjekte hatten ein absolutes Gebrauchs- und Berührungsverbot und damit einen erhöhten Status der Dinglichkeit. Im Laufe der Geschichte wurde die Grabbeigabe zur musealen Vitrinenware und schließlich zum käuflichen Objekt im Schaufenster.


Wir kaufen Grabbeigaben?

In gewissem Sinne schon. Auch Schaufensterstücke haben ein Gebrauchs- und Berührungsverbot. Der Produzent darf diese Objekte nicht mehr berühren und der Käufer noch nicht. Das hergestellte Ding bekommt im Schaufenster eine Art von Idealzustand, bevor es dann wieder in das reale Leben eintritt. Aus diesem Stadium der Unberührtheit wird es durch den Kauf herausgerissen, danach benutzt, schäbig und irgendwann weggeworfen.


Das heißt, nicht nur der Gebrauch macht ein Ding zum Ding, sondern auch der Kult, der drumherum betrieben wird?

Natürlich, wir gehen sogar soweit, dass wir unsere liebsten Dinge streicheln oder mit kosmetischen Produkten wie Polituren verwöhnen. Es gibt unzählige Handlungen, die wir nur den Dingen zuliebe tun.


Ist das Verwöhnen von Dingen ein Wesenszug der Konsumgesellschaft?

Das zentrale Element des Konsums ist das Begehren. In unserem kapitalistischen System müssen alle Handlungen - egal, ob bei der Arbeit oder in der Freizeit - auf die Produktion und den Verbrauch von Dingen hin ausgerichtet sein. Das Konzept des Konsums sieht vor, dass sich die ganze Gesellschaft im permanenten Begeisterungstaumel zwischen der Herstellung, dem Kauf und dem Gebrauch von Dingen befindet.


Lässt dieser Enthusiasmus für ein bestimmtes Ding nach dem Kauf nicht allzu oft schnell nach?

In einer entwickelten Konsumgesellschaft herrscht ein latentes Überangebot an Befriedigungen. Für die Industrie ist es wesentlich wichtiger, Wünsche zu erfinden als genugtuende Dinge. Man könnte fast sagen, das käufliche Objekt sei nebensächlich geworden, auf den Wunsch kommt es an! Zufriedenheit hingegen ist der Feind der Konsumgesellschaft. Wunschlosigkeit ist das tiefste Unglück unseres Systems. Den Zustand der Wunschlosigkeit nennt man bei uns sehr treffend auch Depression. Wenn Menschen die Fähigkeit zu begehren abhanden kommt, ist das sozial die Hölle.


Ist die "böse" Industrie also nur noch damit beschäftigt, Begehrlichkeiten für Dinge zu wecken, die wir gar nicht wollen?

Nein! Ganz im Gegenteil, das ist das Beste, was die Industrie für uns tun kann! Die Konsumobjekte selbst sind ja völlig zweitrangig. Es geht nur darum, Wünsche zu eröffnen. Wünsche beleben uns. Es geht uns nicht gut, wenn uns nichts fehlt. Mit dieser Paradoxie zu leben fällt uns allerdings sehr schwer.


Was ist ein typisch österreichisches Ding?

Die Lederhose. Sie ist immer schon braun - und eine Reinigung ist nicht vorgesehen.


Haben Sie ein Lieblingsding?

Ich mag Dinge, die auf unbeholfene Weise künftige Technologien vorwegnehmen. Ich besitze zum Beispiel eine Uhr aus den Siebzigerjahren, die vorgibt, digital zu sein, obwohl die Technologie damals noch gar nicht verfügbar war. (Er zeigt die Uhr.) Sie funktioniert mechanisch, zeigt aber die Zeit in Form von digitalen Ziffern an. Ist das nicht wunderbar absurd? Eine meiner anderen Uhren verspricht alle Funktionen, die man für den Büroalltag braucht, zu erfüllen. Es ist eine Uhr mit vielen kleinen, unnötigen Knöpfchen. In Wahrheit ist die Uhr völlig unbrauchbar, aber sie hat ein Alltagsgerät unserer Tage, auf utopische Weise vorweggenommen: das Smartphone! Ich liebe solche Pseudoobjekte!


Hätten Sie auch gerne einen eigenen Knight Rider?

Ja natürlich! Er ist so vollkommen. Bei Kitt überflügeln Phantasie und Gestaltungswille das Machbare doch bei weitem. Kitt spiegelt die menschliche Sehnsucht nach einer perfekt designten Umwelt wider.


Sind Designobjekte heute so etwas wie Kunst für alle? Ist Design somit die Brechtsche Variante der Bildhauerei?

(lacht) Ja und Nein. Einerseits macht die immer aufwändigere Gestaltung viele Gebrauchsgegenstände tatsächlich zu einer Art von Skulptur. Andererseits definiert sich die Kunst heute durch ihre klare Abgrenzung von der Alltagskultur, indem sie programmatisch genau das Gegenteil sein will. Kunstwerke sind jene Objekte, denen es gelingt zu dementieren, Konsumobjekte zu sein. Damit wird das Dementi wiederum zur Ware - auf dem Kunstmarkt. Kunst behauptet, erfolgreich konsumkritisch zu sein, und das macht sie auf dem Parallelmarkt zu einem sehr begehrenswerten Ding.


Sie beraten auch Firmen. Was hat ein Unternehmen eigentlich davon, sich philosophisch beraten zu lassen?

Ich will unterscheiden zwischen dem, was der Einkäufer einer Denkleistung davon hätte, wenn er sie verstünde, und dem, was der Auftraggeber in den meisten Fällen tatsächlich davon hat. Ich fürchte, dass in der Praxis Manager das bekommen, was sie sich am dringendsten wünschen, nämlich das Gefühl, eh gut unterwegs zu sein. Manager sind Personen, die dafür bezahlt werden, dass sie die Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, die sich nicht entscheiden lassen. Für alle anderen Entscheidungen braucht man ja keine Manager. Manager müssen das Risiko des Entscheidens von Unentscheidbarem tragen, dafür werden sie mit viel Geld und einem Status narzisstischen Rausches belohnt. Wenn das nicht mehr reicht, können sie sich beraten lassen, nicht nur von Philosophen. Diese Beratung verschafft ihnen dann einige Stunden der Beruhigung.


Berater sind also eher Psychotherapeuten?

Irgendwie schon. Viele Manager verstehen die Berater ja auch gar nicht, weil ihnen deren Denkweise völlig fremd ist. Das trifft auf jede Kommunikation zu: Für den Zuhörer bleibt nur das, was er verstehen konnte. Das limitiert natürlich die Komplexität des Denkens, die paradoxerweise wiederum genau das ist, was der Manager eigentlich beim Philosophen einzukaufen versucht. Auf dem Beratungsmarkt sind daher auch die simpelsten Angebote die erfolgreichsten.


Was kann der Diskurs zwischen Managern und externen Denkern dann überhaupt bringen?

Natürlich wollen die Unternehmen komplexe Themen diskutieren, manchmal kommt es auch tatsächlich zu Denkanstößen, die sehr viel bewegen. Leider muss man aber meist feststellen, dass Firmen kaum Vorschläge annehmen - und wenn überhaupt, dann nur radikale Vereinfachungen des eigentlichen Konzeptes. Komplexität wird als Störgeräusch betrachtet. Man hält geringe Komplexität für eine Voraussetzung, um überhaupt managen zu können.


Und wie ist das in der Politik?

Politiker haben es mit Entscheidungen wesentlich leichter, seit sie über immer weniger Sachthemen bestimmen. Die meisten Sachfragen werden ohnehin in Brüssel geklärt. Hierzulande bedenkt die Politik neuerdings nur noch den medialen Effekt und nicht mehr die gesellschaftliche Tragweite.

Wenn ich eine Entscheidung vor dem Hintergrund treffe, welche Meldung morgen in der Zeitung erscheint, dann ist die Komplexität natürlich gering und die Entscheidung daher einfach. Genaugenommen sind unsere Politiker von der EU sehr schön entlastet worden.


Martin Hablesreiter, geboren 1974, lebt als Architekt, Designer und Autor in Wien.


Zur Person#

Wolfgang Pauser
Wolfgang Pauser.
© Hablesreiter
Wolfgang Pauser wurde 1959 in Wien geboren. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Rechtwissenschaften und absolvierte ein Postgraduate Studium zum Museums- und Ausstellungskurator. Danach arbeitete Pauser als Kunstkritiker für die Tageszeitung "Der Standard" und unterrichtete an der Universität für angewandte Kunst und der Technischen Universität in Wien. Zwischen 1994 und 1998 war er Kolumnist für die Wochenzeitung "Die Zeit". Seit 1992 ist Wolfgang Pauser als freiberuflicher Essayist und Kurator, unter anderem für die Wiener Secession und die Wiener Festwochen tätig. Parallel dazu arbeitet er als Berater und Grundlagenforscher für verschiedene Unternehmen, wie etwa für Swarovski.

Wolfgang Pauser schrieb mehrere Bücher, unter anderem: "Dr. Pausers Werbebewusstsein - Texte zur Ästhetik des Konsums" (Verlag Christian Brandstätter, 1995), "Schönheit des Körpers - Ein theoretischer Streit um Bodybuilding, Diät und Schönheitschirurgie" (Rhombus Verlag, 1995) und "Dr. Pausers Autozubehör" (Sanssouci Verlag, 1999). Er wurde 1998 mit dem Literaturpreis für Essayistik des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.

Wiener Zeitung, Samstag/Sonntag, 3./4. September 2011