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"Das eigene Herz zum Tanzen bringen"#

Der Sänger, Gitarrist und Schriftsteller Peter Horton erzählt von seiner Kindheit bei den Wiener Sängerknaben, denkt über den Unterschied zwischen guter und schlechter Musik nach und erklärt, was er unter „Philotainment“ versteht.#


Von der Zeitschrift Wiener Zeitung freundlicherweise zur Verfügung gestellt. (Samstag, 1. Dezember 2007)

von

Markus Kauffmann


Peter Horton
Peter Horton
© Wiener Zeitung


Wiener Zeitung: Peter Horton, wie kriegt man eine so männlich-sanfte, sonore Stimme wie Sie? Erbanlage? Training?

Peter Horton: Das weiß ich eigentlich nicht. Ich habe halt schon früh meine Liebe zum Singorgan entdeckt. Unser Kindermädel, die Friedl, hat bei der Arbeit immer gesungen. Das hat mich natürlich zur Nachahmung angeregt. Außerdem besaß meine Tante ein Klavier, das mich magisch anzog, und dessen Tastengeduld ich nutzte, um darauf singenderweise herumzustochern. Besagte stets mit vertrauenswürdigen Halbschuhen bewaffnete Tante war robust und schlau und verfügte, dass ich zu den Wiener Sängerknaben gehen solle, was für meine Mutter einen Esser weniger am Tisch bedeutete und meine Tante von meinem Geklimper befreite. Bei den Wiener Sängerknaben erhielt ich zum ersten Mal Stimmausbildung.


Aber man muss da ja schon Stimm-Material mitbringen.

Das tut fast jedes gesunde Kind. Die Stimme ist das erste Musikinstrument unseres Lebens – und auch das letzte. Aber wie gesagt: Ich war mir eines besonderen Talentes nicht bewusst. Ich fühlte mich einfach zur Musik hingezogen, zu Klängen und Tönen, und die waren überall. Eine andere Tante von mir lebte in Wien-Salmannsdorf in einem in den Gärten kauernden Häuserl, das einmal von Johann Strauß walzernd bewohnt worden war. Dort in diesem Zauberhäuserl war irgendwie alles Klang, und ich empfand sogar das Rauschen des Windes in der riesigen Buche hinterm Haus als Musik, ebenso das weinerliche Kapellglöckchen, das von der Straße herüber klang. Der ehrwürdige heilige Strauß-Flügel war faszinierend verstimmt. Verstimmte Klaviere singen für ein Kinderohr viel schöner als gestimmte. Auf den schwarzen Tasten wagte ich erste Kompositionen, oder was ich dafür hielt. Damals schulte ich – unbewusst – mein musikalisches Gedächtnis.


Wie sehr hat die Zeit bei den Sängerknaben Sie geprägt?

Vermutlich mehr, als ich mir lange eingestanden habe. Ich empfand den damaligen Tagesbetrieb musikalisch wie pädagogisch eher als repressiv. Dennoch verdanke ich der Zeit unersetzbare Eindrücke. Eine Matthäus-Passion unter Karajan im hehren Musikvereinssaal hinterlässt Spuren, ebenso die Bühnenstreiche des berühmten Baritons Walter Berry, der in der Staatsoper in Verdis „Maskenball“ als Depeschenrolle eine große Keksrolle auf die Bühne brachte, was bei uns in unseren Gassenjungenkostümen ein kaum unterdrückbares infernalisches Gekicher auslöste. Bei den Hochämtern in der Wiener Hofmusikkapelle hat mich die Musik jedesmal zelltief durchgriffen, wenn wir buchstäblich eingepfercht zwischen Pauken und Trompeten der Philharmoniker das Mozartrequiem sangen. Nach dem Stimmbruch konnte ich mir dann in der Hofburg als Platzanweiser ein paar zerfranste Schillinge verdienen. Gelegentlich gab es gratis Opernkarten, sodass ich dann in schier religiöser Ergriffenheit oben auf dem Stehplatz dem Liebesglühen und der klangvollen Sterberei auf der Bühne lauschte. Und die Reisen um den Globus, das Speisen an Fürstentischen, das glucksende Gelächel schwabbelwangiger Altdamenfans. . . es war schön, ich liebte es. Viel später erst kam ich zu der vom Direktorium der Sängerknaben als verdammenswert gebrandmarkten anderen, nicht-klassischen Musikszene. Bei den „Flamingos“ wurde ich schließlich mit 20 Jahren Kontrabassist.


Wieso konnten Sie denn plötzlich Kontrabass spielen?

Ehrlich gestanden, ich konnte es gar nicht; ich habe es mir in Windeseile selbst beigebracht, nachdem ich von den Spitzengagen erfahren hatte, die man bei den „Flamingos“ verdiente. Die Band war anfangs nicht begeistert von meinem Gerupfe. Aber ich war fleißig, schnell und echt begabt.


Klavier und Kontrabass – gut; aber Sie treten doch meist mit Gitarre auf! Welche Instrumente spielen Sie eigentlich noch?

Außer den genannten noch Vibraphon, Klarinette, Charango und arabische Laute.


Charango?

Ein zehnsaitiges Zupfinstrument aus den Anden, dessen Corpus aus dem Panzer eines Gürteltieres besteht. Ich besitze allerdings eine Ökovariante aus Holz, weil Gürteltiere auf ihre Umarbeitung in ein Charango eher humorlos reagieren.


Zurück zu den Sechzigern; damals war ja einiges los in Wien.

Ja! Vor den „Flamingos“ gab’s die „Six Aces“, die ich mit 16 gegründet hatte. Gerhard Bronner, Komponist des Kartendipplerblues, mein erster Lehrmeister, der mir mit dem Satz „. . . lernan S’ erscht amoi Deitsch“ in die Schuhe half, die legendären „Spitzbuam“, der Jazztempel des Weltrang-Klarinettisten Fatty George. Was ich damals gelernt habe, hat mich für’s Leben geprägt. Zum Beispiel, dass ich eine wertende Unterscheidung von E- und U-Musik für dünkelhaft und unproduktiv halte. Unterhaltung ist Nächstenliebe, Massage der seelischen Muskulatur. Überall haben Menschen das Bedürfnis, gelegentlich dem Boxring der Zweckmäßigkeiten zu entrinnen und unterhalten zu werden. Das schaffen beide Musikrichtungen – zumindest meistens. Und Schrott wird auch auf beiden Seiten produziert. Man kann hier wie dort seelisch abheben oder leer ausgehen.


Haben wir heute nicht schon zuviel Musik? Horden von kopfhörerverpfropften Kids auf dem Weg zu früher Gehörlosigkeit...

Es gibt kein generelles „Zuviel“ an Musik, sondern eher ein "Zuwenig" an guter Musik. Musik ist ein heiliges Medium – aber gleichzeitig wird heute kaum etwas so massiv missbraucht wie Musik. Zu viel rein ökonomisches Kalkül als kulturelles Handlungsmotiv führt zu einer Art Übersäuerung und Verkarstung der Musik, die wir zum Beispiel im Fernsehen erstaunlich widerstandslos hinnehmen.


Warum wird Musik trotzdem in rauen Mengen konsumiert? Vom Supermarkt bis zum Hotellift, quer durch alle Sender, in den Mega-Domes und iPods...

Weil Musik über einen emotionalen Korridor direkt in die Seele rauscht, vorbei am wachsamen Verstand, ehe der überhaupt merkt, dass da was los ist. Musik wirkt unmittelbar auf die Seele. Sie ist das Portal zu einer Dimension, die über jener liegt, die wir erklären können. Musik stellt eine Verbindung her zur Urkraft menschlicher Lebendigkeit. Jeder von uns möchte doch die hinterm Verstand wohnenden Gärten der Gefühle beleben, die das Leben überhaupt erst – jenseits von Funktionen – fassbar machen. Fussballfans befeuern ihre Mannschaft aus voller Kehle, Kirchengesänge beseligen die Gemeinden, Kaufhäuser animieren ihre Kunden, Salzburg und Bayreuth hüllen uns in erhabene Klangroben, Discogetöse poliert junge Vitalitäten mit deren Balzfreuden auf – Musik hat hundert Gesichter und tausend Väter und Mütter. Sie dient eigentlich leidenschaftslos jedem Zweck. Ich glaube, dass viele Menschen instinktiv nach dieser Urkraft menschlicher Lebendigkeit ganz direkt über die Musik suchen. Aber nicht immer merken sie, wenn sie am Angebot verdursten. Es kommt mir bei der heutigen Konsummusik manchmal vor, als zeige man Dürstenden bloß eine Diashow mit Fotos von erfrischenden Quellen.


Was könnte man Ihrer Meinung nach dagegen tun?

Nichts, was nicht entmündigend in elementare menschliche Selbstverantwortungsbereiche eingriffe. Man muss den Menschen auch ihre Würde lassen, ihren eigenen Geschmack zu leben. Ich denke, jede Fehlentwicklung – wenn es denn eine wäre – kommt von selbst an einen Punkt, wo sie ihre eigenen Grundlagen zerstört. An den Hörschäden bei Jugendlichen können wir vielleicht den Selbstmord des Hörens erahnen. Wir brauchen mehr Räume der Stille, eine generelle Entschleunigung und Entlärmung, wenn wir nicht kollektiv verblöden wollen. Die klangwütigen Ohrstöpsel vertreiben bei exzessiver Nutzung jede Stille, und sie verdrängen die Selbstwahrnehmung und die Du-Wahrnehmung, und damit den Bezug zur Natürlichkeit. Jede Musik wird, als Droge wider das eigene innere Gedankengetöse eingesetzt, zum zerbrochenen Glas, aus dem man nichts trinken kann.


Sie sprechen von „heiligem Medium“ und „Urkräften“; das klingt in meinen Ohren ziemlich esoterisch, um nicht zu sagen, anti-aufklärerisch.

Ich habe Respekt vor der Aufklärung! Sie war unverzichtbar, um den ganzen alten Wust von Aberglauben, Obskurantismus und Pseudochristlichkeit zu tilgen, und damit auch die Opfer der Hexenverfolgungen um Verzeihung zu bitten. Bedauerlich nur, dass die Aufklärung sich zur Verabsolutierung alles Rationalen, zum Hochmut des Verstandes entwickelt hat.


Sie nennen Ihre Tätigkeit „Philotainment“. Was heißt das?

Damit will ich eine Verbindung zwischen dem altgriechischen „Philos“ (Freund) und dem Begriff „Entertainment“ herstellen. Ich hoffe, dass meine Kunst zur Herzensbelebung und Empfindungsvertiefung beiträgt; ich will auf meine Art mit Musik und Lyrik in meinen Konzerten, auf CDs und in Büchern der Wiederentdeckung von vergessenen seelischen Reichtümern den Weg ebnen. Das mache ich mit Stimme, Rhythmen, Harmonien und Melodien, die für mich alle auch Ausdruck von Stille, Innehalten, Besinnung und Wärme sein können.


Sie komponieren selbst, singen und spielen, texten Ihre Songs – und schreiben außerdem noch Bücher. Gibt es eine Verbindung zwischen Ihrer Musik und Ihren Texten?

Ich denke schon. Poesie ist eng verwandt mit Musik. Sie ist der feminine Teil der Sprache. Musik und Poesie sind Transportsänften der Gefühlsintelligenz. Die Ereignisse auf der Welt drängen uns auf eine Entscheidung hin, die wir nicht mehr allein mit maskuliner Ratio treffen können. Wir brauchen dazu die feminine Emotio, wir brauchen die Vereinigung der beiden Pole, wie wir sie ja in der Liebe zwischen Mann und Frau ersehnen.


Welche Kompromisse müssen Sie eingehen, um sich Ihr Publikum, Ihre Marktchancen zu sichern?

Der Markt bestimmt nicht die künstlerische Wahrheit. Auch ohne Schielen auf Marktchancen ernährt mich mein Beruf seit mehreren Jahrzehnten. Kompromisse? Ich versuche, mit meinem künstlerischen Ausdruck das eigene Herz zum Tanzen zu bringen – und damit bringe ich meine Zuhörer vielleicht in vergnüglichen Kontakt und Gleichklang mit sich selbst.


Mein Kaplan sagte einmal: „Was nützt dem Menuhin seine ganze Kunst, wenn ihm keiner zuhört?“

Irrtum! Nicht Yehudi Menuhin brauchte die Welt – die Welt brauchte Menuhin! Selbst wenn er nur in seinem Kopf spielte, bereicherte sein künstlerisches Genie die Welt. Ich glaube, dass allein schon die Liebe zu Musik und Schönheit die Welt verbessert, auch wenn sie keiner hören oder schauen würde. Wobei ich den anmaßenden Begriff „Welt verbessern“ lieber durch „veredeln“ ersetzen möchte. Es geht um ein Wachstum des Fühlens von Wert und Gehalt. Gute Musik macht Menschen reicher und liebevoller, sie stärkt das Humanum! Sie durchdringt alles im Sinne von „per-sonare“, also durch-klingen. Oder, wie Alfred Polgar einmal über Schuberts Musik gesagt hat: „Alle verstehen ihn, denn er redet die Muttersprache der Welt, die unbegreiflich begreifliche Sprache elementaren Gefühls“.


Wie wünschen Sie sich denn Ihr Publikum?

Kritisch-aufmerksam und seelisch bewegungshungrig. In meinen Konzerten muss ein Zündfunke überspringen. Ich empfinde es als Geschenk, dass ich in meinem Publikum seelisch etwas bewegen kann.


Aber haben Sie sich nicht im Lauf der Zeit doch verändert? Mussten Sie sich nicht dem Zeitgeist anpassen?

Ich kann mir nur treu bleiben, indem ich mich verändere, wie ja auch die Welt sich verändert. Zeitgeist und Massengeschmack sind mir dafür allerdings kein Maß. Meine Navigationssysteme sind Erfahrungen und Erkenntnisse. Gewiss, Erfahrungen sind manchmal schmerzhaft, aber sie leiten, wenn man sie richtig liest, immer auf ein besseres Ziel hin. Glück ist für mich kein Zustand, sondern ein Prozess. Veränderung heißt für mich expansive Stabilität, also ein Sich-Entwickeln in Richtung eines wesentlicher Werdens. Nehmen Sie zum Beispiel die Sprache. Es ist zu befürchten, dass – wenn wir jetzt nicht endlich auch als Medienethiker aufwachen und einen gewaltigen Quantensprung machen – wir in hundert Jahren nur noch eine Art Pidgin-English brabbeln werden, sowohl das Deutsche hinter uns gelassen habend als auch das Englische. Veränderung, als Verwesentlichung begriffen, fördert auch die Nächstenliebe, und die sollte man nicht mit Selbstverleugnung verwechseln. Das „Du“ zu lieben setzt ja ein waches „Ich“ voraus, das liebesfähig ist.


Ist es nicht künstlerischer Autismus, wenn man so über den Publikumsgeschmack hinweggeht?

Das tue ich keineswegs. Ich glaube nur fest daran, dass jeder Künstler, der seine Wahrheit lebt, ohne damit auf Maskeneffekte zu zielen, etwa wie Geld, Macht, Bewunderung, Sex, dass so ein Künstler meistens auch der Allgemeinheit dient. Natürlich schaue ich „dem Volk aufs Maul“, natürlich verfolge ich, was Menschen bewegt. Ich könnte doch meine Lieder gar nicht schreiben, wenn sie sich nicht mit den Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen anderer – aber auch meiner eigenen – befassten. Aber so wie ich die Anderen in ihrem Anderssein respektiere, so wünsche ich es mir auch von den Anderen für mich. Elton John singt: „I love you just the way you are“. Ich habe mein Publikum, andere haben ihres.


Kommen wir noch einmal auf den Begriff „Philotainment“. Das klingt fast, als habe Philosophie etwas mit Unterhaltung zu tun?

Schauen Sie sich doch die Dialoge Platons an! Das ist doch bestes Entertainment! Und sind die meisten Philosophen nicht herzlich motiviert durch ausgelassene Denkfreude? Sind wir nicht alle von der Sehnsucht befeuert, Wahrheit zu denken und uns an ihr schließlich fühlend zu erfreuen? In dem Wort „Unterhaltung“ steckt „Halt“ drin, ebenso wie in „Entertainment“ das lateinische „tenere“, also „halten“.


Glauben Sie an Gott?

Diese wunderbare Elementarfrage birgt für mich immer die Gefahr, auf einer anderen Ebene zu antworten, als sie vielleicht gestellt wurde. Also zum Beispiel: Was versteht der Frager unter Gott? Aber okay, kochen wir’s auf kleinerer Flamme: Ja, ich glaube, und ich liebe. Ich glaube an die allumfassende Liebe, die das Sein hervorbringt und nährt. Ich glaube an die Empfindungsklarheit meines Herzens, die mir das Gesagte bestätigt.



Zur Person#

Peter Horton, geboren am 19. September 1941 im südmährischen Feldsberg, ist ein musikalisch-literarisches Multitalent: Sänger, Entertainer, Komponist, Gitarrist, Schriftsteller. Aufgewachsen und ausgebildet in Wien, pendelt der ehemalige Wiener Sängerknabe zwischen den Tiroler Bergen und München. Seine ersten Sporen nach der Sängerknabenzeit verdiente sich Horton in der vielseitigen Musikszene der Sechzigerjahre in Wien, trat in Bronners Marietta-Bar und in Fatty Georges Saloon auf, spielte in mehreren Bands und vertrat sogar einmal Österreich beim Eurovision Song Contest. Horton musizierte als Gitarrist mit Größen der New Yorker Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und des Bolschoi Theaters Moskau, trat auf der ganzen Welt auf und spielte bei Plattenaufnahmen von Placido Domingo, Peter Schreier, Art Van Damme u.a. mit, gründete zusammen mit dem deutschen Gitarristen Sigi Schwab das legendäre Duo „Guitarrissimo“ und mit der deutsch-bulgarischen Pianistin Slava Kantcheff, mit der er auch verheiratet war, das Duo „Symphonic Fingers“. TV-Geschichte schrieb Peter Horton mit seinen Sendereihen „Café in Takt“ (ARD) und „Hortons Kleine Nachtmusik“ (ZDF), einem einzigartigen Sendeformat – einer Mischung aus Interview, Klassik, Pop, Jazz, Poesie und Viruosität. 1989 verpflichtete ihn die Musikhochschule Hamburg als Dozenten. Hortons erste Single-Schallplatte erschien 1965, inzwischen sind es rund 65 Alben, Singles und CDs. Seine neueste CD trägt den Titel „Wilde Gärten“. Als Schriftsteller verfasste Horton bisher zehn Bücher, von denen „Lieder sind wie Brot“ seinen Werdegang, seine Einstellung zur Musik und einen Leitfaden für werdende Musiker enthält. Seine jüngste Buchpublikation trägt den Titel „Die zweite Saite“ (Echter Verlag, Würzburg, 162 Seiten, 12,80 Euro). Sein musikalisches Konzept nennt Horton „Philotainment“ und verbindet damit das Ziel, durch seine Musik und seine Poesie Sinnlichkeit, Spiritualität und Lebensenergie des Publikums zu stärken.


Wiener Zeitung, Samstag, 1. Dezember 2007