unbekannter Gast
Geben Sie diesem Artikel Ihre Stimme:
5

Herausforderung für Eidgenossen#

Vom Exoten zum "gelernten Wiener": Wie man sich als Schweizer in Österreich zu integrieren lernt – Notizen aus einem Doppelleben zwischen Zürich und Wien.#


Von der Wiener Zeitung (Samstag, 14. Mai 2011) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Von

Martin Richard Escher


Ein Fan bei der Fußball-EM 2008
Einst in einen "Humorkrieg" verstrickt, werden sich die Schweiz und Österreich in der Außenwirkung nun immer ähnlicher... – Ein Fan bei der Fußball-EM 2008.
© Foto: Corbis

Meine allererste Wahrnehmung von Österreich bleibt für mich unvergesslich. Nein, es war nicht der Grenzübertritt. Den dürfte ich verschlafen haben, als ich am Abend des 1. April 1964 im Zug von Zürich kommend in Österreich einreiste, gemeinsam mit meinen beiden jüngeren Brüdern und unserer Kinderfrau. Unser Ziel war Wien, wo meine Eltern schon zwei Monate früher begonnen hatten, die schöne Residenz in der Prinz-Eugen-Straße einzurichten, die von nun an acht Jahre lang mein geliebtes Heim sein sollte, so lange, wie mein Vater als Botschafter in Wien wirkte. Das erste Klischee...

Es war schon dunkel, als wir durch Österreich fuhren. Aus den Zugfenstern war selten mehr als Nachtschwärze zu sehen, die Lichtermeere, die heute das Land auf langen Strecken erhellen, gab es damals noch nicht. Aber plötzlich wurde ich hellwach. Vor meinen Augen zog ein riesiges, hell erleuchtetes Gebäude von solcher Pracht vorüber, dass ich sicher war, so etwas noch nie erblickt zu haben: Das Stift Melk! Ja, ich hatte mit meinen 13 Jahren schon einiges gesehen, in Teheran, Rom und Köln gelebt und kannte die Stadt meiner Vorväter, Zürich, einigermaßen. Und zumindest in Rom hatte ich schon manche große Prunkbauten bewundern können. Aber von Österreich wusste ich damals aus ersten Erzählungen und etwas Schulwissen, dass es ein kleines Land sei, ungefähr so groß wie die Schweiz, und erwartete wohl, dass mich Wien ebenso behäbig-bürgerlich begrüßen würde wie das heimische Zürich. Und da sah ich nun als Erstes einen Bau von derart üppiger Pracht, dass sich in mir gleich ein erstes Klischee verfestigte: Österreich musste ein herrschaftliches Land sein, ganz anders als die biedere Schweiz, der ich entstammte.

Das erste von vielen Klischees im Verhältnis der Schweiz zu Österreich, mit denen ich mich nun schon viereinhalb Jahrzehnte lang auseinandersetze, von denen ich manche für mich revidieren konnte, andere sich durch die Zeitläufte veränderten – und von denen ich in einigen Fällen nicht lassen will. Zu diesen zähle ich jenes erste Bild vom herrschaftlichen Österreich. Sicher, ich wurde schon als Student durch einen Essay des in der Schweiz lebenden österreichischen Schriftstellers Fritz Hochwälder zum Nachdenken angeregt, in dem dieser das Bild des österreichischen Herren vis-à-vis dem einfachen Schweizer Bauern in Frage stellte und den eigentlichen Herren im souveränen und selbstverantwortlichen Schweizer Bürger ortete.

Stift Melk
"Vor meinen Augen zog ein riesiges, hell erleuchtetes Gebäude von solcher Pracht vorüber, dass ich sicher war, so etwas noch nie erblickt zu haben: Das Stift Melk! (...) da sah ich nun als Erstes einen Bau von derart üppiger Pracht, dass sich in mir gleich ein erstes Klischee verfestigte: Österreich musste ein herrschaftliches Land sein, ganz anders als die biedere Schweiz, der ich entstammte."
© Foto: apa/Baumgartner

Aber ich gebe zu: Ich lasse mich weiterhin gerne blenden. Die Grandezza des imperialen Wien mit seinen großartigen Palästen und Kirchen, seinen reichen Museen und Theatertempeln, seinen weiten Plätzen und Boulevards, das ist der Rahmen, in dem ich mich wohl und zu Hause fühle, als ob ich immer schon hierher gehört hätte. (Denn selbstverständlich bin ich überzeugt, im früheren Leben etwas wie ein Erzherzog oder gar Prinz Eugen gewesen zu sein, wie wohl alle – oder kennen Sie jemanden, der meint, ehemals als armer Bauarbeiter die Steine geschleppt zu haben, die sich heute zum Belvedere oder zum Stephansdom auftürmen, oder vielleicht als Kesselflicker auf Arbeitssuche von vorbeifahrenden Kutschen am Graben mit Dreck bespritzt worden zu sein?)

Akzent als Problem#

Bis ich aber so weit kam, musste ich manche Lernprozesse durchmachen, und mich auch selber anpassen – heißt es heute nicht "integrieren"? Das begann gleich in der Schule, wo ich damals als Schweizer als durchaus exotisch betrachtet wurde. Schon der Akzent war ein Problem, wobei ich da gleich mit den Vorurteilen innerhalb aller dreier deutschsprachiger Länder konfrontiert wurde, brachte ich doch nach über vier in Deutschland verlebten Jahren einen sehr "piefkinesischen" Tonfall mit. Der kam in der schon seit drei Jahren verschworenen Klassengemeinschaft, in die ich als Neuankömmling gestoßen wurde, gar nicht gut an. Denn selbstverständlich stammten damals alle aus Familien, die natürlich nie mit den Horden, die ein Vierteljahrhundert zuvor Österreich zum Opferstaat gemacht hatten, sympathisiert hatten, und um das zu beweisen, bekam ich immer gleich Prügel, wenn ich auch nur wagte, einen Satz in pointiertem Deutsch zu äußern. Dass ich damals zudem manche der Ausdrücke meiner Kameraden und ihren "Schmäh" nicht verstand, machte das Dasein für mich nur noch härter.

Mein Überleben verdanke ich einem Klassenkameraden mit einem Namen, der aus vier Konsonanten und nur einem Vokal bestand – auch so etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Er stammte aus einer Arbeitergegend und wurde wegen seiner Sprache von den anderen gesnobbt . Allerdings war er so kräftig, dass es keiner wagte, sich an ihm zu vergreifen. Der gutmütige Kerl nahm mich unter seine Fittiche und belehrte mich als Erstes: "Hearst, Escher, di weans immer haun, wannst net richtig deitsch leanst." "Aber ich spreche doch doitsch", gab ich zurück. "Na, net deutsch, deitsch muasst leanen" , war sein Verdikt, und so lernte ich eben das Meidlinger "l", also etwa "Göd" statt "Geld" zu sagen, und zudem eine ganze Anzahl wunderbar kreativer Wiener Schimpfsätze, die leider nicht druckreif sind.

Schwerfälliges Deutsch#

Mit dieser Sprache sozialisiert und zudem mit einer allmählich zum "Schönbrunner Deutsch" gemilderten Hochsprache wurde ich dann in eine andere Klasse versetzt, aus der heute noch meine ältesten Freunde stammen. Ja, und das Schweizerdeutsche? Damit hatte ich zwar im Alltag keine Probleme, hatte ich doch, obwohl ich es natürlich beherrschte, dank meiner englischen Mutter und meinem halbdeutschen Vater von Haus aus keinen einschlägigen Akzent. Aber wenn mich mal wieder einer hänseln wollte, kam schnell einmal der schwere Zungenschlag auf, den Schweizer in oft lausigen deutschen (Fernseh)-Komödien sprachen und der später das Markenzeichen des Kabarettisten "Emil" wurde. Und ich kann es nicht bestreiten: Gerade erst ein wenig "austrifiziert", ein noch unsicherer Jugendlicher, ließ ich mich von dieser Herablassung anstecken, statt einfach zur schweizerischen "kanak sprak" zu stehen! Ja, ich fürchtete, dieses schwerfällige Deutsch könnte vielleicht sogar in meinen Genen angelegt sein und würde bei erster Gelegenheit ausbrechen – und das führte dazu, dass ich später an meiner Schweizer Universität auch mit lokalen Freunden konsequent Hochdeutsch sprach, statt Mundart, deren Qualitäten ich erst Jahre später zu schätzen lernte und die ich heute auch mit Stolz verwende.

Von den damit von Österreichern verbundenen Klischees profitiere ich heute sogar: Wenn ich wieder einmal als Autofahrer bei einer mehr oder weniger lässlichen Sünde erwischt werde, verfalle ich gegenüber den Polizisten automatisch in das sehr verlangsamte, dumpfe Deutsch, das man hier auch heute noch unausrottbar mit den Schweizern assoziiert. Das wirkt fast immer: Mit dem erhebenden Gefühl der Überlegenheit, das sie dann dem tumben Schweizer gegenüber empfinden, der den Anforderungen des Verkehrs in der Weltstadt Wien nicht gewachsen ist, lassen sie mich gerne straffrei weiterfahren. Natürlich war die Sprache nicht das Einzige, woran ich arbeiten musste, um meinen Migrationshintergrund zu verschleiern und der "gelernte Wiener" zu werden, als den ich mich heute sehe. Ich hangelte mich weiter von Klischee zu Klischee: In einem Alter, in dem heute Jugendliche wegen Nike-Schuhen zu Hause quengeln, wollte ich unbedingt einen "Steirer Anzug" (im schrecklichen Schnitt der 60er Jahre), und wenig später natürlich einen Frack, da zum vollen Genuss des herrschaftlichen Wien natürlich auch die Ballsaison gehört. Ich lernte schnell, der Wiener Titelsucht Genüge zu tun – schon mit 16 hätte ich problemlos eine Herzogin, je einen Hofrat und Kabinettsdirektor, drei Barone, eine Kammerschauspielerin, zwei Sektionschefs und eine unbestimmte Anzahl – echter und unechter – "vons" plus den verbleibenden "Nur-Doktoren" korrekt an einem Tisch anordnen können. Und ich lernte konkurrenzfähig Walzer zu tanzen – so gerne und gut, dass meine Eltern zeitlebens kritisierten, das sei das Einzige, was ich je wirklich erlernt hätte. Und ich lernte Damenhände zu küssen, was der urige Schweizer in seiner Heimat tunlichst lässt und man dort als österreichische Albernheit abtut, und mich in die hiesige "Bussi-Bussi-Gesellschaft" einzufügen, auch die ein beliebtes Spottthema in der Schweiz. Wobei ich nach mittlerweile jahrzehntelangem Doppelleben zwischen Wien und Zürich feststellen muss, dass man auch da leicht Klischees aufsitzt: In Zürich werden die Wangen des Gegenübers nämlich jeweils dreimal geküsst, statt nur zweimal wie in Wien! Bis heute für mich ein kleines Problem, wenn ich mal wieder zu lange in einer der beiden Städte war und dann wechsle: In Wien sind manchmal Damen pikiert, wenn ich ein drittes Mal nach ihnen grabsche, und umgekehrt in Zürich, wenn ich kühl den dritten Kuss auslasse. Statistisch gesehen küsse ich jedenfalls in Zürich um 50 Prozent mehr – wo ist also die eigentliche "Bussi-Bussi-Gesellschaft"?

Das Du- und Sie-Problem#

Dabei forderten die unterschiedlichen Umgangsformen den Pendler zwischen beiden Städten auch sonst: Der ganz andere Zugang zum "Du" etwa war für mich immer wieder gewöhnungsbedürftig. Gegen Ende meiner Gymnasialzeit hatte ich die Wiener Sitten verinnerlicht: Ich hatte mich daran gewöhnt, dass sich unter meinen Wiener Freunden jeden Alters alle, die annehmen konnten, irgendwann, vielleicht schon im 16. Jahrhundert, einen gemeinsamen Vorfahren zu haben, automatisch duzten. Und zugleich fand ich ganz normal, dass zum Beispiel in einem Kaffeehaus die Ober nie die Schranke des "Sie" übersteigen würden.

Welch ein Kontrast, als ich mich anschickte, nach meinem Studium auch in meiner Heimatstadt Zürich Fuß zu fassen, und dort schnell lernen musste, bei Familienanlässen einen großen Teil selbst meiner gleichnamigen Verwandtschaft zu siezen – und dafür von jedem Friseurlehrling beim ersten Besuch in seinem Salon gleich vertraulich geduzt wurde! Später erst entwickelte ich einen Sinn für den Variantenreichtum, den die Sprache für den zwischenmenschlichen Umgang in beiden Ländern erlaubt: In Wien habe ich noch Familien kennen gelernt, in denen man sich mit der dritten Person Singular ansprach. ("Hat er schon seine Schulaufgaben gemacht?") Eine aussterbende Sitte, die man in der Schweiz nicht kennt, ebenso wenig wie umgekehrt die Anrede in der zweiten Person Mehrzahl, die es dort als Höflichkeitsform in traditionsbewussten Kreisen gibt. ("Es ist Euch ein Schuhbändel aufgegangen . . .") Raffinessen, die wohl in beiden Welten bald dem allgegenwärtigen "you" zum Opfer fallen werden.

Musste ich den Wiener Humor erlernen? Da hatte ich vielleicht als Sohn einer Engländerin einen Startvorteil: Denn ich glaube, dass im ganzen deutschen Sprachraum niemand genauso wie die Briten aus ganzem Herzen auch über Schreckliches, über Tod und Teufel lachen kann wie die Wiener. Nein, das liegt dem Schweizer nicht. Was nicht heißt, dass ich den österreichischen Humor immer nur als souverän erlebt habe.

Nein, gerade bei der Anwendung von Klischees habe ich erlebt, wie auch in Wien manchem das Lachen in der Kehle stecken bleiben konnte. Etwa, als in meinen Jugendjahren das Schweizer Boulevardblatt "Blick" die unselige Idee hatte, eine regelmäßige Rubrik mit Österreicherwitzen einzuführen. Die einzig gescheite Antwort darauf kam vom Magazin "profil", das eine Zeit lang mit Schweizer Witzen zurückschlug. Aber ich erinnere mich, dass sich sogar unsere Wiener Botschaft damals mit Protestschreiben und Beschimpfungen von Leuten auseinandersetzen musste, die sich vom "Blick" auf den rot-weiß-roten Schlips getreten fühlten. Als dann noch die Schweizer Chansonsängerin Helen Vita in einer Fernsehsendung mit einem boshaften Lied von Friedrich Hollaender auftrat, in dem er typische österreichische Schwächen aufs Korn nahm, eskalierte die Lage: Unserem Kulturattaché wurden am nächsten Tag sogar die Reifen aufgeschlitzt!

Der "Humorkrieg"#

Dabei waren viele der inkriminierten Witze sogar auf beiden Seiten dieselben und solche, die man auch lokal zur Abwertung von Burgenländern, Appenzellern oder Ostfriesen zitierte – nur wenige nahmen Charakteristika der anderen Seite wirklich treffend aufs Korn. Heute, da die Schweiz und Österreich in der Außenwirkung immer ähnlicher werden und die Fabrikanten überwiegend schlechter Witze und erniedrigender Sprüche sich in beiden Ländern auf Kopftuchträgerinnen und Minaretterrichter einschießen, ist es kaum zu glauben, dass ähnliche "Humorkriege" einst die Alpenländer entzweiten! Ja, wenn ich erst heute als Bub aus der Schweiz nach Österreich ziehen würde, so wären die Unterschiede viel weniger augenfällig, das Integrieren hier leichter und hätte ich vielleicht auch weniger zu bestaunen. Auf beiden Seiten wurde Rückständigkeit abgebaut: Zürich hat als Kulturstadt dazugewonnen und Wien an Prosperität, und die Globalisierung hat zusätzlich noch manche Verschiedenheiten abgeschliffen. Die Schweizer und die Österreicher stehen nicht mehr Rücken an Rücken in den Alpen und schauen in verschiedene Richtungen, wie ein kluger österreichischer Botschafter in Bern einst formulierte.

Aber auch heute, da oder vielleicht sogar weil die Unterschiede viel subtiler sind, kann Österreich eine Herausforderung für Eidgenossen sein. Man kann hier als Schweizer auch scheitern. Das habe ich im Großen beobachtet – etwa an einigen missglückten Versuchen von Schweizer Unternehmen, mit ihrer angestammten Kultur hier Fuß zu fassen. Aber ich kenne auch einige Einzelschicksale von Schweizern, die sich in Wien nicht richtig einleben konnten und Österreich bald wieder verließen.

Echtes Wiener Blut...#

Buch von Christoph Braendle
Buch von Christoph Braendle. Schweizer, die in Österreich leben berichten über ihre Erfahrungen
© Foto: Wiener Zeitung

Ich selber hatte da wohl Glück und in meinen prägenden Jugendjahren die richtigen Freunde und Mentoren und die richtigen Schlüsselerlebnisse. Und deshalb bilde ich mir mittlerweile ein, heute mit mindestens derselben Berechtigung wie der "zuagraste" Operettengraf aus Reuß-Schleiz-Greiz von mir behaupten zu können: "Ich ward ein echtes Wiener Blut..." Damit bin ich wohl auch ein Beispiel für recht viele Schweizer, die von dieser Stadt und diesem Land nicht mehr lassen können. Es ist keine blinde Liebe, die mich mit Wien verbindet – manche, vor allem politische Entwicklung hier lässt mich gelegentlich verzweifeln –, aber ich bin, wie wohl die meisten meiner Landsleute, die in Wien Wurzeln geschlagen haben, dem kulturellen Reichtum und dem verführerischen Charme dieses Landes verfallen.

Vielleicht ist das allererste Bild, das ich mit Österreich assoziiere, jener Anblick des Stiftes Melk, mittlerweile auch für mein Leben hier symptomatisch geworden: So wie dort unter der ausufernden Pracht, unter dem reichen Dekor ganz solide und schlichte Fundamente aus dem Mittelalter verborgen sind, so bin ich hier zum Genießer der österreichischen Lebensart geworden, auch wenn hinter dieser Fassade die nüchterne eidgenössische Basis nicht ganz verschwunden ist.


"Österreich ist schön, oder?" heißt der vom Schriftsteller Christoph Braendle herausgegebene Band, aus welchem der Text von Martin Richard Escher stammt. Er ist einer von 40 Beiträgen, in welchen Schweizer, die in Österreich leben, über ihre Erfahrungen berichten und das Verhältnis der beiden Länder zueinander näher beleuchten. (Czernin Verlag, Wien 2011, 208 Seiten.)

Martin Richard Escher
M. R. Escher

Martin Richard Escher, in Zürich als Sohn eines schweizerischen Diplomaten und einer englischen Schauspielerin geboren, verbrachte seine Jugend u.a. in Teheran, Rom, Köln und Wien. In St. Gallen studierte er Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Er betätigte sich als Journalist, Location Manager für eine englische Filmgesellschaft und produzierte Theatertourneen, ehe er sich als Berater für Unternehmenskommunikation etablierte. Seit Jahrzehnten pendelt er zwischen Zürich und Wien. Er ist Mitglied des Vorstandes der Schweizer Gesellschaft in Wien.

Wiener Zeitung, Samstag, 14. Mai 2011