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Zitronenmelisse #


Familie Lamiaceae
Gattung Melissa

Melissa officinalis L.#

Melissa officinalis
© Wolfgang Danninger

Name und Geschichte: Der botanische Name wird vom griechischen melissa (die Biene) abgeleitet, da die Blüten von den Bienen gerne angeflogen werden. In der Antike galt sie schon als Bienenpflanze, mit der neue Bienenstöcke ausgerieben wurden, damit die Bienen darin ihr Nest bauen.

Beschreibung: Ein Lippenblütler mit kleinen weißen Blüten. Die Blätter duften nach Zitrone, der Geschmack ist leicht bitter. Die ausdauernde Pflanze wird bis zu 90 cm hoch. Sie stammt aus dem Orient. Ist in Mitterleuropa winterhart, sät sich von selbst aus. Im Weinbaugebiet sogar stellenweise eingebürgert.

Kultur: keine besonderen Ansprüche. Sonniger Standort fördert das Aroma. Vermehrung durch Aussaat oder Teilung.

Verwendung: medizinisch als Tee zur Beruhigung der Nerven, gegen Kopfweh, verdauungsfördernd, krampflösend, fördert die Gallensekretion.
Als Badezusatz
In der Küche als "Zitronenersatz"

Sorten: Melissa o. variegata mit gelb grünen Blättern. Foto links.