unbekannter Gast
Christus in der Vorhölle

Engel verabreicht der Hl. Ottilie die Kommunion

Engelsturz

Gebet Jesu am Ölberg

Hiob wird vom Teufel geplagt

Hl. Andreas und Hl. Johannes Evangelist mit Stiftermönchen

Hl. Barbara und Hl. Brigitta mit Stifterin Barbara Mitterhofer#

Frömmigkeit#


Jesus der Märchenprinz

Der Theismus des religiösen Christenkults ist meiner Meinung nach eine historische Fehlkonstruktion.

1) Die Geschichte der Jesus ist eine Kopie des religiösen Mithras Kults aus dem persischen Baktrien, der um 1800 Jahre älter ist. Zarathustra (630-553 v.C.) legt viele Details fest, das römische Militär praktiziert ihn bis 400 n.C. Der Weltengott Ahura-Mazda gebiert am 25. Dezember durch unbefleckte Empfängnis den Gott Mithras (Anahita). Der Mithras-Kult hat wie der spätere Jesus-Kult 12 Apostel, 7 Sakramente, ein Abendmahl, Wunder von Saoschjant, Seelenkult als Auferstehung, Sintflut, Endzeit als jüngstes Gericht, Taufe, keusches Leben, den Teufel Anromainyus, Eucharistie mit Brot und Wein. Weihnachten wird ab 200 v.C. im Januar (11.ter Tybi) als Geburt des ägyptischen Gottes Osiris gefeiert. Nach Furius Dionysius Filocalus 354 n.C. wird das Fest dann auf den 25. Dezember verlegt. Integriert wird auch die partielle Sonnenfinsternis aus dem Jahr 28 n.C. (nach altgriechischen Olympia-Aufzeichnungen).

2) König Herodes herrschte in seinem Palast in Caesarea und nicht in Jerusalem. Flavius Josephus berichtet über viele Verhaftungen und Hinrichtungen, der wahnsinnige Herodes lässt im Verfolgungswahn Gefangene machen und im Hypodrom einsperren (Antiquities 17-6). So ein Bauwerk gibt es nur in Caesarea, nicht in Jerusalem.

3) König Herodes der Grosse (73–4 v.C. basileus) stirbt nach 34 Regierungsjahren im April 4 v.C. am Verfolgungswahn in Caesarea, der Sohn Archelaus begräbt ihn in Herodium (Antiquities 17). Die Söhne Antipater als Herodes-Nachfolger, Aristobulus und Alexander werden vom Vater 5 Tage vorher hingerichtet, Herodes war schon länger nicht mehr bei Sinnen. Der nach der Bibel von ihm erbaute Tempel in Jerusalem ist sicher nicht von ihm, nachdem dort römische Münzen aus der Zeit um 17 n.C. mit König Agrippa I im Fundament gefunden werden.

4) Nach dem Tod von Herodes wird 4 v.C. die neue römische Provinz bestehend aus Samaria, Idumäa, Judäa gebildet und der Sohn Archelaus (45 v.C.–18 n.C.) zum nationalen Führer (ethnarch) ernannt. Archelaus existiert in der Bibel nicht, er war eine unfähige NULL, wird nach 10 Jahren seines Amtes enthoben und nach Vienne/Gallien verbannt. Publius Sulpicius Quirinius (51 v.C.-21 n.C.) veranlasst als syrischer Stadthalter 4 v.C. als auch 6 n.C. eine Steuerschätzung (Antiquities 18-1). In Galiläa unter König Antipas als Regent in Sepphoris mit dem Dorf Bethlehem gab es in dieser Zeit nie eine Steuerschätzung.

5) Caesarea Maritima nahe Hadera südlich Haifa ist ein Ausbau der phönizischen Siedlung Turris Stratonis durch König Herodes in der Zeit 22-10 v.C. Flavius Josephus beschreibt (Antiquities 15, 9-6) Caesarea mit Palästen, Hypodrom, Hafen, Amphitheater von 4.000 Plätzen, Aquädukt, Tempel, Bädern und Befestigungen. Durch den höheren Meeresspiegel gehen viele historische Ruinen verloren. Die 2.te und 10.te Legion ist in festen Lagern stationiert, die Legionäre sind Selbstversorger mit Geflügel, Gemüse, Getreide, Wein. 6) Pontius Pilatus residiert als Prokurator 26 – 36 n.C. über römisch Judäa in seinem Palast in Caesarea. Die Fundamente sind heute noch im Wasser zu bewundern. Er hat nicht im 4 Tagesreisen entfernten Jerusalem geherrscht oder dort für Ordnung gesorgt. Jerusalem war ein winziges Elendsnest mit etwa 1000 Einwohnern auf nur 6 Hektar innerhalb der ab 45 n.C. von König Agrippa II erbauten Altstadtmauer. Es gibt Leiden wie Lepra, Typhus, TBC und den Schweinebandwurm, dessen Eier sich im Gehirn einnisten. Sprache war seit 600 Jahren Aramäisch, das sakrale Mittelhebräisch kannten nur die wenigen Yahwe-Priester.

7) Um 45 n.C. überzeugt ein Prophet Theudas viele Menschen wie einst Moses den Jordan durch seine Zauberkraft zu teilen. Prokurator Cuspius Fadus verbietet den Unsinn, lässt Zuschauer verhaften und Theudas enthaupten. Um 52 n.C. kommt ein ägyptischer Prophet Joshua nach Jerusalem um durch Wunder die um 45 n.C. neu erbaute Stadtmauer zu zerstören. Unter Prokurator Lucceius Albinus tritt ein Jesus ben Ananos in Jerusalem als Prophet auf. Zum Laubhüttenfest klagt er mit Weherufen über Jerusalem und den Tempel. Er wird ergriffen, verprügelt und dem Prokurator in Caesarea vorgeführt. Der lässt ihn frei, in Jerusalem tötet ihn beim Aufstand eine römische Wurfmaschine (Antiquities 20). Zur Zeit des Prokurators Lucceius Albinus wird um 63 n.C. ein Jesus erwähnt, der sich als Christ bezeichnet (Antiquities 20-9). Er wird mit seinen Kumpanen gefangen und gesteinigt.

8) Texte oder Inschriften aus der Zeit des Christenkults gibt es nicht. Nach 105 n.C. werden erste religiöse Texte geschrieben. Die anonymen Autoren sind keine Juden, sprechen und schreiben in Altgriechisch oder Latein, waren nie in Palästina, kennen weder Aramäisch noch das sakrale Mittelhebräisch und haben keinen Kontakt zu Zeitzeugen. Sie bedienen sich als Plagiatoren in den beiden Texten des Flavius Josephus wie etwa die Geschichte vom fiktiven Jesus im Tempel von Nazareth, die Stadt die zu der Zeit nicht einmal existiert. Die erste Nennung der Stadt Nazareth als Ort von Jesus erfolgt nach 300 n.C. in Rom. Nach Paulus als jüdischer Prophet rettet Gott Yahwe nur solche Menschen, die jüdische Gesetze achten. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos um 180 n.C. aus Paulus einen Apostel des fiktiven Jesus, bei dem Gott auch die Nichtjuden rettet. Laut Irinäus von Lyon hat Apostel Paulus sogar mit Clemens von Rom kooperiert, letzter war beim Tod von Paulus nur 12 Jahre alt und spielt noch mit dem Holzschwert Legionär in Gallien.

9) Zur Jesuslegende schweigt Paulus, in den vielleicht 3 authentischen Briefen existieren keine Auferstehung, keine jungfräuliche Geburt, keine Wunder, kein Nazareth und nur 3 Mitläufer. König Aretas IV der Nabatäer, ein Halbonkel von Agrippa I als hebräischer Regent in Caesarea, soll Paulus wegen Missionierung ins Gefängnis gesperrt haben, war aber schon 10 Jahre tot bevor Saulus zum Paulus wurde. Irinäus von Lyon konnte nicht wissen, dass seine Liste der RKK Bischöfe etwa 250 Jahre später um den fiktiven analphabetischen Apostel Petrus erweitert wird. Ein Paulus-Brief wird im Urtext durch Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) umgeschrieben und entwertet damit alle Paulus Texte als mögliche Fälschung je nach RKK Notwendigkeit.

Bisher wollte kein Gläubiger die Jesus-Fabel den vielfach bekannten historischen Fakten angleichen: Ein Gläubiger zweifelt erst an der wissenschaftlichen Methode, dann an der Logik der Beweise, zuletzt am Moraldiktat, niemals jedoch an seinen religiösen Überzeugungen, die ihm in frühester Jugend als „Brainwash“ eingehämmert wurde. Erklärungen mit Fakten und historischem Wissen sind nutzlos, Details nicht relevant, logisches Denken hat unter dominanter religiöser Prägung das niedrigste mögliche Niveau.

-- emporda helmut, Samstag, 30. Juni 2012, 23:42


Obiger Beitrag entspricht nicht meiner Auffassung. Ich hatte nur die Wahl ihn zu löschen oder doch teilweise abzuändern, denn in der publizierten Form war er, wie Dr.Glaubauf richtig feststellte, eine verfassungswidrige Herabwürdigung religiöser Lehren.

H. Maurer, hmaurer@iicm.edu