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Quarz #


Rosenquarz
Rosenquarz

Das Siliziumdioxyd tritt in mehreren Modifikationen, nämlich als α-Quarz, als β-Quarz, als α- und β-Tridymit, als α- und β-Cristobalit, als Coesit, als Stiskovit und als Quarzglas auf. Alle diese Modifikationen sind in bestimmten Druck- und Temperaturbereichen beständig, es soll hier jedoch nur der normale β-Quarz, die in der Natur weitaus am häufigsten vorkommende Modifikation, kurz beschrieben werden.


Name: β-Quarz, SiO2
Struktur: trigonal

Klasse: Oxyde

Härte: 7

Spezifisches Gewicht: 2,65.


Quarz bildet in Drusen schön ausgebildete, nach der c-Achse gestreckte Kristalle, die meist aus Kombinationen von Prismen mit verschiedenen Rhombo-edern, Pyramiden und Trapezoedern bestehen; Ausbildung ist je nach Vorkommen und Entstehungsart verschieden. Eine deutliche Spaltbarkeit fehlt, dafür tritt sehr häufig Verzwilligung auf, die aber freisichtig meist nicht so ohne weiteres erkennbar ist. Quarz ist eines der häufigsten Mineralien überhaupt und kommt sowohl in den verschiedensten Gesteinen als auch in Mineralklüften verschiedener Genese vor.



© "Das kleine Mineralienbuch" von J. Ladurner/F. Purtscheller, Innsbruck, 1972

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