Aktuelle Ausstellungen Wien - Austria-Forum : Museen
Aktuelle Ausstellungen in Wien#
Aktuelle Ausstellungen in den Bundesländern
Bundesländer
Bis 30. Juni 2013#
AlbertinaBosch, Bruegel, Rubens, Rembrandt
Zum 10-Jahres-Jubiläum ihrer Wiedereröffnung zeigt die Albertina einige ihrer größten Schätze. Die Sammlung umfasst eine der weltweit bedeutendsten Kollektionen niederländischer Handzeichnungen aus der Zeit von 1450 bis 1650. Die Epoche der "Alten Niederländer" ist mit einzelnen herausragenden Werken aus dem Umkreis des Jan van Eyck, von Petrus Christus oder Dirk Bouts vertreten, bis die Arbeiten von Hieronymus Bosch und Pieter Bruegel d. Ä. einen ersten Höhepunkt der erlesenen Kollektion markieren. Das weitere 16. Jahrhundert ist mit Meisterzeichnungen von Gossaert, Heemskerck oder Goltzius präsent. Den Schwerpunkt der Sammlung bildet aber Hollands "Goldenes" 17. Jahrhundert mit bedeutenden Blättern von Rembrandt und seiner Schule. Die vom Hause Habsburg dominierten südlichen Niederlande vertreten die berühmtesten flämischen Meister ihrer Zeit: Peter Paul Rubens, Anton van Dyck und Jacob Jordaens. Ausstellung und Katalog zeigen, wie sehr das breite thematische Spektrum der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts - Landschaft, Seestücke, topographische Ansichten, Porträts, ländliche Genreszenen, Stillleben - doch in Errungenschaften vorangegangener Jahrhunderte wurzelt. Über zwei Jahrhunderte hat der Rückblick auf diese bedeutende künstlerische Tradition zu immer neuen Höchstleistungen inspiriert.
Vorschau
25. Mai bis 25. August 2013: Gottfried Helnwein
19. Juni bis 15. September 2013: Günter Damisch
20. September 2013 bis 12. Jänner 2014: Matisse und die Fauves
29. November 2013 bis 2. Februar 2014: Der Clair-Obscur-Holzschnitt im 16. Jahrhundert
Bis 9. Juni 2013#
Unteres BelvedereBarock since 1630

1923, vor genau 90 Jahren, wurde im Unteren Belvedere das Barockmuseum eröffnet. Die Exponate kamen aus verschiedenen staatlichen Sammlungen, ergänzt durch Leihgaben aus privatem und kirchlichem Besitz. Heute ist die Barocksammlung des Belvedere mit mehr als 900 Meisterwerken eine der bedeutendsten weltweit. Dazu zählen die größten geschlossenen Sammlungen von arbeiten Franz Anton Maulbertschs und Franz Xaver Messerschmidts.
Als Inbegriff des Barock gilt die Ära Maria Theresias. Klöster und Schlösser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, darunter das Belvedere, prägen das Erscheinungsbild Österreichs. Der seinerzeit internationale Stil des Barock wurde im Lauf der Zeit geradezu zum Symbol der österreichischen Identität. Vor dem Historismus wurde die Kunst der zwei Jahrhunderte dauernden Epoche des Barock nicht sonderlich geschätzt. In den 1880er Jahren griff man ihn wieder auf. Künstler um 1900 entdeckten dessen expressiven Charakter.
Wie die Barockkunst bis in die Gegenwart weiterwirkt und moderne Arbeiten inspirierte, zeigt die Ausstellung "Barock since 1630". Schlüsselbegriffe sind dabei Sinnenfreude, Vitalität und Tod. Skulpturen, religiöse und allegorische Darstellungen, Stillleben, Entwürfe zu Deckenfresken, Landschaftsbilder und Körperdarstellungen werden modernen Werken gegenübergestellt. Die Schau gliedert sich in neun Themenkreise.

- Barock - Streben nach Einheit
- Projektionsfläche Himmel
- Jenseits des Idylls
- Menschenbild
- Künstlerbild
- Körperkult
- Faszination Messerschmidt
- Schönheit und Tod
- Hinaus !
Bis 30. Juni 2013#
Unteres BelvedereHundertwasser. Japan und die Avantgarde

In der Ausstellung Hundertwasser, Japan und die Avantgarde hat sich das Belvedere die Neuentdeckung seines Frühwerks zur Aufgabe gemacht. Dabei werden die Beziehungen des Künstlers zu Japan in den 1950er-Jahren sowie seine Bedeutung innerhalb der internationalen Avantgardebewegung eingehend beleuchtet. Die Ausstellung vereint erstmals in Wien gezeigte Meisterwerke Hundertwassers mit Arbeiten von Shinkichi Tajiri, Akira Kito, Yves Klein, Lucio Fontana, Pierre Alechinsky, Constant, Corneille, Sam Francis und Mark Tobey.
In den 1950er-Jahren wurden fernöstliche Denker und der Zen-Buddhismus zur Inspirationsquelle für viele Künstler in Nordamerika und Europa. Für Hundertwasser waren Freundschaften mit dem Bildhauer Shinkichi Tajiri, den Malern Akira Kito, Yasukazu Tabuchi und Kumi Sugai in den 1950er-Jahren in Paris wegweisend. 1961 reiste er nach Japan und übertrug seinen Vornamen Friedrich in die Kanji-Schriftzeichen für "Frieden" und "reich". So entstand der Künstlername Friedensreich Hundertwasser. 1962 bis 1966 war er mit der Künstlerin Künstlerin Yuko Ikewada verheiratet.

Die Ausstellung ist in sechs Bereiche gegliedert.
- Die Architektur thematisiert Hundertwassers Plädoyer für individuelle schöpferische Freiheit – jeder Mensch könne, solle und müsse bauen.
- Der Garten beleuchtet sein frühes Interesse an japanischer Gartenkultur und sein dadurch gewecktes ökologisches Bewusstsein.
- Japan
- Die Linie fokussiert auf Hundertwassers Einführung der vegetativen Spirale, die das Naturprozesshafte und Lebendige in seiner Kunst verkörpert.
- Reise,
- Weg,
- Prozess,
- Freiheit und Abstraktion zeigen auf, wie in Hundertwassers Werk stets Malprozess, Lebensprozess und Reflexionsprozess zusammenfielen und die Freiheit im Denken über die formalen Kriterien der Kunst gestellt wurde.
Bis 23. Jänner 2014#
Geldmuseum der NationalbankDen Fälschern auf der Spur!
Seit mehr als zwei Jahrtausenden sind Geldfälscher am Werk, die ersten bald nach der Einführung von Münzen. Das Geldmuseum der ÖNB zeigt 300 Exponate - von
gefälschten Goldmünzen aus keltischer Zeit bis zu Fälschungen der Gegenwart. Sie stammen von dilettantischen Einzeltätern, gut organisierte Banden oder politisch motivierten staatlichen Aktionen. So ließ Napoleon zwischen 1805 und 1809 in großem Maßstab Wiener Stadt-Banco-Zettel drucken, um Österreich wirtschaftlich zu schwächen. Ähnliche Ziele verfolgte das NS-Regime mit der „Operation Bernhard“ gegen England. Österreichs „genialster“ Geldfälscher war wohl Peter Ritter von Bohr, er war Mitbegründer der Ersten österreichischen Spar-Casse und verfügte über Kontakte bis zum Kaiserhof.
Ab 13. März 2013#
Heeresgeschichtliches MuseumWoMen At War. k.u.k. Frauenbilder 1914-1918
Bis 18. August 2013#
Hofmobiliendepot - Möbel Museum WienMaximilian von Mexiko. Der Traum vom Herrschen
Mit 565 Exponaten ist dies die bisher umfassendste Sonderausstellung des Hofmobiliendepots. In 28 Stationen folgt sie der bewegten Biographie des Habsburgers, der zeitlebens seinen "Traum vom Herrschen" ebenso leidenschaftlich verfolgte wie sein Interesse an Kunst und Wissenschaft.
Die Ausstellung umfasst zwei große Bereiche. Im Obergeschoss geht es um Maximilian als Bauherren und leidenschaftlichen Sammler. Vor dem Hintergrund der familiären Herkunft, Erziehung und Heirat zeigt die Ausstellung seine Bauten in Wien, Triest und Lacroma. Durch seine Sammellust entstanden in wenigen Jahren eine Autografensammlung, eine umfangreiche Naturaliensammlung sowie ethnologische und ägyptische Sammlungen. Bereits im Kindesalter hatte Maximilian Interesse für die Baukunst sowie die Liebe zur Natur, zum Meer und zur Seefahrt entwickelt. Im Alter von 17 Jahren ließ er sich in unmittelbarer Nähe zum Schlosspark Schönbrunn ein Blockhaus, die sogenannte Villa Maxing, errichten. Neben dem Umbau der Villa Lazarovich in Triest und dem begonnenen Ausbau eines ehemaligen Benediktinerklosters auf der dalmatinischen Insel Lacroma widmete sich Maximilian vor allem dem Bau seines Schlosses Miramar in Triest, das als sein Hauptwerk gilt. Er ließ es mit großem Aufwand auf einer Felsspitze nahe Triest errichten, dessen Fertigstellung 1871 er jedoch nicht mehr erlebte. Von den rund 500 Objekten aus Schloss Miramar und der Villa Lazarovich, die in der Bundesmobilienverwaltung seinen Wohnräumen zugeordnet werden konnten, sind in der Sonderschau etwa 200 Objekte wie Möbel, Schmuckkästchen, Waffen, Reisesouvenirs, kunstgewerbliche Antiquitäten, etc. zu sehen.
Im Erdgeschoss werden Maximilians Marinetätigkeit, seine ausgedehnten Reisen bis nach Brasilien und die politische Irrfahrt nach Mexiko thematisiert. In seiner kurzen Zeit als Kaiser von Mexiko beschäftigte er sich neben den Regierungsgeschäften mit der mexikanischen Hofhaltung sowie mit Bauprojekten zu den mexikanischen Residenzen. Die Präsentation der Raumensembles wird ergänzt durch unbekannte Erinnerungsstücke, Dokumente, Kunstwerke, Pläne und Fotografien. Zu sehen sind aus seiner Zeit als Kaiser von Mexiko u.a. sein Poncho, sein mexikanischer Sattel, sein Sombrero oder das kaiserlich-mexikanische Geschirrservice. Den Abschluss der Ausstellung bildet eine Installation zur Erschießung des erst 34-jährigen Maximilian, in deren Zentrum der Transportsarg aus der ständigen Sammlung des Hofmobiliendepots steht. Maximilians Frau Charlotte von Belgien, die Maximilian zum mexikanischen Abenteuer motiviert hatte, überlebte ihren Gatten um 60 Jahre und starb psychisch beeinträchtigt 1927.
Bis 8. September 2013#
Jüdisches Museum DorotheergasseAlle meschugge? Jüdischer Witz und Humor
Humor ist ein wesentlicher Bestandteil jüdischen Lebens. Jüdischer Humor ist zumeist warmherzig und menschenfreundlich, aber auch zynisch und kohlrabenschwarz. Er umfasst ein breites Spektrum von seinen Wurzeln in Osteuropa bis nach Hollywood. Dazwischen liegt die Hochblüte der Unterhaltungskultur in Wien und Berlin: Kabarett, Revue und Film. Anders als Berlin kann das Wien der Nachkriegszeit an die jüdische Tradition des Humors anknüpfen, dafür stehen Namen wie Georg Kreisler, Gerhard Bronner, Hugo Wiener und einmal mehr Karl Farkas.
24. September 2013 bis Februar 2014#
Jüdisches Museum DorotheergasseRichard Wagner und das jüdische Wien
Mit seinem musikalischen Schaffen, der Idee des Gesamtkunstwerks und dem Geniekult übte Richard Wagner (1813-1883) enormen Einfluss auf seine Zeit und seine Nachwelt aus. In seiner Schrift „Das Judenthum in der Musik“ (1850 und 1869) und anderen einschlägigen Statements etablierte er sich auch als antisemitische Leitfigur des deutschsprachigen Bürgertums. Die Ausstellung setzt sich mit der widersprüchlichen Wirkungsgeschichte des Komponisten auseinander. Wien war früh ein Zentrum des Wagner-Kults. Gerade hier gab es besonders viele jüdische Wagnerianer, doch auch sarkastischste Kritiker, wie den Feuilletonisten Daniel Spitzer. Die Schau thematisiert die Wirkung Wagners auf Kunst und Kultur der Wiener Jahrhundertwende, ebenso wie etwa auf Adolf Hitler und geht der Frage nach der heutigen Wagner-Rezeption zwischen Europa, den USA und Israel nach.
Bis 12. Mai 2013 #
Museum JudenplatzHeute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross
1996 erschien Harry Webers Fotoband „Heute in Wien“. Seine Schwarz-Weiß-Bilder haben Fotogeschichte geschrieben. 16 Jahre später folgt der Wiener Fotograf Josef Polleross den Spuren Harry Webers und hat das heutige Leben der jüdischen Gemeinde – vor allem im zweiten Wiener Bezirk Leopoldstadt – fotografisch erfasst. Polleross folgt religiösen Juden mit ihren traditionellen Ritualen, Festen und Bräuchen, und er zeigt das weltliche jüdische Leben wie Sportevents, Aktivitäten von Jugendorganisationen und Seniorenverbänden, Handel, Straßenfeste, Jewish Welcome Service, Musik.
Bis 20. Mai 2013#
Kunsthistorisches MuseumIm Schatten der Pyramiden. Die österreichischen Grabungen in Giza (1912-1929)
Das Felsplateau von Giza mit den Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos und den ausgedehnten Gräberfeldern zählt zu den wichtigsten und am besten erforschten Nekropolen des ägyptischen Alten Reichs (ca. 2687-2165 v. Chr.) Die 1912 begonnenen Grabungen eines österreichischen Teams erbrachten eine Vielzahl an Kunstwerken, kulturhistorischen Zeugnissen und Informationen zum Grabbau und zum Jenseitsglauben der alten Ägypter. Die Ausstellung gibt Einblick in die Bedeutung Österreichs an der Erforschung dieser Epoche. Eine digitale Präsentation erlaubt eine virtuelle Zeitreise zum Giza-Plateau.
Bis 1. Juli 2013#
Leopold MuseumWolken. Welt des Flüchtigen
Ausgewählte Meisterwerke von Künstlern wie William Turner, Claude Monet, Ferdinand Hodler, Max Beckmann und Gerhard Richter, die, vom frühen 19. Jahrhundert bis heute, Wolkenbilder in den Mittelpunkt Ihres Interesses rückten.
17.Mai bis 2. September 2013#
Leopold MuseumManfred Bockelmann: Zeichnen gegen das Vergessen
4. Oktober 2013 bis 27. Jänner 2014#
Leopold MuseumOskar Kokoschka - Der sensible Titan
Ein Künstlerleben in Malerei und Fotografie mit Lichtbildern aus dem Kokoschka-Nachlass der Universität für angewandte Kunst Wien
Bis 23.Juni 2013
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MAK Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Kunstblättersaal LOOS. Zeitgenössisch
Die Ausstellung widmet sich dem kontinuierlichen Einfluss von Adolf Loos (1870–1933) auf die Baukultur der vergangenen 100 Jahre. Loos’ minimale ästhetische Paradigmen und sein radikales Konzept für eine ethische Weltarchitektur und -ästhetik fanden Eingang in das Werk zahlreicher Architekten der Moderne, wie die vom britischen Loos-Kenner Yehuda E. Safran entwickelte Schau vor Augen führt. LOOS. Zeitgenössisch wurde erstmals im CAAA Guimarães, Portugal, gezeigt und wird während der ab Juli folgenden Präsentation an der Columbia University von einem Symposium im MoMA, New York begleitet werden.
Bis 5.Mai 2013
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MUMOK Museum moderner Kunst Poesie der Reduktion: Minimal, Concept, Land Art
Bis 10. Februar 2014#
Österreichisches Theatermuseum„Mit diesen meinen zwei Händen…“ Die Bühnen des Richard Teschner


Der Nachlass von Richard Teschner (1879-1948), genannt „Magier von Gersthof“, bildet einen zentralen Sammlungsbestand des Österreichischen Theatermuseums. Die Ausstellung widmet sich allen Aspekten des Phänomens Teschner: seinem Wirken unter wechselnden politischen Voraussetzungen ebenso wie seiner Auseinandersetzung mit dem Medium Film. Der in Karlsbad geborene Künstler machte seine Anfänge im Prag der Jahrhundertwende. Die frühen Werke des Malers und Grafikers erinnern an Arbeiten von Alfred Kubin, František Bílek oder Josef Váchal. In Wien kooperierte Richard Teschner mit der Wiener Werkstätte. Seit 1909 in Wien ansässig, entwickelte Teschner ein eigenes Figurentheater, das zuerst auf der Guckkastenbühne des üppig geschnitzten Goldenen Schreins beheimatet war. Dieser wurde 1932 durch den Figurenspiegel abgelöst, der aus dem Geist des Films heraus entstand. Die intensive Beschäftigung mit javanischen Stabpuppen leitete einen Wechsel im Zugang zum Puppenspiel ein. Teschner verstand es, seinen Figuren durch technische Perfektionierung Leben einzuhauchen. Von meditativen Klängen des Polyphons untermalt, teilten sie sich allein durch ihre Bewegungen mit. Lichteffekte und Projektionen von chemischen Reaktionen auf Bühnenhintergründe waren ihrer Zeit weit voraus. Zur Ausstellung sind ein Katalog und DVD mit Filmaufnahmen erhältlich, dazu gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm.
Bis 4. September 2013#
Porzellanmuseum AugartenNeu und gut. Porzellan-Innovationen der Biedermeierzeit aus den kaiserlichen Sammlungen
Das Technische Museum zu Gast im Porzellanmuseum
Bis 14. Juli 2013#
Technisches Museum
Roboter: Maschine und Mensch ?
Lange waren Roboter reine Fiktion, doch längst haben sie unseren Alltag erobert. Als gewaltige Industrieroboter montieren sie Autos, sie spielen aber auch Fußball, helfen in der Medizintechnik und im Haushalt. In dieser Ausstellung geht es um die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, um Science und Fiction, um Visionen und Realität. Sie nimmt die geschichtliche Entwicklung von Robotern, ihren alltäglichen Einsatz sowie Utopien und Emotionen rund um Roboter unter die Lupe. Ebenso geht sie Zukunftsvisionen von künstlichen Menschen und menschlichen Maschinen nach.
Die Wegbereiter der Roboter sind vielfältig und reichen teils bis in die Antike zurück. Mechanische Experimente im 16. Jahrhundert, wundersame Automaten wie die „allesschreibende Wundermaschine“ von Friedrich Knaus, Dampfmaschinen und Fernsprechanlagen ebneten den Weg für neue Entwicklungen: So können Roboter heute durch künstliche Intelligenz scheinbar selbständig handeln und immer besser mit dem Menschen interagieren. Bewunderung und Skepsis, Akzeptanz und Ablehnung der künstlichen Menschen liegen nahe beieinander. Das neue RoboLab im Technischen Museum Wien, entwickelt vom Ars Electronica Futurelab in Linz, bietet spannende Einblicke in die sensor- und prozessorengesteuerten Denkzentralen unserer maschinellen Assistenten – zum Angreifen und selbst Ausprobieren.
Bis 3. Juni 2013#
Weltmuseum WienUrania reist nach Ägypten. Wiener Volksbildung und der Orient um 1900
Im Frühjahr 2012 jährten sich auch die österreichischen Grabungen bei der Großen Pyramide in Giza zum 100. Mal. 1912 führte der Grabungsleiter eine Gruppe der Wiener Urania zu den archäologischen Stätten. An der ersten Studienfahrt nach Ägypten nahmen der Präsident der Wiener und 70 Personen teil. Dank des überwältigenden Erfolgs sollten in den Jahrzehnten danach Bildungsreisen zu einem Fixpunkt der Wiener Volkshochschulen werden, die 2012 ihr 125-jähriges Bestehen feierten. Die Ausstellung rekonstruiert Planung und Ablauf und wirft einen Blick auf die Protagonisten, die dem Wiener Bildungsbürgertum und weiten Teilen der Habsburgermonarchie entstammten. Handkolorierte Glasdiapositive aus der Zeit um 1910 werden zusammen mit einem Skioptikon (Projektor) zum ersten Mal in einer Ausstellung präsentiert. Ebenfalls zu sehen: die für Ägyptenreisende empfohlene Kleidung und Ausrüstung, zahlreiche Bilder, Fotografien und Ansichtskarten sowie typische Reisesouvenirs vom Land am Nil.
Bis 30. September 2013#
Weltmuseum WienGetanzte Schöpfung - Asien zwischen den Welten
In Asien ist der Tanz ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Lebens. In vielen Tempeln gibt es Darstellungen von tanzenden Gottheiten, unter denen vor allem Shiva Nataraja bekannt ist, der die Welt durch seine Tanzbewegungen schuf. In vielen asiatischen Regionen dient der Tanz als Verbindung zwischen den Menschen und den Gottheiten. So wird in manchen Traditionen die Schaffung einer neuen Tanzchoreographie von einem Opferritual eingeleitet, oder auch der Tanz selbst wird als Opfergabe verstanden.
Die Kuratoren haben die Ausstellung gemeinsam mit sechs zeitgenössische asiatischen Tänzern gestaltet. Bulan Trisna Djelantik (Bali), Didik Nini Thowok (Java), Matsune Michikazu (Japan), Hiah Park (Korea), Terence Lewis (Indien) und Pichet Klunchun (Thailand) vertreten sechs unterschiedliche traditionelle Aspekte der Tanzkunst. In der Ausstellung sind neben Objekten aus ihrem persönlichen Besitz, wie Kostümen und Requisiten, auch von ihnen ausgewählte Museumsobjekte zu sehen.
Bis 6. Oktober 2013#
Wien MuseumWiener Typen - Klischees und Wirklichkeit
Als "Wiener Typen" bezeichnete man im 19. Jahrhundert populäre Bildserien mit stereotypen Darstellungen von Straßenhändlern und Figuren wie Lemoni-Verkäufer, Bandelkramer, Wäschermädel, Werkelmann, Lavendelfrau und Schusterbub. Vorläufer waren die seit der Barockzeit in ganz Europa populären "Kaufrufe". Diese stellten vor allem mobile Händler und Handwerker dar, die ihre Waren und Dienstleistungen mit standardisierten Rufen im Straßenlärm anpriesen. Serien der „Wiener Typen“ zirkulierten als Kupferstiche und Fotografien, waren aber auch beliebte Sujets im Feuilleton und Wienerlied. Dazu kamen literarische Schöpfungen wie der Gigerl oder die Frau Sopherl vom Naschmarkt. Einige „Volkstypen“ haben sich als touristische Requisiten der Stadt bis heute gehalten – der Fiaker oder der grantige Kellner.

Bis 26. Mai 2013#
Wien MuseumUnter 10. Wertvolles en miniature
Die hier präsentierten Schätze aus den Sammlungen des Wien Museums haben eines gemeinsam: keiner ist größer (breiter, höher, tiefer) als 10 cm. Kleinkunstwerke, Zeitdokumente und Kuriositäten wurden dafür aus dem Depot geholt, wie ein Biedermeier-Almanach, Schnupftabakdose, Büroklammern, Knipserfotos oder ein Splitter vom Sarg Franz Schuberts...
Vorschau:
13. Juni bis 20. Oktober 2013 - Wien Museum Karlsplatz: Wien außen. Ein Fotoprojekt von Didi Sattmann
12. Mai bis 15. September 2013 - Wien Museum Karlsplatz: Blutrausch. Stefan Weber und Drahdiwaberl
12. September 2013 bis 12.Jänner 2014 - Wien Museum Karlsplatz: Edith Tudor-Hart In the shadow of tyranny
14. November 2013 bis März 2012 - Wien Museum Karlsplatz: Experiment und Metropole 1873 Wien und die Weltausstellung
Redaktion: hmw









