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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Bauernmöbelmuseum Hirschbach#

4242 Hirschbach im Mühlkreis/Oberösterreich Museumsweg 7 4242 Hirschbach im Mühlkreis, Museumsweg 7


1991 konstituierte sich der "Verein Freunde der Hirschbacher Bauernmöbel", der ein Jahr später sein Museum eröffnete. In neun Schauräumen werden 90 wertvolle Einzelobjekte präsentiert. Im Erdgeschoß befinden sich eine eingerichtete Stube, eine "Schwarze Kuchl“ und der Sonderausstellungsraum. In der "Oberen Stube", einst das schönste Zimmer des Hauses, sind Alltagsgegenstände, Zeugnisse religiöser Volkskunst, Trachten, Keramikobjekte u.a. ausgestellt. Hirschbacher Bauernmöbel wurden im 18. und 19. Jahrhundert von den ansässigen Zimmerleuten hergestellt, obwohl damals nicht diese, sondern nur Tischler dazu berechtigt waren. Die Produktion der aufwändig bemalten Truhen, Kästen, Schüsselkörbe, Tische, Bänke und Betten erreichte ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert. Zu den besonderen Merkmalen zählen die kunstvolle Ornamentik, das "Hirschbacher Sträußl", rote Rocaille, Reitermotive, Marmorierungstechnik, Furniermalerei und Scheinintarsien. Ein Ausstellungsraum ist dem Maler und Graphiker Franz von Zülow, einem Ehrenbürger von Hirschbach, gewidmet. Der "Kräuterstadel" neben dem Bauernmöbelmuseum bietet einheimische Naturprodukte an.

hmw