!!! Belvedere
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Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736)  ließ sich das Schloss Belvedere von Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) erbauen. Das barocke Ensemble besteht aus dem Oberen und dem Unteren Belvedere, zwischen denen sich eine repräsentative Parkanlage erstreckt. Die beiden Schlossbauten beherbergen die Sammlungen des Belvedere (Österreichische Galerie Belvedere) und Wechselausstellungen. Das Belvedere beherbergt die bedeutendste Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart.\\ \\

! Oberes Belvedere 
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Das 1717 bis 1723 errichtete Obere Belvedere hatte zu Zeiten Prinz Eugens  vornehmlich repräsentative Funktion.  Ab der zweiten Hälfte der 1770er Jahre diente es als kaiserliche Gemäldegalerie. 1776 kamen die Kunstwerke aus der Stallburg in das Obere Belvedere, wo sie der Öffentlichkeit zugänglich waren. Die permanente Präsentation im Oberen Belvedere veranschaulicht Übergänge, Entwicklungen und Zusammenhänge ungibt Einblick in die österreichische bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts im internationalen Kontext. Im Erdgeschoß des Oberen Belvedere ist die Kunst der Klassischen Moderne und der Zwischenkriegszeit zu sehen, die Barocksammlung kann im Piano nobile erlebt werden. Für die Meisterwerke Gustav Klimts wurde ein eigenes Raumkonzept entwickelt. \\ \\

!  Unteres Belvedere
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Die Bauarbeiten des Unteren Belvedere dauerten von 1712 bis 1716. Der Zugang führt am Rennweg durch das Wappen- und initialengeschmückte Mitteltor in den Ehrenhof und von dort – ursprünglich – in den Marmorsaal. Die Funktion des Unteren Belvedere war die eines Wohnschlosses, in dem sich auch Teile der Sammlungen des Prinzen Eugen befanden. 
Im Unteren Belvedere finden die repräsentativen Großausstellungen statt. \\ \\


! Orangerie
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Der beheizbare  Wintergarten für Orangenbäume war ein Meisterwerk barocker Zimmermannskunst  miit einem Schiebedach. Nach dem Tod  Prinz Eugens und der Transferierung der Orangerie nach Schönbrunn wurde das „Pomeranzenhaus“ umgebaut, als Stall benützt und 1805 eine Zwischendecke eingezogen. Nach 1918 war ein Teil der Modernen Galerie, von 1953 bis 2007 das Museum mittelalterlicher Kunst in diesem Gebäude untergebracht. Die Architektin Susanne Zottl gestaltete 2007 in der Orangerie eine moderne Ausstellungshalle als White Cube. \\ \\

! Prunkstall 
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In dem barocken Architekturjuwel, das die Leibpferde des Prinzen Eugen beherbergte, werden rund 150 Objekte der sakralen mittelalterlichen Kunst gezeigt. Themenspezifisch angeordnet finden sich hier Meisterwerke der Tafelmalerei, Skulpturen und gotische Flügelaltäre, darunter einer der frühesten Altäre dieser Art - der bereits um 1400 entstandene Obervellacher Altar. \\ \\


!!  Weitere Schauplätze

! [21er Haus|Wissenssammlungen/Museen/21er_haus]
__1030 Wien, Schweizergarten, Arsenalstraße 1__[{GoogleMap location='1030 Wien, Arsenalstraße 1 '}]
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1958 errichtete der österreichische Architekten Karl Schwanzer (1918 - 1975) das Gebäude als temporären Ausstellungsraum für die Weltausstellung in Brüssel. Die Architektur des Pavillons schien zu schweben, das Obergeschoss mit 40 mal 40 Metern stand ausschließlich auf vier Stützen. Für den zukunftsweisenden und technisch innovativen Entwurf erhielt Schwanzer 1958 den Grand Prix d’Architecture. Nach der Expo wurde die Stahlskelettkonstruktion von ihm für museale Zwecke adaptiert, das Erdgeschoss verglast, der Hof überdacht, alle Fassaden maßgeblich verändert und im Schweizer Garten wieder aufgebaut. 1962 erfolgte die Eröfnung als "Museum des 20. Jahrhunderts". Das Gebäude diente dem Museum Moderner Kunst als Ausstellungshalle, bis die Sammlung 2001 in das Museumsquartier (ehemalige Hofstallungen) umzog. Im Frühsommer 2002 wurde das Haus an das Belvedere übergeben und 2011 als 21er Haus neu eröffnet. \\ \\
 



! [Winterpalais|Wissenssammlungen/Museen/Winterpalais_Prinz_Eugen]
__1010 Wien, Himmelpfortgasse 8__[{GoogleMap location='1010 Wien, Himmelpfortgasse 8'}]\\

Das Wohn- und Repräsentationspalais des Prinzen Eugen von Savoyen ist ein Werk der Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lukas vin Hildebrandt. Das äußerst bedeutende hochbarocke Stadtpalais mit kostbarer Innenausstattung wurde
im 18. Jahrhundert von Kaiserin Maria Theresia erworben, bald für die Hofkammer und dann als Finanzministerium genutzt. Seit 2013 vierter Ausstellungsort des Belvedere, sind die Paradeappartements der Öffentlichkeit zugänglich. Nach der ersten Ausstellung, die dem Bauherrn anlässlich seines 350. Geburtstags gewidmet war, wird vor allem der Dialog zwischen kulturellem Erbe und Gegenwartskunst gesucht 

! Augarten Contemporary
__1020 Wien, Augarten, Scherzergasse 1a__[{GoogleMap location='1020 Wien, Scherzergasse 1a'}]\\

Im "Atelier Augarten" fanden seit 2001 Ausstellungen zeitgenössischer Kunst statt. 
2012 bis 2015 wird der Augarten Contemporary von TBA21 (Francesca Habsburg) unter dem Namen Thyssen-Bornemisza Augarten Contemporary bespielt. \\ \\

! Gustinus Ambrosi Museum
__ 1020 Wien, Augarten, Scherzergasse 1a__[{GoogleMap location='1020 Wien, Scherzergasse 1a'}]\\

Ebenfalls vom Belvedere betreut wird das seit 1978 bestehende und beim Augarten Contemporary angesiedelte Museum mit Bronze- und Steinskulpturen des österreichischen Bildhauers Gustinus Ambrosi (1893-1975). \\ \\
 
! Atelier Herbert Boeckl
__1040 Wien, Argentinierstraße 42__[{GoogleMap location='1040 Wien, Argentinierstraße 42'}]\\

Herbert Boeckl (1894-1966) zählt  zu den Hauptvertretern der österreichischen Moderne. 1928 bis 1964 arbeitete der Künstler in seinem Wiener Atelier. Dieses präsentiert sich heute noch im Originalzustand. Staffeleien und weitere Malutensilien, Bücher und Einrichtungsgegenstände sind im Rahmen von Führungen nach Anmeldung - in situ zu sehen. \\  \\

[Homepage|http://www.belvedere.at/de] \\ \\

[hmw |User/Wolf Helga Maria]



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