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Bezirksmuseum Döbling#

1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 96 1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 96

Bild '19_Doebling'

Schon bald nach der Gründung des Museumsvereins, 1963, fanden sich Räume für die geplante Sammlung: die ehemalige Villa der Familie Wertheimstein, in der das Historische Museum 1912 den Salon konserviert und Gedenkräume für die Dichter Eduard Bauernfeld und Ferdinand von Saar eingerichtet hatte. 1965 erhielt das Museum auch das benachbarte Nonnenstöckel für Ausstellungszwecke. 1973 präsentierte es die erste Aufstellung in den renovierten Räumen. Die ständige Ausstellung beginnt mit der Ur- und Frühgeschichte. Der zweite Raum befasst sich mit der Geschichte der Vororte, aus denen der 19. Bezirk entstand. Der dritte Raum ist der Zahnradbahn und der Drahtseilbahn auf den Kahlenberg gewidmet. Es folgt eine Würdigung der Döblinger Firmen, mit dem Werk einer Turmuhr als markantes Objekt. Über das von Moritz von Schwind im pompejanischen Stil gestaltete Stiegenhaus erreicht man die Zimmer, in denen Künstler, Religion und Schule vorgestellt werden und die historischen Gedenkräume. Im Keller des Nonnenstöckels befindet sich das Weinbau-Museum mit der "Robert-Stolz-Ecke", die aus einem Chorgestühl der Heiligenstädter Kirche angefertigt wurde. Das Bezirksmuseum Döbling verwaltet die 7200 Bände umfassende Bibliothek des Heimatforschers Prof. Hans Pemmer (1886-1972).

Museumsleiter: Komm. Rat Hans Scheikl

hmw


Quelle: Andrea Hauer: Handbuch der Wiener Bezirksmuseen. Wien 1995

Bild: Bezirkswappen : Heiligenstadt, Unterdöbling, Nußdorf, Salmannsdorf, Oberdöbling, Neustift am Walde, Sievering, Kahlenbergerdorf, Grinzing