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Glockenmuseum#

6020 Innsbruck, Leopoldstraße 53 6020 Innsbruck, Leopoldstraße 53


Eingang, Foto: Walter Pachl 2012
Eingang
Foto: Walter Pachl 2012

Die Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck besteht seit 1599. In der österreichisch-ungarischen Monarchie war sie der größte Betrieb dieser Art. Derzeit ist die 14. Generation im ältesten österreichischen Familienunternehmen aktiv. Es exportiert seine Produkte in 100 Länder, vor allem Glocken - von 4 cm bis 2,5 m - und Kunstgussarbeiten.

Die Gießerei ist ein Teil des Glockenmuseums, zu dem auch noch ein "Klangraum" gehört. In der alten Gusshalle blieb ein 200 Jahre alter Holzflammofen in Betrieb. Bei großen Glockengüssen werden darin mit trockenem Fichtenholz bis zu 10 Tonnen Bronze geschmolzen. Das Herz der neuen Glockengießerei ist eine 6 Meter tiefe Grube, in der eine Glocke von 37 Tonnen erzeugt werden könnte. Einmal monatlich werden gleichzeitig mehrere große Glocken hergestellt.. Besucher des Glockenmuseums haben Gelegenheit, dabei zuzusehen. Das Museum steht unter dem Motto "Vom Erz zur Glocke". Es zeigt die Entwicklung der Glocken in der abendländischen Kultur vom einfachen Klangkörper zum komplexen Musikinstrument und gibt Einblick in die Geheimnisse der Glockengießerzunft. Der "Klangraum" macht Töne sichtbar, hörbar und fühlbar. Große Glocken geben über 50 verschiedene Teiltöne. Der Tonaufbau ist geprägt durch den akustisch hörbaren Schlagton sowie durch die Oberoktave, die Prime, die Terz, die Quinte und die Unteroktave.

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Glockenkerne, Foto: Walter Pachl 2012
Glockenkerne
Foto: Walter Pachl 2012
Die Glocke, Foto: Walter Pachl 2012
Die Glocke
Foto: Walter Pachl 2012
Glockenparade, Foto: Walter Pachl 2012
Glockenparade
Foto: Walter Pachl 2012

hmw