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Kunsthalle Krems#

3500 Krems, Franz-Zeller-Platz 3

Die Vorgeschichte der Kunsthalle Krems reicht in das Jahr 1992 zurück, als in der Minoritenkirche Krems erste Ausstellungen stattfanden. Gleichzeitig war geplant, aus der 1852 errichteten Tabakfabrik die damals modernste Ausstellungshalle Österreichs entstehen zu lassen. Aus einem Wettbewerb ging das Projekt von Prof. Adolf Krischanitz als Gewinner hervor. 1994 und 1995 schuf der Architekt durch sensible Revitalisierung des Altbestandes und dessen klare, rationelle Erweiterung auf 1400 m2 funktionelle Räume. Im historischen Bereich blieben die tragenden Holzsäulen und damit der frühindustrielle Charakter erhalten. Zur Fabrik kam ein Neubau für Ausstellungshalle und Vortragssaal und weitere Räume. Dieser im Norden an den hakenförmigen Bestand angesetzte Baukörper bildet gemeinsam mit der ostseitigen Erschließungsrampe einen mit Glas überdachten Innenhof.

Nach 21 Jahren Ausstellungsbetrieb wurden Sanierungen in der Kunsthalle nötig. Auch Erweiterungen werden im Zuge dieser Arbeiten vorgenommen, wie die Umgestaltung des Eingangsbereichs, die unterirdische Verbindung zum geplanten Neubau des Museums, die Einrichtung einer Studienbibliothek und zusätzlicher Büros. Die Sperre dauert von 20. Juni 2016 bis 1. Juli 2017.

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