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MAK, Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst#

1010 Wien, Stubenring 5 1010 Wien, Stubenring 5


Das MAK verfügt in vielen Bereichen über herausragende Bestände und ist heute international gefragtes Zentrum für Kunst, Kunsttheorie, Architektur und Design.

Das 1864 eröffnete k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie war in seinen Gründungsintentionen auf Innovation ausgerichtet. Anders als andere Museen entwickelte es aus einer imperialen oder adeligen Sammlung. Völlig neu zusammengestellt, entsprach es einem bürgerlich-liberalen Verständnis der Gewerbeförderung. Als modernes Museum wollte es sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Produzenten orientieren. In Österreich standen am Anfang der Förderung der mechanischen Künste die Gründung des Polytechnikums (1815) und des Niederösterreichischen Gewerbevereins (1839) und innovative Sammler, Denker und Lehrkräfte an der Wiener Akademie wie Johann Daniel Böhm (1794–1865), und Rudolf von Eitelberger (1817–1885). Eitelberger war 1862 als österreichischer Korrespondent nach London zur zweiten Weltausstellung entsandt worden und kritisierte die mangelnde Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Kunstindustrie im internationalen Vergleich. Das Museum, das Vorbilder vorstellen sollte, war von Anfang international orientiert: Korrespondenten informierten über den Stand der Handels- und Gewerbeförderung und erwarben hervorragender Sammlungsstücke und Dokumente. Anfangs waren es vor allem Objekte aller Epochen und unterschiedlicher Kulturkreise, die aufgrund ihrer handwerklichen wie kunstästhetischen Qualität zu Lehr- und Lernzwecken für die gegenwärtige kunstindustrielle Produktion innerhalb der Monarchie als Modell dienten. Mit dem Ende der Monarchie wandelte sich das k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie zu einem Ort der musealen Bewahrung imperialer Sammlungen (z. B. Teppiche ). Eine Neuorientierung der angewandten Kunst an der bildenden Kunst und die Gründung der Sammlung Gegenwartskunst und Gegenwartsarchitektur erfolgt seit 1986. Zu seinem 150-Jahr-Jubiläum 2014 wählte das MAK das Motto "Von der Vorbildersammlung zum interkreativen Inspirationsmuseum." Im 21. Jahrhundert wird die Schausammlung kontinuierlich verändert, wobei eine regelmäßige Rotation von Objekten in vorgesehen ist. Als erster Schritt 2013 die Schausammlung Wien 1900. Design / Kunstgewerbe 1890–1938 eröffnet. 1914 folgen die Schausammlung ASIEN. China - Japan - Korea und die Schausammlung Teppiche. Dabei gestalten zeitgenössische Künstler/innen die Aufstellung bzw. Interventionen.

Sammlungsschwerpunkte:

  • Asien
  • Bibliothek und Kunstblätter
  • Design
  • Gegenwartskunst
  • Glas
  • Keramik
  • Metall
  • Möbel und Holzarbeiten
  • Textilien und Teppiche
  • Wiener Werkstätte

Exposituren in Wien:

  • Geymüllerschlössel
1180 Wien, Pötzleinsdorferstraße 102
Mit Sky Space von James Turrell in Wien 18 Das Geymüllerschlössel präsentiert die herausragenden Leistungen des Biedermeiers als erstem nationalen Stil Österreichs sowie die einmaligen Alt- Wiener Uhren der Sammlung Franz Sobek. Im MAK DESIGN SALON werden dem biedermeierlichen Ambiente zeitgenössische künstlerische Interventionen gegenübergestellt.
  • MAK Tower
Gefechtsturm Arenbergpark , 1030 Wien Dannebergplatz 6

Homepage

hmw


Siehe auch:
-->Video-Album