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Ausstellungen in Wien - aktuell & Vorschau#

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Akademie der bildenden Künste Wien

Bild 'Akademe Bosch'

Bis 29. Jänner 2017
Natur auf Abwegen? Mischwesen, Gnome und Monster (nicht nur) bei Hieronymus Bosch

Hieronymus BOSCHs Wiener Weltgericht und seine bunten erschreckenden Kreaturen - oft halb Mensch und halb Tier, oft tierische Neuschöpfungen - sind Mittelpunkt dieser Ausstellung. Die hier gezeigten Bilder enstanden zwischen Mittelalter und Gegenwart, darunter erstaunliche Beispiele aus der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, aus Druckgrafik und Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

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Albertina

Bild 'Albertina 1900'
Bis 22. Jänner 2017
Kunst für Alle - Der Farbholzschnitt in Wien um 1900
Mit einer Ausstellung zum Farbholzschnitt um 1900 widmet sich die Albertina einem der ältesten Druckverfahren der Welt, das im späten 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Besonderen Anteil daran hatten Künstler der Wiener Secession wie Carl Moll und Kolo Moser. Neben einem Fokus auf die formalen Neuerungen beleuchtet die Schau auch die gesellschaftspolitische Dimension des Farbholzschnitts, der durch seine Reproduzierbarkeit zur „Kunst für alle“ wurde.




Bis 19. Februar 2017
Film-Stills
In einer umfassenden Ausstellung widmet sich die Albertina erstmals dem hybriden Genre der Film-Stills und zeigt 150 Standfotografien der 1910er bis 1970er Jahre. Anhand von Bildern regulärer Film-FotografInnen, aber auch der Magnum Mitglieder Henri Cartier-Bresson und Ernst Haas werden drei Aspekte dieses Genres hervorgehoben: Die intermedialen Schnittstellen zwischen Fotografie und Film, die Funktion von Film-Stills sowie ihr künstlerischer Mehrwert werden beleuchtet.

18. Jänner bis 19. März 2017
Markus Prachensky

Seit den 1950er-Jahren in der heimischen Kunstszene fest verankert, zählt Markus Prachensky (1932-2011) zu den international renommiertesten österreichischen Künstlern. Mit einer Hommage zu seinem 85. Geburtstag vereint die Albertina prominente Arbeiten der eigenen Sammlung - daruner eine Schenkung von vier Schlüsselwerken - mit noch nie gezeigten Arbeiten aus dem Nachlass und eine Reihe an hervorragenden Zeichnungen.

25. Jänner bis 25. April 2017
Poussin bis David. Französische Zeichnungen der Albertina

Die Ausstellung bringt 70 erlesene Hauptwerke - darunter Nicolas Poussins effektvolle freie Landschaftsstudien, Claude Lorrains lichtdurchflutete Naturschilderungen; verspielte Meisterwerke von François Boucher und Jean-Honoré Fragonard, Szenen von Jean-Baptiste Greuze. Den krönenden Abschluss der Ausstellung, die zwei Jahrhunderte französischer Kunst widerspiegelt, bilden die imposanten Schöpfungen Jacques Louis Davids.

22. Februar bis 18. Juni 2017
Egon Schiele

Egon Schiele zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den Bahnbrechern der Moderne in Österreich. Zum Auftakt des Gedenkens an den 1918 verstorbenen Künstler zeigt die Albertina eine groß angelegte Präsentation aus ihrem eigenen umfangreichen Bestand. Die Ausstellung wird einen einmaligen Überblick über die Entwicklung Schieles als Zeichner und Aquarellist geben und in ein künstlerisches Werk einführen, das sein großes Thema in der existenziellen Einsamkeit des Menschen fand.

5. April bis 25. Juni 2017
Eduard Angeli

Anlässlich des 75. Geburtstags des Österreichers zeigt die Albertina eine großangelegte Retrospektive seines Œuvres: Rund 100 Gemälde und Grafiken zeichnen den künstlerischen Weg Angelis von 1967 bis zur Gegenwart nach und entführen in seine von klaren Architekturelementen, ungewöhnlichen Perspektiven und unheimlichen Lichtsituationen geprägten (Farb-)Räume.

5. Mai bis 27. August 2017
Maria Lassnig

Maria Lassnig (1919-2014) zählt mit Louise Bourgeois, Joan Mitchell und Agnes Martin zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Drei Jahre nach ihrem Tod würdigt die Albertina Lassnig mit einer Retrospektive des zeichnerischen Werks und führt rund 100 der schönsten Handzeichnungen der Künstlerin zusammen. Unbekannte Blätter erweisen sich in der Schau als Schlüsselwerke - gemeinsam mit Vertrautem werfen sie neues Licht auf ihr Konzept der Body-Awareness.

14. Juni bis 8. Oktober 2017
Österreichische Fotografie nach 1970

Mit Werken von Gottfried Bechtold, Heinz Cibulka, Peter Dressler, Seiichi Furuya, Leo Kandl, Elfriede Mejchar, Lisl Ponger, Michael Schuster, Manfred Willmann und anderen.

Bild 'Breugel'

8. September bis 3. Dezember 2017
Pieter Bruegel d. Ä.

Die Albertina besitzt einen weltweit einzigartigen Bestand an Werken Pieter Bruegels d. Ä., darunter sechs seiner rund 60 erhaltenen eigenhändigen Zeichnungen und das gesamte druckgrafische Werk. Die Ausstellung beleuchtet Bruegels künstlerische Ursprünge und bietet einen Überblick über sein gesamtes grafisches Schaffen, das so gegensätzliche Themen wie den „Bauern-Bruegel“, Bruegel als „zweiter Hieronymus Bosch“, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als gesellschaftskritischer Satiriker in sich vereint.




Bild 'Albertina Hase'

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.





29. September 2017 bis 7. Jänner 2018
Raphael

Raphael zählt neben Leonardo da Vinci und Michelangelo zu den bedeutendsten Künstlern der Hochrenaissance. Neben seiner Arbeit als Maler in Florenz und am päpstlichen Hof in Rom war er Bauleiter des Petersdoms. Die Albertina plant eine umfassende Ausstellung Raphaels schönster Arbeiten auf Papier in Zusammenarbeit mit dem Ashmolean Museum in Oxford, das über die größte und repräsentativste Sammlung an Zeichnungen des Künstlers verfügt. Gemeinsam besitzen das Ashmolean Museum und die Albertina fast 140 Blätter von Raphael, von denen eine Auswahl der bedeutendsten Werke gezeigt wird.

25. Oktober 2017 bis 21. Jänner 2018
Robert Frank

Die Albertina zeigt ausgewählte Werkgruppen, die Robert Franks künstlerischen Werdegang nachzeichnen: Von seinen frühen Schweizer Reportagen und auf Reisen in Europa entstandenen Fotografien über The Americans (1955-1957) bis hin zu seinen späten introspektiven Oeuvre. Mit The Americans gelang dem 1924 geborenen Filmregisseue und Kameramann eine der einflussreichsten Foto-Arbeiten der Nachkriegszeit, die die Street-Photography nachhaltig erneuerte.

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Architekturzentrum Wien

Bis 20. März 2017
Am Ende: Architektur - Zeitreisen 1959 bis 2019

Anlässlich des Abschieds von Gründungsdirektor Dietmar Steiner blickt das Az W mit ihm auf rund sechzig Jahre internationale Architekturgeschichte. Ausgehend von der Auflösung der CIAM, die 1959 das „Scheitern“ der Moderne einläutete macht die Schau dort Halt, wo Dietmar Steiner seine persönliche architektonische Sozialisation durchlebt hat: Funktionalismuskritik, Sanfte Stadterneuerung, New Urbanism, Revision der Moderne, Signature Architecture, Bottom-Up-Bewegung und Global Business.

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Belvedere

Ausstellungsort: Oberes Belvedere

Bild 'Bel Blau'

Bis 19. Februar 2017
Meisterwerke im Fokus: Tina Blau

Die Ausstellung zeigt Hauptwerke aus allen Phasen der vor 100 Jahren verstorbenen Künstlerin. Die 1845 geborene Arzttochter zählt zu den erfolgreichsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit. Schon als 15-Jährige erhielt sie privaten Malunterricht, mit 16 unternahm sie ihre erste Studienreise. Nach ihrer Studienzeit in Wien und München war sie ab 1870 maßgeblich an der Entwicklung des „österreichischen Stimmungsimpressionismus“ beteiligt. Ausgedehnte Aufenthalte in Ungarn, Holland, Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz erschlossen Tina Blau die aktuellsten Anregungen der europäischen Malerei. So ergibt sich das Bild einer erstaunlich modern denkenden Malerin, die nicht nur als Mitbegründerin und Lehrerin der Kunstschule für Frauen und Mädchen, sondern vor allem als mutige und unabhängige Persönlichkeit eine enorme Vorbildwirkung für die nächsten Generationen junger Künstlerinnen entfaltete.

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

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Bis 12. Februar 2017
Ist das noch Biedermeier ? Amerling, Waldmüller und mehr

Die Ausstellung widmet sich der Malerei zwischen 1830 und 1860, also der Kunst einer Zeitspanne, die im Biedermeier beginnt, aber weit über diese Epoche hinausreicht. Werke aus den 1830er-Jahren belegen das hohe Niveau der Wiener Malerei. Davon ausgehend erreichte sie in den 1850er-Jahren einem neuen Höhepunkt. Gemälde aus diesem Jahrzehnt verdichten alle technischen und kompositorischen Erkenntnisse und führen die Malerei - an der Schwelle zu einer neuen Epoche - noch einmal zur Hochblüte. Die Ausstellung konzentriert sich auf die „profane“ Malerei, Porträts, Landschaften, Genrebilder im weitesten Sinn. Im Zentrum steht Wien, vor allem Ferdinand Georg Waldmüller. Er gilt als typischer „Maler der Biedermeierzeit“, obwohl seine bekanntesten Arbeiten nach 1848 entstanden. Die Ausstellung zeigt zudem Parallelen und Wechselwirkungen mit anderen europäischen Kunstmetropolen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Wohnkultur, speziell die Möbelproduktion, deren Stilwandel vom Biedermeier zum Zweiten Rokoko in diesen Jahrzehnten erfolgte.

Bis 5. März 2017
Hubert Scheibl

Hubert Scheibl (*1952) gilt unter den österreichischen Künstlerinnen und Künstlern seiner Generation als herausragender Vertreter einer abstrakt-sensiblen, gestenreichen Malerei sowie als gewissenhafter Zeichner und Fotograf. 1976 bis 1981 studierte Scheibl bei Max Weiler und Arnulf Rainer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, ab Mitte der 1980er-Jahre begann er, international auszustellen.

24. Februar bis 18. Juni 2017
Lawrence Alma-Tadema: Klassische Verführung
Der Niederländer Lawrence Alma-Tadema avancierte im viktorianischen England zum Star und einem der meistgefragten und teuersten Künstler seiner Zeit. Seine Darstellungen alltäglicher Szenen in der Antike machten ihn über die Grenzen Großbritanniens hinaus berühmt und prägten die damalige Vorstellung der Menschen vom Leben in der Antike . Auch Filmemacher epischer Historienfilme wie Enrico Guazzoni (Quo Vadis?,1913) und Ridley Scott (Gladiator, 2000) orientierten sich an Alma-Tademas Bildern für Kostüme und Filmsets.

Ausstellungsort: Winterpalais

Bild 'Bel Pinsel'

Ab 28. Oktober 2016
Himmlisch!Der Barockbildhauer Johann Georg Pinsel

Mit Johann Georg Pinsel wird der wohl genialste Bildhauer der Gegend um Lemberg (heute L’wiw, Ukraine) im 18. Jahrhundert erstmals im deutschsprachigen Raum in einer Ausstellung gewürdigt. Bis in die Gegenwart gibt der Künstler der Forschung Rätsel auf, denn über sein Leben ist kaum etwas bekannt: Seine Vornamen konnten erst vor einigen Jahren eruiert werden, und die genauen Lebensdaten liegen nach wie vor im Dunkeln. Seine zumeist für Kirchen geschaffenen Bildwerke faszinieren durch ihre enorme Ausdruckskraft. Diese beruht nicht allein auf der belebten Mimik und Gestik der Figuren, sondern vor allem auf der oft ausufernden Gestaltung der Gewänder. Zuweilen scheinen die exzentrischen Draperien förmlich ein Eigenleben zu entwickeln. Mit seiner dramatischen Formensprache wurde Johann Georg Pinsel zur zentralen Künstlerpersönlichkeit innerhalb der Lemberger Barockskulptur, die zwischen 1740 und 1790 ein ausgesprochen hohes künstlerisches Niveau erreichte.



3. März bis 25. Juni 2017
Vulgär? Fashion Redefined

Ausstellungsort: 21er Haus

Bis 22. Jänner 2017
Die Sprache der Dinge - Materialgeschichten aus der Sammlung
Seit den 1960er-Jahren sind Materie, Material und Materialitäten gleichermaßen Ausgangspunkt und Inhalt künstlerischer Produktion. Standen etwa in der Minimal Art die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Materials selbst im Vordergrund, zeugen aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Phänomen der Digitalisierung vom Spannungsverhältnis zwischen Materialität und Immaterialität. Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst und der Artothek des Bundes stellt die dinglichen Aspekte in den Fokus.

Bis 22. Jänner 2017
Anna Jermolaewa: Beide Weiß

Die 1970 in St. Petersburg geborene Künstlerin lebt seit 1989 in Wien. Die Ausstellung versammelt Werke von den frühen 1990er-Jahren bis heute und umfasst neben Jermolaewas bevorzugten Medien Fotografie und Video auch malerische, zeichnerische, skulpturale und installative Arbeiten.

Bis 29. Jänner 2017
Kurt Hüpfner - Aus dem Verborgenen

Die erste Einzelpräsentation der Werke von Kurt Hüpfner (*1930, Wien) in einem Museum. zeigt einen Querschnitt der zentralen Schaffensphasen des Künstlers – von seinen grafischen Anfängenals Gebrauchsgrafiker und Karikaturist als Gebrauchsgrafikerund Karikaturist, als Gebrauchsgrafiker und Karikaturist Zeichnungen, Assemblagen der 1970er-Jahre, Kleinplastiken ab Mitte der 1980er-Jahre.

Bis 26. März 2017
Franz West & Co.

Erstmals in Österreich rückt die Winterausstellung im 21er Haus Arbeiten von Franz West (1947–2012) ins Zentrum. Weitere Exponate stammen u. a. von Mathis Esterhazy, Marina Faust, Douglas Gordon, Richard Hoeck, Sarah Lucas, Michelangelo Pistoletto, Rudolf Polanszky, Anselm Reyle und Heimo Zobernig.

3. Februar bis 5. Juni 2017
Daniel Richter: Lonely Old Slogans
Daniel Richter ist einer der wichtigsten Maler seiner Generation und für Wien nicht zuletzt aufgrund seiner Professur an der Akademie der bildenden Künste von großer Bedeutung. Diese Wanderausstellung zeigt erstmals eine umfassende Werkschau des Künstlers in Wien. Als Retrospektive dokumentiert sie Richters Entwicklung von den frühesten Arbeiten bis heute.

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Circus- und Clownmuseum

Wunderwelt Prater - 250 Jahre Wiener Prater

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Geldmuseum

Bis 27. Jänner 2017
Die Währungshüterin - 200 Jahre Oesterreichische Nationalbank

Als Bank der Banken spielt die Oesterreichische Nationalbank seit 200 Jahren eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des Geldverkehrs. Hervorgegangen aus den Wirren der Napoleonischen Kriege und vor dem Hintergrund einer damit verbundenen massiven Geldentwertung, wurden Stabilität und Sicherheit zu zwei Leitwerten denen sich die Nationalbank seit ihrer Gründung verbunden fühlt. Die privilegirte oesterreichische National-Bank wurde am 1. Juni 1816 durch zwei kaiserliche Patente gegründet und war das erste Unternehmen dessen Aktien an den Börsen von Wien und Frankfurt gehandelt wurden.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel1'

15. März bis 29. November 2017
300 Jahre Maria Theresia - „Familie und Vermächtnis“

Maria Theresias Regentschaft dauerte vierzig Jahre, von 1740 bis 1780. Nach turbulenten Jahren zu Beginn ihrer Herrschaft erlebte die Habsburgermonarchie eine Blütezeit: Auf dem Gebiet der Staatsverwaltung und der Außenpolitik stellte Maria Theresia, die Tochter Karls VI., Weichen, welche die weitere Entwicklung der Monarchie entscheidend beeinflussen sollten. Obwohl die Regentin persönlich den Idealen der Aufklärung skeptisch gegenüberstand, gilt diese Epoche bis heute als Reformperiode, in der die habsburgischen Länder einen deutlichen Modernisierungsschub erfuhren. Die höfische Repräsentation erlebte unter Maria Theresia einen letzten Höhepunkt vor der Nüchternheit des Josephinismus und dem Untergang des Ancien Régime mit der Französischen Revolution. In der 1747 von Maria Theresia gegründeten „Hofmobilieninspektion“ stehen das familiäre Umfeld, die persönlichen Schicksale und die dynastische Heiratspolitik Maria Theresias ebenso wie das Fortleben des „Mythos“ Maria Theresia weit über ihren Tod hinaus im Mittelpunkt.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis April 2017
Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938

Dieses Forschungs- und Ausstellungsprojekt ist den vielen jüdischen Künstlerinnen vor 1938 gewidmet. Es zeichnet ihre außergewöhnlichen Ausbildungs- und Karrierewege nach, die vom Kampf um Anerkennung in einer männlich dominierten Kunstszene erzählen und von vielversprechenden Karrieren, die unterbrochen oder beendet wurden.

Bis April 2017
Das Wohnzimmer der Familie Glück

Die Ausstellung wird im Stile eines „Historischen Zimmer“ präsentiert und erzählt von der Geschichte einer jüdischen Kürschner-Familie mit all ihren Einzelschicksalen.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bis Mai 2017
Jewish by Love. Marilyn, Liz & Co

Diese Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Jewish Museum New York und reflektiert den Eintritt der beiden großen Persönlichkeiten Liz Taylor und Marilyn Monroe in das Judentum. Künstlerischer Zeuge ist dabei einer der wesentlichen Protagonisten der New Yorker Kunstszene: Andy Warhol. Wie essentiell dieser Schritt das (Privat-)Leben öffentlicher Personen beeinflusste und veränderte, wird auch anhand der Biographie eines bekannten österreichischen Sportlers verdeutlicht, der heute als Botschafter zwischen den Kulturen in den USA eine wichtige Rolle übernommen hat, Markus Rogan. Bisher unveröffentlichte Dokumente gestatten Einblicke in eine Welt des konfessionellen Übergangs und Neuanfangs.

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Kunsthistorisches Museum

Ab 18. Oktober 2016
Ein Fest für die Augen - Die Ordnung der Gemäldegalerie 1891-1931

Die Ausstellung gibt Einblick in die Pionierzeit der kunsthistorischen und technologischen Erforschung von Gemälden. Erstmals werden Aquarellskizzen, Hängepläne und historische Saalaufnahmen der kaiserlichen Gemäldegalerie gezeigt.

Bis 29. Jänner 2017
Das vollendete Museum - Kaiser Franz Joseph und der Bau des Kunsthistorischen Museums

Das einzigartige Gebäude des Kunsthistorischen Museums lässt sich am besten erfahren, wenn man sich in ihm bewegt. Die Ausstellung erzählt, wie es zum Bau des Museums kam, welche Entwürfe es gab und welche Materialien verwendet wurden, aber auch welche Atmosphäre in den ersten Jahren nach der Eröffnung des Hofmuseums geherrscht haben mag.

Bis 29. Jänner 2017
Julius Victor Berger und die Mäzene des Hauses Habsburg

Erstmals zeigt das Kunsthistorische Museum fünf Skizzen des Historienmalers Julius Victor Berger (1850–1902) zu seinem Hauptwerk, dem großformatigen Deckengemälde in Saal XIX der Kunstkammer.

Bis 29. Jänner 2017
Edmund de Waal: During the Night

Edmund de Waal, Künstler und Autor des preisgekrönten Buches „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ wurde vom Kunsthistorischen Museum eingeladen, auf Basis seiner persönlichen Auswahl unter den Objekten in den Sammlungen des Museums eine Ausstellung zu kuratieren.

Bis 8. August 2017
Ausstellungsplakate: Directors' Choice

2016 feierte das Kunsthistorische Museum Wien sein 125-jähriges Bestehen als Museumsbau an der Ringstrasse. Seit damals warb es mit Plakaten für seine Ausstellungen. Vom Eröffnungsplakat vom 17.10.1891 bis in die Gegenwart zeigen sie nicht nur die unterschiedlichen Sujets und Themen, denen sich das Museum in seiner langen Ausstellungstätigkeit gewidmet hat, sondern auch die wechselnden Corporate Designs.

Ausstellungsort: Münzkabinett:

Bis 5. März 2017
Das Gold des Kaisers

Das Münzkabinett präsentiert anlässlich der 125-Jahr-Feier des Kunsthistorischen Museums ausgewählte Goldstücke aus der Münzsammlung der Habsburger. Diese weltberühmte Sammlung war für ihre Größe und Qualität sowie die Seltenheit ihrer Münzen bekannt. Sie enthält historische Goldprägungen von der Antike bis zur Neuzeit: Goldmünzen des täglichen Geldumlaufs, Mehrfach-Stücke, Sonderprägungen, die der Kaiser für repräsentative Zwecke in Auftrag gab und Geschenke an das Kaiserhaus.

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Leopold Museum

Bild 'Leopold Poetiken'

Bis 30. Jänner 2017
Poetiken des Materials

Die Ausstellung »Poetiken des Materials« versammelt sechs in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler: Benjamin Hirte, Sonia Leimer, Christian Mayer, Mathias Pöschl, Anne Schneider, Misha Stroj.




Bis 6. Februar 2017
Zauber der Landschaft. Von Waldmüller bis Boeckl

Rudolf Leopold, der legendäre Kunstsammler und Begründer des Leopold Museum, schätzte die Landschaftsmalerei über alles. In seiner Sammlung finden sich zahlreiche Beispiele aus dem frühen 20. Jahrhundert, wie etwa Werke von Carl Moll, Koloman Moser und Hans Böhler, sowie Gemälde von Malern des 19. Jahrhunderts wie Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Anton Romako und Emil Jakob Schindler.

Bild 'Leopold'

25. März bis 19. Juni 2017
Carl Spitzweg – Erwin Wurm: Köstlich! Köstlich?

Rund 130 Jahre nach seinem Tod präsentiert das Leopold Museum die erste umfassende Ausstellung des deutschen Malers Carl Spitzweg (1808–1885) in Österreich und fokussiert auf dessen gesellschafts- und zeitkritisches Werk. Spitzweg war ein reflektierter, manchmal bissiger Kommentator, der die Brüche und Konflikte seiner Zeit künstlerisch dokumentierte. Interventionen von Erwin Wurm verdeutlichen die Aktualität seiner Themen.

19. Mai bis 4. September 2017
Joannis Avramidis

Joannis Avramidis (1922–2016) zählt zu den wichtigsten Protagonisten der österreichischen Bildhauerei. Ein Jahr nach dem Tod des Künstlers präsentiert das Leopold Museum seine bisher größte Retrospektive in Österreich. Avramidisʼ Werk fand er zu einem höchst eigenständigen Stil, den Werner Hofmann als „Rhythmus der Strenge“ umschrieb.

7. Juli bis 18. September 2017
Frauenbilder

Werke aus der Sammlung Leopold vom Biedermeier bis zur Moderne

7. Juli bis 4. September 2017
Alfred Kubin
Grafiken aus der Sammlung Leopold

Alfred Kubins (1877–1959) Frühwerk, in der Zeit bis etwa 1906 entstanden, illustriert auf nahezu prophetische Weise zwei Extrempunkte des 20. Jahrhunderts: die Auflösung des Individuellen in der blinden Masse und das einsame, auf sich selbst zurückgeworfene Individuum. Damit hat Kubin auch im 21. Jahrhundert nichts an Aktualität verloren. Das erste Mal seit 2002 zeigt das Leopold Museum als drittgrößte Kubin-Sammlung der Welt nun konzentriert Schätze aus allen Schaffensperioden des Künstlers.

22. September 2017 bis 29. Jänner 2018
Anton Kolig. Retrospektive

Anton Kolig (1886–1950) zählt zu den bedeutendsten Malern in Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist nach über fünfzig Jahren die erste große Personale, die zum Werk von Anton Kolig in Wien stattfindet. Das Leopold Museum verfügt über den umfangreichsten musealen Bestand von Werken dieses Künstlers. Die Ausstellung wird rund 100 Arbeiten umfassen, davon rund 70 Gemälde und 30 Arbeiten auf Papier.

Bild 'Leopold2'

13. Oktober 2017 bis 22. Jänner 2018
Ferdinand Hodler. Retrospektive

Als Exponent von Symbolismus und Jugendstil, Wegbereiter des Expressionismus Erneuerer der Monumentalmalerei war Ferdinand Hodler (1853–1918)ein wichtiger Impulsgeber für zahlreiche Künstler der Wiener Moderne wie Gustav Klimt und Koloman Moser, Oskar Kokoschka und Egon Schiele.

20. Oktober 2017 bis 5. Februar 2018
Spuren der Zeit

Mladen Bizumic, Cäcilia Brown, Andreas Fograsi, Sofie Thorsen, Kay Walkowiak, Anita Witek

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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bis 29. Jänner 2017
Shunga - Erotische Kunst aus Japan

„Shun-ga“, Frühlingsbilder, sind den „ukiyo-e“, Bildern der fließenden Welt, zugeordnet. Sie sollen bis zu 50 Prozent der Ukiyo-e-Produktion ausgemacht haben, fast alle großen Ukiyo-e-Künstler haben solche Bilder geschaffen - die verboten waren, aber unter der Hand unsigniert verkauft wurden. Shunga kamen im Ausstellungsbetrieb bis vor Kurzem kaum vor. Die nun gezeigten Farbholzschnitte sind Leihgaben der Leopold Privatsammlung, ergänzt durch Drucke aus der Sammlung des MAK und einer weiteren Wiener Privatsammlung.

Bis 5. Februar 2017
100 beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Aus 964 Einreichungen wurden die 100 besten prämiiert. Genau die Hälfte der Preisträger kommt aus der Schweiz.

Bis 2. April 2017
The Ornament Museum

Mit der außergewöhnlichen, eigens für das MAK entwickelten Installation The Ornament Museum reinterpretiert Josiah McElheny die historische Designsprache der Wiener Moderne Der in New York lebende Künstler – bekannt für die Ver wendung von Glas in Kombination mit anderen Medien – entwarf ein Museum-im-Museum und nimmt damit direkt Bezug auf die umfassenden Sammlungsbestände des MAK zu Wien um 1900. Wer McElhenys Pavillon betritt, blickt durch die Fenster in eine szenische Landschaft aus ornamentalen Mustern. Produziert in Zusammenarbeit mit einer Glasfachschule, unter Verwendung traditioneller Siebdrucktechnik, erinnern die feinen schwarzen Zeichnungen an Koloman Mosers Studien über das Ornament. Das Ornament der Wiener Moderne, das alle Arten von Oberflächen und Medien wie Papier, Textilien, Schmuck, Möbel, Wände und architektonische Elemente überflutete, bildete die Psychologie der damaligen Gesellschaft ab und beeinflusste das psychische Befinden der Menschen, die sich in diesen Räumen bewegten.

Bild 'MAK Handwerk'

Bis 9. April 2017
handWERK. Tradiertes Können in der digitalen Welt

„Handwerk“, „handmade“, „Maker Movement“ und die Do-it-Yourself-Bewegung sind sind zur Zeit sehr gefragt. Die Ausstellung widmet sich dem Thema in sechs Kapiteln und umfasst auch lebende Werkstätten. In „Geschichte & Gegenwart“, illustrieren die Exponate diskursiv die gesellschaftliche Anerkennung des Handwerks über die Jahrhunderte. Historische Zunftgegenstände und persönliche Objekte der Habsburger belegen später eine außerordentliche Wertschätzung des Handwerks bis ins 20. Jahrhundert. Auch zentrale Bewegungen wie Arts & Crafts, Wiener Werkstätte, Werkbund und Bauhaus sind hier Thema. „Perspektiven“ präsentiert europäische Initiativen und Institutionen, die neue Möglichkeiten im Dialog zwischen Handwerk und Design eröffnen. Materialproben und 99 Werkzeuge zeigt das Kapitel „Material & Werkzeug“. Die Objekte aus dem 16. und 17. Jahrhundert, stammen aus der 1930 vom MAK erworbenen Sammlung Albert Figdor. „Qualität & Exzellenz“ stellt historische Objekte der MAK-Sammlung aktuellen handwerklichen Produkten aus 18 europäischen Ländern gegenüber. Das abschließende Kapitel widmet sich der Nachhaltigkeit mit den Themenfeldern „Produktbiografien“, „Erbstücke“ und „Reparieren“.



1. Februar bis 17. April 2017
Gläser der Empire- und Biedermeierzeit
Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn

Anhand von 180 ausgewählten Objekten bietet die Schau einen Einblick in die technischen und künstlerischen Entwicklungen des frühen 19. Jahrhunderts, die für qualitätsvolle Biedermeiergläser von besonderer Bedeutung sind. Zu den frühesten ausgestellten Beispielen zählen die Arbeiten von Josef Mildner (1765–1808). Arbeiten aus der Werkstatt des Samuel Mohn (1762–1815) und seines Sohnes Gottlob (1789–1825) sowie von Anton Kothgasser (1769–1851) und seiner Werkstatt repräsentieren die Transparentmalerei. Die Technik des Glasschnitts, die zu den schwierigsten Arten der Glasbearbeitung zählt und ihren Höhepunkt im Biedermeier hatte, wird durch prominente Vertreter wie Dominik Biemann, Franz Paul Gottstein, Hieronymus Hackel, Johann Lenk, Anton Simm, Franz Anton Pelikan und August Böhm jun. thematisiert. Im Fokus der Sammlung Christian Kuhn liegen Steingläser aus böhmischen Glashütten.

Bild 'MAK Glas'

18. Jänner bis 17. April 2017
Das Glas der Architekten. Wien 1900–1937

Eine Kooperation von MAK und LE STANZE DEL VETRO
Die Austellung zeigt erstmals in Wien eine Gesamtschau von über 300 Gläsern aus den letzten Jahrzehnten der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum Ende der Ersten Republik. Ihre Form und Technik bestimmten die Architekten der Wiener Moderne als Glasentwerfer wesentlich mit.



8. März bis 28. Mai 2017
Bucheinbände der Wiener Werkstätte

Bucheinbände waren ein fixer Bestandteil der (Leder-)Produktion der Wiener Werkstätte, sowohl im Auftrag von KundInnen als auch auf Eigeninitiative nach künstlerischen Entwürfen.

15. Dezember 2017 bis 22. April 2018

Ästhetik der Veränderung. 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien
Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und des MAK

Die Geschichte der Universität ist ein Teil der Kunstgeschichte unseres Landes. In der Ausstellung wird ein historischer Abriss der Highlights der 150-jährigen Geschichte der Universität für angewandte Kunst Wien zu sehen sein wie auch ein Blick in die Zukunft von Kunst und Bildung in einer Welt der gesellschaftlichen und technologischen Umbrüche.

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MUMOK

Bild 'Mumok'

Bis 5. März 2017
Wir Wegbereiter - Pioniere der Nachkriegsmoderne

Viktor Matejka und Werner Hofmann waren charismatische Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens nach 1945. Als Gründungsdirektor des ehemaligen Museums des 20. Jahrhunderts, heute mumok, legte Werner Hofmann (1928–2013) den Basisbestand des Hauses an, der in der Ausstellung in seiner Gesamtheit als Schaudepot zu sehen ist. Sie beinhaltet die wesentlichsten Richtungen und Künstler_innen wie Expressionismus, Kubismus und Futurismus, konstruktive Tendenzen und Bauhaus. Viktor Matejka (1901–1993) war als Abgeordneter der Kommunistischen Partei 1945 bis 1949 Österreichs erster Stadtrat für Kultur und Volksbildung ernannt, spielte eine zentrale Rolle im kulturpolitischen Leben Wiens und blieb auch nach Beendigung seiner institutionellen Tätigkeit eine viel gefragte Autorität. Sein Geschichtsbewusstsein war eng mit Bildung und Archivierung verknüpft, förderte Matejka doch von jeher die Wiener Volkshochschulen und legte bereits vor dem Krieg getreu seiner Devise: „Es geht nichts verloren, wenn es gesammelt und gesichert wird“, sein erstes Archiv an. Den Bestand zur bildenden Kunst übergab Matejka Ende der 1970er-Jahre mit der Aufforderung, ihn laufend zu erweitern. Eine Auswahl daraus ist in der Ausstellung gemeinsam mit Werken der wichtigsten künstlerischen Gruppierungen nach 1945 zu sehen.

Bis 29. Jänner 2017
Anna-Sophie Berger. Places to fight and to make up

Anna-Sophie Berger (geb. 1989 in Wien) ist die erste Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich, die 2016 von der Kapsch AG gemeinsam mit dem mumok ausgelobt wurde. Die Ausstellung "Places to fight and to make up" widmet sich grundlegenden Fragen der Kommunikation.

Bis 17. April 2017
Július Koller

Der Slowake Július Koller (1933–2007) gilt als einer der zentralen Künstler der Nachkriegszeit in Osteuropa. Die bisher größte Retrospektive umfasst sein gesamtes Schaffen seit den frühen 1960er-Jahren. Kollers Werk, das sich historisch unter anderen Bedingungen als die sogenannte Westkunst entwickelte, haben weltweit die Arbeit einer jungen KünstlerInnengeneration beeinflusst.

Bild 'Mumok Bogner'

Bis 17. April 2017
Konstruktion_Reflexion - Werke aus der Sammlung Gertraud & Dieter Bogner

2007 übergaben Gertraud und Dieter Bogner dem mumok eine der kompromisslosesten Schenkungen in der Geschichte des Hauses. Mit mehr als 100 Bildern, Skulpturen und Objekten sowie 300 Zeichnungen, Gouachen, Druckgrafiken, Autografen, Künstlerbüchern und Archivalien handelt es sich auch um die bisher größte zusammenhängende Donation. Zunächst gekennzeichnet durch geometrische Abstraktion und systematisch-konstruktive Gestaltungsverfahren, wurde die Sammlung bald durch konzeptuelle und medienreflexiv ausgerichtete Positionen ergänzt. Entgegen Trends der Zeit spielte für Gertraud und Dieter Bogner stets der „Inhalt“ als Kategorie konstruktiv-abstrakter Kunst eine zentrale Rolle. Mit Konstruktion_Reflexion aktualisieren sie diese Fragestellung.

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Naturhistorisches Museum

Bis 17. April 2017
Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität

Der Begriff Biodiversität umfasst die Fülle an Genen, Arten und Lebensräumen mit ihren vielfältigen Beziehungen und Interaktionen und ihre Einflüsse auf den Menschen. In der Ausstellung bieten mehr als 50 interaktive Exponate und Medieninstallationen Möglichkeiten zu Experimenten. So können die Lebensräume Wiese, Wald und Meer intensiv und innovativ erforscht werden. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Bild 'NHM Quarx'

Bis 1. Mai 2017
Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen

Mit Wissenschaftsexponaten und begehbaren Kunstinstallationen unternimmt die Ausstellung eine Reise vom Anfang - vor über 13 Milliarden Jahren - bis zum Ende unseres Universums. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Sie thematisiert Fragen, die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigen: Woraus besteht das Universum? Was ist Dunkle Materie? Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Was war vor dem Urknall? Zu sehen sind u. a. das Modell eines riesigen Teilchendetektors im Maßstab 1:20 und eine Live-Schaltung in den Kontrollraum des CMS-Experiments am größten Forschungszentrum für Teilchenphysik, CERN, in Genf. Werke von Chris Henschke, Michael Hoch, Brigitte Kowanz, Hofstetter Kurt, Eva Schlegel und Manfred Wakolbinger eröffnen alternative visuelle und akustische Blickwinkel.

Ab 8. März 2017
Al Hansen : Venus, Venus, Venus

Die 1908 ausgegrabene Figur der „Venus von Willendorf“, ein Highlight des Naturhistorischen Museums, gilt als vollendetes Meisterwerk altsteinzeitlicher Plastik. Nach 29.500 Jahren widmet ihr der amerikanische Fluxus-Künstler Al Hansen eine komplexe Werkgruppe. Al Hansen (1927-1995) ist hauptsächlich als Performance Künstler bekannt. Im Kreis um John Cage war er ebenso beheimatet wie in Andy Warhols Factory.

26. April bis 16. Juli 2017
Natura morta. Fotografien von Oliver Mark

Der Berliner Fotograf Oliver Mark zählt im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten Porträtfotografen, doch beschäftigen ihn auch andere Themen. In der in Wien an zwei Museen gezeigten Ausstellung „Natura morta“ widmet er sich der Frage nach dem Umgang des Menschen mit Natur und Umwelt, insbesondere der Tierwelt. Oliver Mark präsentiert seine Fotoarbeiten in historischen Gemälderahmen. Im Naturhistorischen Museum Wien werden diese in drei Gruppen neben unterschiedliche Tierpräparate gestellt, wobei die Frage des Artenschutzes thematisiert wird. In der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste ergeben sich Korrespondenzen zwischen den Gattungen Malerei und Fotografie, sowie zwischen fotografischen und gemalten Stillleben.

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Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungsort: Prunksaal

17. Februar bis 5. Juni 2017
Maria Theresia: Habsburgs mächtigste Frau

2017 jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag Maria Theresias. Sie wurde nie zur Kaiserin gewählt oder gar gekrönt – und dennoch kennt sie jeder als Kaiserin Maria Theresia. Sie war die „Landesmutter“, die den Zusammenhalt der Völker garantierte, und ein Mythos, der bis heute nachwirkt. Die Österreichische Nationalbibliothek präsentiert in ihrer Ausstellung die Person Maria Theresia und ihre Rolle in Österreich und Europa. Ihre politischen Erfolge und Krisen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die kulturellen Errungenschaften und Reformen in ihrer Ära.

23. Juni 2017 bis 7. Jänner 2018
300 Jahre Freimaurer: Das wahre Geheimnis

Anlass für die Ausstellung ist die Gründung der ersten Großloge in London im Jahre 1717. Die Ausstellung befasst sich mit Geschichte und Gegenwart dieser Vereinigung und auch mit ihren vermeintlichen Geheimnissen, mit den Ritualen, Symbolen und Begriffen, die seit 300 Jahren Außenstehenden Rätsel aufgeben und immer wieder aufs Neue faszinieren.

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'ÖGWM Gold'

Bis 10. Februar 2017
Die Schönheit der Elemente

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt und Farbenpracht unserer »unbelebten«, anorganischen Natur. Sie präsentiert chemische Elemente wie Schwefel, Kupfer, Eisen, Gold, Kobalt und Kohlenstoff oder deren Verbindungen in Form von Salzen oder Mineralien von ihrer allerschönsten Seite. Wie und wo man sie in der Natur findet, wird an Hand von Glanzstücken aus der Welt der Mineralien und Gesteine veranschaulicht. Poster und Schautafeln liefern Hintergrundinformationen über Gewinnung, industrielle Nutzung und kommerzielle Bedeutung der Elemente.

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Bild 'ÖMV'

Österreichisches Museum für Volkskunde






Bis 19.Februar 2017
Fremde im Visier

Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Bis Februar 2017
Matthias tanzt. Salzburger Tresterer on stage

Die Tresterer tragen Jacken und Kniehosen aus rotem Brokat, einen breiten Ledergürtel mit Federkielstickerei (Ranzen) und schwarz-rote Schuhe. Die weißen Stutzen zieren goldene Bänder. Der Kopfschmuck ist ein Kranz aus glitzernden Pailletten, aus dem lange weiße Hahnenfedern ragen und an dem rote, weiße und goldene Seidenbänder hängen. Die Kostüme sind jenen der Handwerkertänze ähnlich, die es zur Renaissancezeit in allen europäischen Städten gab. Die Verwendung wertvoller Stoffe in den Farben Gold, Rot und Reinweiß verweist auf Reichtum. Schon im frühen 19. Jahrhundert zeigte sich der Einfluss des Tourismus - die Akteure standen in Kontakt mit Bayern, dessen Trachten- und Heimat-Vereine damals besonders aktiv waren. Ein Jahrhundert später zeigten pflegerische Tendenzen Auswirkungen auf das Brauchgeschehen. Man bemühte sich nun, alles möglichst "echt" vorzuführen, wobei es zu Veränderungen kam, etwa zur Ablöse des Faschingstermin durch Dreikönig. Die Ausstellung dokumentiert einen Brauch im Wandel und seinen ideologischen Missbrauch. Neben ethnologischen kommen künstlerische Gestaltungselemente zur Anwendung.

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Österreichisches Theatermuseum

Bild 'Theater Barock'

Bis 30. Jänner 2017
Spettacolo barocco - Triumph des Theaters

Keine Kunstform war geeigneter, die spektakulären Schaueffekte des Barock umzusetzen, als das Theater. Mit theatralischen Festzügen, prunkvollen Opernaufführungen und opulenten Rossballetten wussten sich die Herrscher im 17. und 18. Jahrhundert in Szene zu setzen. Erfindungsreiche Künstler schufen dafür Ausstattungen, die bis heute unübertroffen sind. Das Theatermuseum besitzt zahlreiche Arbeiten dieser Meister der Illusion und präsentiert viele zum ersten Mal: von schnell hingeworfenen Skizzen bis zu erstaunlich farbenfroh ausgeführten Präsentationsblättern; ergänzt werden diese durch hervorragende Leihgaben – darunter originale Kostüme und Kulissen aus dem Schlosstheater von Český Krumlov (Böhmisch Krumau).

Bis 20. März 2017
In den eigenen vier Wänden. Papiertheater eine bürgerliche Liebhaberei

Zur Biedermeierzeit bastelten theaterbegeisterte Familien aus Ausschneidebögen Kulissen und Figuren für das Theater daheim. Sie gaben die Illusion von Tiefe und Raum der großen Bühnen perfekt wieder und ermöglichten, das zeitgenössische Repertoire der Theater und Opern nachzuspielen.

Bis 17. April 2017
Seine Freiheit, unsere Freiheit - Václav Havel und das Burgtheater

Vom regimekritischen Bühnenautor und Dissidenten, der zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt wurde, bis zum Staatspräsidenten führt die Biographie Václav Havels, der am 5.10.2016 seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Unter Direktor Achim Benning wurden Havels Stücke im Burgtheater vielbeachtet uraufgeführt - respektvoll nannte der Autor die Wiener Bühne daher auch sein Muttertheater - mateřské divadlo.

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Porzellanmuseum

Bild 'Augarten1'

Bis 25. Februar 2017
Rund und bunt - Tellerbilder aus drei Jahrhunderten
Kaum ein Element des Alltags eignet sich besser als Barometer des Zeitgeistes als die Ess- und Tafelkultur, durch den Teller sprichwörtlich auf den Punkt gebracht. Bilder antiker Götter, opulente Blumen, strenge Ornamentik, dramatische Landschaften, wilde Jagdszenen, Porträtfotografien, Kronen, Wappen und Initialen verrraten viel über Geschmack und Status des Gastgebers. Musterteller der kaiserlichen Porzellanmanufaktur zeigen die Sorgfalt bei der Auswahl des passenden Dekors. Die Ausstellung zeigt feine festliche, aber auch alltagsbewährte historische und zeitgenössische Teller aus den eigenen Beständen des Porzellanmuseums im Augarten, ergänzt durch Exponate privater Leihgeber, wie dem MAK, Wien, der Silberkammer, und dem Volkskundemuseum. Daniel Spoerri wird ein tableau-piège gestalten. In der Tradition der von ihm begründeten Eat Art entsteht damit ein Fallenbild mit Teilen des berühmten Melonenservices für Mokka von Josef Hoffmann (um 1930).

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Technisches Museum Wien

Ab 26. November 2016
Ein Ferrari in der Kunststoff-Box - Quartettspiele im Museum

Die hohe Zeit der Quartettspiele ist vorbei. Diejenigen, die angesichts von „10.000 PS Rennwagen“ glänzende Augen bekommen haben, sind in die Jahre gekommen. 2015 hat das Technische Museum Wien eine umfangreiche Sammlung „Technischer Quartette“ angekauft, und seither kann sich das Haus glücklich schätzen, dass es den „Ferrari 126C“, den „Kampfpanzer SU-100“, eine „Concorde 101/102“, die „Apollo 11-Raumkapsel“ und unzählige andere Ikonen der Mobilitätstechnik in seinen Sammlungen beherbergt – systematisch geordnet und raumsparend in kleinen Kunststoffschachteln aufbewahrt.

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Wien Museum Karlsplatz

Bis 22. Jänner 2017
Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam

Formen, Darstellungen und die individuelle und gesellschaftliche Bewertung von Sex haben sich im Laufe der Geschichte geändert – und nie nachhaltiger als im Prozess der Urbanisierung. Die moderne Großstadt schuf Freiräume - aber auch neue Wege der Disziplinierung und Kategorisierung. Die Ausstellung erzählt zahlreiche Fallbeispiele aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert. Deutlich wird dabei, dass es weder moralische Predigt, wissenschaftliche Systematisierung noch polizeiliche Kontrolle geschafft haben, die Sexualität zu reglementieren.

Bis 5. Februar 2017
Robert Haas

Robert Haas (1898 Wien – 1997 New York) gehört zu den wichtigsten Vertretern des Fotojournalismus im Österreich der Zwischenkriegszeit. Neben seiner Tätigkeit als Grafiker erlernte er von 1930 bis 1932 die Fotografie bei der Wiener Atelierfotografin Trude Fleischmann. In den 1930 Jahren war er als Fotograf für österreichische und internationale Medien tätig. In Wien entstanden berührende Alltags- und Sozialreportagen, aber auch Porträts, Sachaufnahmen, Werbung, Landschafts- und Architekturaufnahmen sowie technische Dokumentationen. Ab 1936 war er mehrere Jahre lang als offizieller Pressefotograf der Salzburger Festspiele tätig.

16. Februar bis 14. Mai 2017
Brennen für den Glauben. Wien nach Luther

Mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel gab Martin Luther 1517 die Initialzündung für die Reformation. Zum 500-Jahr-Jubiläum erinnert das Wien Museum daran, dass selbst Wien für einige Jahrzehnte eine mehrheitlich protestantische Stadt wurde.Um 1500 veränderten Renaissance und Humanismus, die Entdeckung Amerikas und die Erfindung des Buchdrucks die Weltsicht in Europa grundlegend. Auch Wien war im Wandel: Die Universität blühte auf, wichtige Gelehrte wirkten in der Stadt. Luthers Ideen fielen auf fruchtbaren Boden, auch Kaiser Maximilian II. fand daran Gefallen. Doch dessen Nachfolger duldeten keinen evangelischen Gottesdienst. Der Bevölkerung blieb das „Auslaufen“ in die adeligen Schlösser der Umgebung, besonders Hernals wurde ein bedeutendes Zentrum der protestantischen Kultur. Die Reformation lebte in Wien auch in den Zeiten der triumphierenden Gegenreformation weiter: als Geheimprotestantismus und in den Kapellen ausländischer Gesandtschaften. Schlusspunkt der Ausstellung bildet das Toleranzpatent Josephs II. aus dem Jahr 1781, das den Lutheranern und Kalvinern – mit Einschränkungen – freie Religionsausübung zugestand.

Bild 'Wienmuseum1'

23. März bis 17. September 2017
Wien von oben. Die Stadt auf einen Blick

Der Versuch, der immer größer werdenden Stadt visuell beizukommen, fasziniert seit Jahrhunderten – ob in Form von klassischen Panoramen, Vogelschauen oder Plänen. Doch bilden sie nie das „reale“ Territorium zur Gänze ab, sondern sind auch Modell, Bild oder Vision der Stadt. In der Ausstellung werden die ältesten, größten oder berühmtesten Pläne, Panoramen und Modelle Wiens gezeigt, ebenso seltene thematische Karten oder künstlerische Zugänge und Designprodukte „Mapping the City“. Traditionsreiche und neue Aussichtspunkte der Stadt werden exemplarisch beleuchtet – vom Stephansturm und dem Kahlenberg bis hin zum heutigen Hochhaus.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw