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Aktuelle Ausstellungen in Wien#

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--> Aktuelle Ausstellungen Bundesländer



Nur noch bis 4. Dezember in der Votivkirche:
"Michelangelos Sixtinische Kapelle in Wien"

50.000 Besucher haben in den vergangenen Wochen die 34 Fresko-Repliken der Sixtina in Wien bewundert. Michelangelo Buonarroti schuf die Deckenfresken zwischen 1508 und 1512 für die Sixtinischen Kapelle im Vatikan, wo sie sich in 20 m Höhe befinden. Der Wiener Erich Lessing, einer der weltweit bekanntesten Fotografen, hat die 1982–1994 restaurierten Fresken in Großformat-Farbfotografien dokumentiert. So kann man den einzigartigen Zyklus über die Geschichte der Schöpfung bis zur Sintflut und den Vorvätern Christi und Michelangelos berühmtes "jüngstes Gericht“ in Originalgröße und in Augenhöhe betrachten. Allein dieses Werk umfasst auf über 150 m2 mehr als 390 teils überlebensgroße Figuren.

Die Sixtinische Kapelle (Cappella Sistina) ist eine der Kapellen des Apostolischen Palastes, wo das Konklave abgehalten wird. Ihr Name bezieht sich auf Papst Sixtus IV., unter dem sie ab 1475 errichtet und 1483 geweiht wurde. Sie liegt nördlich des Petersdoms wird von bis zu 2000 Personen täglich - fünf bis sechs Millionen jährlich - besucht.

Der Ausstellungsort der Bilder, die neogotische Votivkirche, ist mit 82m x 28m doppelt so groß wie die Sixtinische Kapelle (40m x 24m) Außerdem verfügt die Votivkirche, die Sitz des VIRC (Vienna International Religious Centre) ist, über weite offene Flächen, um die Exponate zur Geltung zu bringen. Sie ist die erste Station in Europa, 2015 wurden die Bilder in den USA gezeigt.



Akademie der bildenden Künste Wien

Bild 'Akademe Bosch'

Bis 29. Jänner 2017
Natur auf Abwegen? Mischwesen, Gnome und Monster (nicht nur) bei Hieronymus Bosch

Hieronymus BOSCHs Wiener Weltgericht und seine bunten erschreckenden Kreaturen - oft halb Mensch und halb Tier, oft tierische Neuschöpfungen - sind Mittelpunkt dieser Ausstellung. Die hier gezeigten Bilder enstanden zwischen Mittelalter und Gegenwart, darunter erstaunliche Beispiele aus der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts, aus Druckgrafik und Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts.

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Albertina

Bis 8. Jänner 2017
Seurat, Signac, Matisse und Picasso - Stationen und Sonderwege des Pointillismus
Im Herbst 2016 widmet die Albertina in Kooperation mit dem Kröller-Müller Museum dem Pointillismus eine umfassende Ausstellung. 120 ausgewählte Werke von Seurat, Signac, Matisse, Van Gogh und Picasso beleuchten die bahnbrechende Punktmethode des Pointillismus, die der naturalistischen Nachahmung in der Kunst ein Ende setzte und neue Wirklichkeiten entstehen ließ, in denen sich Punkt, Farbe und Licht verselbstständigten.

Bild 'Albertina 1900'
Bis 22. Jänner 2017
Kunst für Alle - Der Farbholzschnitt in Wien um 1900
Mit einer Ausstellung zum Farbholzschnitt um 1900 widmet sich die Albertina einem der ältesten Druckverfahren der Welt, das im späten 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Besonderen Anteil daran hatten Künstler der Wiener Secession wie Carl Moll und Kolo Moser. Neben einem Fokus auf die formalen Neuerungen beleuchtet die Schau auch die gesellschaftspolitische Dimension des Farbholzschnitts, der durch seine Reproduzierbarkeit zur „Kunst für alle“ wurde.




Bis 19. Februar 2017
Film-Stills
In einer umfassenden Ausstellung widmet sich die Albertina erstmals dem hybriden Genre der Film-Stills und zeigt 150 Standfotografien der 1910er bis 1970er Jahre. Anhand von Bildern regulärer Film-FotografInnen, aber auch der Magnum Mitglieder Henri Cartier-Bresson und Ernst Haas werden drei Aspekte dieses Genres hervorgehoben: Die intermedialen Schnittstellen zwischen Fotografie und Film, die Funktion von Film-Stills sowie ihr künstlerischer Mehrwert werden beleuchtet.

22. Februar bis 18. Juni 2017
Egon Schiele

Egon Schiele zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den Bahnbrechern der Moderne in Österreich. Zum Auftakt des Gedenkens an den 1918 verstorbenen Künstler zeigt die Albertina eine groß angelegte Präsentation aus ihrem eigenen umfangreichen Bestand. Die Ausstellung wird einen einmaligen Überblick über die Entwicklung Schieles als Zeichner und Aquarellist geben und in ein künstlerisches Werk einführen, das sein großes Thema in der existenziellen Einsamkeit des Menschen fand.

Bild 'Breugel'

8. September bis 3. Dezember 2017
Pieter Bruegel d. Ä.

Die Albertina besitzt einen weltweit einzigartigen Bestand an Werken Pieter Bruegels d. Ä., darunter sechs seiner rund 60 erhaltenen eigenhändigen Zeichnungen und das gesamte druckgrafische Werk. Die Ausstellung beleuchtet Bruegels künstlerische Ursprünge und bietet einen Überblick über sein gesamtes grafisches Schaffen, das so gegensätzliche Themen wie den „Bauern-Bruegel“, Bruegel als „zweiter Hieronymus Bosch“, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als gesellschaftskritischer Satiriker in sich vereint.





29. September 2017 bis 7. Jänner 2018
Raphael

Raphael zählt neben Leonardo da Vinci und Michelangelo zu den bedeutendsten Künstlern der Hochrenaissance. Neben seiner Arbeit als Maler in Florenz und am päpstlichen Hof in Rom war er Bauleiter des Petersdoms. Die Albertina plant eine umfassende Ausstellung Raphaels schönster Arbeiten auf Papier in Zusammenarbeit mit dem Ashmolean Museum in Oxford, das über die größte und repräsentativste Sammlung an Zeichnungen des Künstlers verfügt. Gemeinsam besitzen das Ashmolean Museum und die Albertina fast 140 Blätter von Raphael, von denen eine Auswahl der bedeutendsten Werke gezeigt wird.

20. September 2019 bis 6. Jänner 2020
Albrecht Dürer

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit bedeutendsten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers. In dieser, um internationale Leihgaben ergänzten, Ausstellung wird sein zeichnerisches Werk im Mittelpunkt stehen und sich als eine Dürers Malerei und Druckgraphik mindestens ebenbürtige künstlerische Leistung präsentieren.

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Architekturzentrum Wien

Bis 20. März 2017
Am Ende: Architektur - Zeitreisen 1959 bis 2019

Anlässlich des Abschieds von Gründungsdirektor Dietmar Steiner blickt das Az W mit ihm auf rund sechzig Jahre internationale Architekturgeschichte. Ausgehend von der Auflösung der CIAM, die 1959 das „Scheitern“ der Moderne einläutete macht die Schau dort Halt, wo Dietmar Steiner seine persönliche architektonische Sozialisation durchlebt hat: Funktionalismuskritik, Sanfte Stadterneuerung, New Urbanism, Revision der Moderne, Signature Architecture, Bottom-Up-Bewegung und Global Business.

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Belvedere

Aussstellungsort: Oberes Belvedere

Bis 11. Dezember 2016
Franz Joseph - Der Kaiser und das Belvedere

Die Regierungszeit Kaiser Franz Josephs umfasste Spätbiedermeier und Historismus ebenso wie die Wiener Secession und die beginnende Moderne des 20. Jahrhunderts. Diese Vielfalt kommt nicht nur in den etwa ein Dutzend Porträts aus den Beständen des Belvederes zum Ausdruck, sondern auch in der Sammlung selbst. Der der „kaiserliche“ Blick, auf den der Besucher bei seinem Rundgang immer wieder stößt, lässt die eigens gekennzeichneten Werke kaleidoskopartig und überraschend in neuem Licht erscheinen.

Bild 'Bel Blau'

Bis 19. Februar 2017
Meisterwerke im Fokus: Tina Blau

Die Ausstellung zeigt Hauptwerke aus allen Phasen der vor 100 Jahren verstorbenen Künstlerin. Die 1845 geborene Arzttochter zählt zu den erfolgreichsten Landschaftsmalerinnen ihrer Zeit. Schon als 15-Jährige erhielt sie privaten Malunterricht, mit 16 unternahm sie ihre erste Studienreise. Nach ihrer Studienzeit in Wien und München war sie ab 1870 maßgeblich an der Entwicklung des „österreichischen Stimmungsimpressionismus“ beteiligt. Ausgedehnte Aufenthalte in Ungarn, Holland, Italien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz erschlossen Tina Blau die aktuellsten Anregungen der europäischen Malerei. So ergibt sich das Bild einer erstaunlich modern denkenden Malerin, die nicht nur als Mitbegründerin und Lehrerin der Kunstschule für Frauen und Mädchen, sondern vor allem als mutige und unabhängige Persönlichkeit eine enorme Vorbildwirkung für die nächsten Generationen junger Künstlerinnen entfaltete.

Ausstellungsort: Unteres Belvedere

Bis 30. November 2016
Instagram Now! Sketchbooks, Portfolios, Diaries

Instagram ist eine Größe im Internet. Die soziale Plattform wird von rund 500 Millionen Menschen dazu genutzt, das unmittelbar Erlebte über Serien von Fotos mit reellen und virtuellen Freunden zu teilen. Auch viele Künstler verwenden das Medium. Im Monat der Fotografie zeigt das Belvedere Fotos von Josefin Arnell, Anna-Sophie Berger, Daniel Ferstl, Philipp Fleischmann, Franz Graf, Kristina Kulakova, Philipp Kurz, Lazar Lyutakov, Josip Novosel, Rade Petrasevic, Stefan Reiterer, Judith Rohrmoser, Alex Ruthner, Björn Segschneider, Titania Seidl und Tamuna Sirbiladze.

Bild 'Bel Waldmüller'

Bis 12. Februar 2017
Ist das noch Biedermeier ? Amerling, Waldmüller und mehr

Die Ausstellung widmet sich der Malerei zwischen 1830 und 1860, also der Kunst einer Zeitspanne, die im Biedermeier beginnt, aber weit über diese Epoche hinausreicht. Werke aus den 1830er-Jahren belegen das hohe Niveau der Wiener Malerei. Davon ausgehend erreichte sie in den 1850er-Jahren einem neuen Höhepunkt. Gemälde aus diesem Jahrzehnt verdichten alle technischen und kompositorischen Erkenntnisse und führen die Malerei - an der Schwelle zu einer neuen Epoche - noch einmal zur Hochblüte. Die Ausstellung konzentriert sich auf die „profane“ Malerei, Porträts, Landschaften, Genrebilder im weitesten Sinn. Im Zentrum steht Wien, vor allem Ferdinand Georg Waldmüller. Er gilt als typischer „Maler der Biedermeierzeit“, obwohl seine bekanntesten Arbeiten nach 1848 entstanden. Die Ausstellung zeigt zudem Parallelen und Wechselwirkungen mit anderen europäischen Kunstmetropolen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Wohnkultur, speziell die Möbelproduktion, deren Stilwandel vom Biedermeier zum Zweiten Rokoko in diesen Jahrzehnten erfolgte.

Bis 5. März 2017
Hubert Scheibl

Hubert Scheibl (*1952) gilt unter den österreichischen Künstlerinnen und Künstlern seiner Generation als herausragender Vertreter einer abstrakt-sensiblen, gestenreichen Malerei sowie als gewissenhafter Zeichner und Fotograf. 1976 bis 1981 studierte Scheibl bei Max Weiler und Arnulf Rainer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, ab Mitte der 1980er-Jahre begann er, international auszustellen.

Ausstellungsort: Winterpalais

Bild 'Bel Pinsel'

Ab 28. Oktober 2016
Himmlisch!Der Barockbildhauer Johann Georg Pinsel

Mit Johann Georg Pinsel wird der wohl genialste Bildhauer der Gegend um Lemberg (heute L’wiw, Ukraine) im 18. Jahrhundert erstmals im deutschsprachigen Raum in einer Ausstellung gewürdigt. Bis in die Gegenwart gibt der Künstler der Forschung Rätsel auf, denn über sein Leben ist kaum etwas bekannt: Seine Vornamen konnten erst vor einigen Jahren eruiert werden, und die genauen Lebensdaten liegen nach wie vor im Dunkeln. Seine zumeist für Kirchen geschaffenen Bildwerke faszinieren durch ihre enorme Ausdruckskraft. Diese beruht nicht allein auf der belebten Mimik und Gestik der Figuren, sondern vor allem auf der oft ausufernden Gestaltung der Gewänder. Zuweilen scheinen die exzentrischen Draperien förmlich ein Eigenleben zu entwickeln. Mit seiner dramatischen Formensprache wurde Johann Georg Pinsel zur zentralen Künstlerpersönlichkeit innerhalb der Lemberger Barockskulptur, die zwischen 1740 und 1790 ein ausgesprochen hohes künstlerisches Niveau erreichte.



Ausstellungsort: 21er Haus

Bis 22. Jänner 2017
Die Sprache der Dinge - Materialgeschichten aus der Sammlung
Seit den 1960er-Jahren sind Materie, Material und Materialitäten gleichermaßen Ausgangspunkt und Inhalt künstlerischer Produktion. Standen etwa in der Minimal Art die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Materials selbst im Vordergrund, zeugen aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Phänomen der Digitalisierung vom Spannungsverhältnis zwischen Materialität und Immaterialität. Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst und der Artothek des Bundes stellt die dinglichen Aspekte in den Fokus.

Bis 22. Jänner 2017
Anna Jermolaewa: Beide Weiß

Die 1970 in St. Petersburg geborene Künstlerin lebt seit 1989 in Wien. Die Ausstellung versammelt Werke von den frühen 1990er-Jahren bis heute und umfasst neben Jermolaewas bevorzugten Medien Fotografie und Video auch malerische, zeichnerische, skulpturale und installative Arbeiten.

Bis 29. Jänner 2017
Kurt Hüpfner - Aus dem Verborgenen

Die erste Einzelpräsentation der Werke von Kurt Hüpfner (*1930, Wien) in einem Museum. zeigt einen Querschnitt der zentralen Schaffensphasen des Künstlers – von seinen grafischen Anfängenals Gebrauchsgrafiker und Karikaturist als Gebrauchsgrafikerund Karikaturist, als Gebrauchsgrafiker und Karikaturist Zeichnungen, Assemblagen der 1970er-Jahre, Kleinplastiken ab Mitte der 1980er-Jahre.

8. Dezember 2016 bis 26. März 2017
Franz West & Co.

Erstmals in Österreich rückt die Winterausstellung im 21er Haus Arbeiten von Franz West (1947–2012) ins Zentrum. Weitere Exponate stammen u. a. von Mathis Esterhazy, Marina Faust, Douglas Gordon, Richard Hoeck, Sarah Lucas, Michelangelo Pistoletto, Rudolf Polanszky, Anselm Reyle und Heimo Zobernig.

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Circus- und Clownmuseum

Wunderwelt Prater - 250 Jahre Wiener Prater

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Geldmuseum

Bis 27. Jänner 2017
Die Währungshüterin - 200 Jahre Oesterreichische Nationalbank

Als Bank der Banken spielt die Oesterreichische Nationalbank seit 200 Jahren eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des Geldverkehrs. Hervorgegangen aus den Wirren der Napoleonischen Kriege und vor dem Hintergrund einer damit verbundenen massiven Geldentwertung, wurden Stabilität und Sicherheit zu zwei Leitwerten denen sich die Nationalbank seit ihrer Gründung verbunden fühlt. Die privilegirte oesterreichische National-Bank wurde am 1. Juni 1816 durch zwei kaiserliche Patente gegründet und war das erste Unternehmen dessen Aktien an den Börsen von Wien und Frankfurt gehandelt wurden.

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Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien

Bild 'Möbel FJ2'

Bis 27. November 2016
Franz Joseph (1830 - 1916)

--> Jubiläumsausstellungen

Im Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien, einem der vier Standorte der großen Franz Joseph-Sonderausstellung im Jahr 2016, steht das Thema "Fest & Alltag" im Mittelpunkt der Betrachtungen. Die bescheidenen persönlichen Ansprüche und die „papierene Existenz“ des in bürokratischer Pflichterfüllung gefangenen Monarchen standen in starkem Kontrast zum repräsentativen Aufwand, den der Wiener Hof bei offiziellen Hofreisen und großen Festlichkeiten betrieb. Ein weiteres Thema dieses Ausstellungsteiles ist die Entstehung des Mythos des Langzeitmonarchen, der über den Untergang der Donaumonarchie hinweg wirken sollte. Beginnend mit der „Errettung“ des Kaisers beim Attentatsversuch 1853 spannt sich der Bogen über die Weltausstellung 1873, die Silberhochzeit des Kaiserpaares 1879, die Millenniumsfeiern in Ungarn 1896 bis zu den Kaiserjubiläen 1898 und 1908. Die Allgegenwart des Kaisers in Form von Porträts, Denkmälern und anderen Medien, die für seine „virtuelle“ Präsenz selbst in den entlegensten Teilen der Donaumonarchie sorgten, trugen zur Stilisierung bei. Bedingt durch den technischen Fortschritt während seiner Lebenszeit war Franz Joseph auch der erste Kaiser in „Bild und Ton“.

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Jüdisches Museum

Ausstellungsort: Museum Dorotheergasse

Bis April 2017
Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938

Dieses Forschungs- und Ausstellungsprojekt ist den vielen jüdischen Künstlerinnen vor 1938 gewidmet. Es zeichnet ihre außergewöhnlichen Ausbildungs- und Karrierewege nach, die vom Kampf um Anerkennung in einer männlich dominierten Kunstszene erzählen und von vielversprechenden Karrieren, die unterbrochen oder beendet wurden.

Bis April 2017
Das Wohnzimmer der Familie Glück

Die Ausstellung wird im Stile eines „Historischen Zimmer“ präsentiert und erzählt von der Geschichte einer jüdischen Kürschner-Familie mit all ihren Einzelschicksalen.

Ausstellungsort: Museum Judenplatz

Bis 17. November 2016
Wiener Synagogen. Ein Memory

Die Wiener Synagogen waren bis zu ihrer Zerstörung 1938 ein wesentlicher Bestandteil der Wiener Stadtarchitektur und Stadtkultur. Die virtuelle Rekonstruktion ermöglicht einen faszinierenden Einblick in diese nicht mehr existenten Wiener Räume. Neben der Präsentation dieser Animationen werden Modelle der Synagogen und Originalbaupläne, die sich im Archiv des Jüdischen Museums Wien befinden, erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

30. November 2016 bis Mai 2017
Jewish by Love. Marilyn, Liz & Co

Diese Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Jewish Museum New York und reflektiert den Eintritt der beiden großen Persönlichkeiten Liz Taylor und Marilyn Monroe in das Judentum. Künstlerischer Zeuge ist dabei einer der wesentlichen Protagonisten der New Yorker Kunstszene: Andy Warhol. Wie essentiell dieser Schritt das (Privat-)Leben öffentlicher Personen beeinflusste und veränderte, wird auch anhand der Biographie eines bekannten österreichischen Sportlers verdeutlicht, der heute als Botschafter zwischen den Kulturen in den USA eine wichtige Rolle übernommen hat, Markus Rogan. Bisher unveröffentlichte Dokumente gestatten Einblicke in eine Welt des konfessionellen Übergangs und Neuanfangs.

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Kunsthistorisches Museum

Ab 18. Oktober 2016
Ein Fest für die Augen - Die Ordnung der Gemäldegalerie 1891-1931

Die Ausstellung gibt Einblick in die Pionierzeit der kunsthistorischen und technologischen Erforschung von Gemälden. Erstmals werden Aquarellskizzen, Hängepläne und historische Saalaufnahmen der kaiserlichen Gemäldegalerie gezeigt.

Ab 18. Oktober 2016
Das vollendete Museum - Kaiser Franz Joseph und der Bau des Kunsthistorischen Museums

Das einzigartige Gebäude des Kunsthistorischen Museums lässt sich am besten erfahren, wenn man sich in ihm bewegt. Die Ausstellung erzählt, wie es zum Bau des Museums kam, welche Entwürfe es gab und welche Materialien verwendet wurden, aber auch welche Atmosphäre in den ersten Jahren nach der Eröffnung des Hofmuseums geherrscht haben mag.

Ab 18. Oktober 2016
Julius Victor Berger und die Mäzene des Hauses Habsburg

Erstmals zeigt das Kunsthistorische Museum fünf Skizzen des Historienmalers Julius Victor Berger (1850–1902) zu seinem Hauptwerk, dem großformatien Deckengemälde in Saal XIX der Kunstkammer.

Bis 27. November 2016
Ansichtssache #16: Ein Kaufmann in der Gunst des Kaisers

Das Gemälde "Ulrich Ehinger und seine Ehefrau, Ursula Meutin", bei dem Christoph Amberger (Kaufbeuren um 1500/05 – 1562 Augsburg), Einflüsse oberitalienischer Malkultur mit der heimischen Tradition verschmolz, zählt zu den herausragenden Werken der Generation nach Dürer. Der Patrizier Ulrich Ehinger (Konstanz 1485 – 1537 Valladolid) gehörte zu den bekanntesten süddeutschen Kaufleuten in Spanien. Dort waren er und sein Bruder lange im Auftrag der Augsburger Familie Welser tätig.

Bis 29. Jänner 2017
Edmund de Waal: During the Night

Edmund de Waal, Künstler und Autor des preisgekrönten Buches „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ wurde vom Kunsthistorischen Museum eingeladen, auf Basis seiner persönlichen Auswahl unter den Objekten in den Sammlungen des Museums eine Ausstellung zu kuratieren.

Ausstellungsort: Münzkabinett:

Bis 5. März 2017
Das Gold des Kaisers

Das Münzkabinett präsentiert anlässlich der 125-Jahr-Feier des Kunsthistorischen Museums ausgewählte Goldstücke aus der Münzsammlung der Habsburger. Diese weltberühmte Sammlung war für ihre Größe und Qualität sowie die Seltenheit ihrer Münzen bekannt. Sie enthält historische Goldprägungen von der Antike bis zur Neuzeit: Goldmünzen des täglichen Geldumlaufs, Mehrfach-Stücke, Sonderprägungen, die der Kaiser für repräsentative Zwecke in Auftrag gab und Geschenke an das Kaiserhaus.

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Leopold Museum

Bis 9. Jänner 2017
Fremde Götter. Stammeskunst im Kontext der Moderne

Von Pablo Picasso ist die Aussage überliefert, wonach er erst angesichts der afrikanischen Masken im Pariser Musée d’Ethnographie erkannt habe, »um was es in der Malerei wirklich geht«. Die Exponenten der expressionistischen Künstlergruppe »Brücke« schöpften aus den Beständen der Völkerkundemuseen Inspirationen für ihre eigenen Schnitzereien und statteten ihre Ateliers als exotische Refugien aus. Die Dadaisten inszenierten sich mitunter als »wilde« Maskenträger und verhöhnten den Habitus des europäischen Kulturmenschen. Für die Surrealisten waren die Kunst und die Mythen Ozeaniens Medien zur Erkundung verborgener Reiche des Unbewussten. Rudolf Leopold war der Ansicht, die Kunst sogenannter »primitiver« Ethnien sei gewissermaßen eine a priori expressionistische. Insofern kam es nicht von ungefähr, dass seine Sammlung über 200 seltene Ahnenfiguren, Tanzmasken, Waffen, Bauplastiken und andere außergewöhnliche Werke der schnitzenden Völker aus Afrika und Ozeanien umfasst.

Bild 'Leopold Poetiken'

Bis 30. Jänner 2017
Poetiken des Materials

Die Ausstellung »Poetiken des Materials« versammelt sechs in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler: Benjamin Hirte, Sonia Leimer, Christian Mayer, Mathias Pöschl, Anne Schneider, Misha Stroj.


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MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bis 11. Dezember 2016
Firma Goldscheider: Wiener Keramik 1885–1938

80 Exponate geben Einblick in die Produktion einer der bedeutendsten Wiener Keramikmanufakturen. Nach Anfängen in Pilsen und Karlsbad (heutiges Tschechien) konnte sich das 1885 von Friedrich Goldscheider in Wien gegründete Unternehmen auf den nationalen und internationalen Märkten etablieren. Dependancen in Wien, Paris, Florenz und Leipzig sowie mehr als 10 000 verschiedene Keramikmodelle, die über drei Generationen hinweg produziert und international vertrieben wurden, versinnbildlichen den hohen Stellenwert, der der europaweit bekannten Marke zeit ihres Bestehens zukam. Obwohl das erfolgreiche Unternehmen um 1900 seriell produzierte und zeitweise Hunderte Angestellte beschäftigte, blieb es für seine hohe Qualität bekannt. Viele der polychromen Keramikfiguren der Firma Goldscheider sind dem Historismus verpflichtet. Nachahmungen von Bronzen, nostalgische Reinterpretationen von Rokoko- oder Biedermeiermoden und nationale Typenporträts sowie Kopien von Renaissancebüsten sind charakteristisch für die Produktion bis zur Jahrhundertwende. Viele der für Goldscheider tätigen KünstlerInnen – darunter Josef Lorenzl, Walter Bosse, Alexandre Louis-Marie Charpentier, Dina Kuhn, Michael Powolny, trug trug Arthur Strasser oder Vally Wieselthier – zählten zum Umfeld der Wiener Secession. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Walter Goldscheider aus der Emigration nach Wien zurück, jedoch wurde die Lizenz für die Marke Goldscheider an die deutsche Firma Carstens verkauft und der Familienbetrieb 1954 aus dem Wiener Handelsregister gelöscht.

Bis 29. Jänner 2017
Shunga - Erotische Kunst aus Japan

„Shun-ga“, Frühlingsbilder, sind den „ukiyo-e“, Bildern der fließenden Welt, zugeordnet. Sie sollen bis zu 50 Prozent der Ukiyo-e-Produktion ausgemacht haben, fast alle großen Ukiyo-e-Künstler haben solche Bilder geschaffen - die verboten waren, aber unter der Hand unsigniert verkauft wurden. Shunga kamen im Ausstellungsbetrieb bis vor Kurzem kaum vor. Die nun gezeigten Farbholzschnitte sind Leihgaben der Leopold Privatsammlung, ergänzt durch Drucke aus der Sammlung des MAK und einer weiteren Wiener Privatsammlung.

Bis 5. Februar 2017
100 beste Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Aus 964 Einreichungen wurden die 100 besten prämiiert. Genau die Hälfte der Preisträger kommt aus der Schweiz.

Bild 'MAK Handwerk'

14. Dezember 2016 bis 9. April 2017
handWERK. Tradiertes Können in der digitalen Welt

„Handwerk“, „handmade“, „Maker Movement“ und die Do-it-Yourself-Bewegung sind sind zur Zeit sehr gefragt. Die Ausstellung widmet sich dem Thema in sechs Kapiteln und umfasst auch lebende Werkstätten. In „Geschichte & Gegenwart“, illustrieren die Exponate diskursiv die gesellschaftliche Anerkennung des Handwerks über die Jahrhunderte. Historische Zunftgegenstände und persönliche Objekte der Habsburger belegen später eine außerordentliche Wertschätzung des Handwerks bis ins 20. Jahrhundert. Auch zentrale Bewegungen wie Arts & Crafts, Wiener Werkstätte, Werkbund und Bauhaus sind hier Thema. „Perspektiven“ präsentiert europäische Initiativen und Institutionen, die neue Möglichkeiten im Dialog zwischen Handwerk und Design eröffnen. Materialproben und 99 Werkzeuge zeigt das Kapitel „Material & Werkzeug“. Die Objekte aus dem 16. und 17. Jahrhundert, stammen aus der 1930 vom MAK erworbenen Sammlung Albert Figdor. „Qualität & Exzellenz“ stellt historische Objekte der MAK-Sammlung aktuellen handwerklichen Produkten aus 18 europäischen Ländern gegenüber. Das abschließende Kapitel widmet sich der Nachhaltigkeit mit den Themenfeldern „Produktbiografien“, „Erbstücke“ und „Reparieren“.



Bis 2. April 2017
The Ornament Museum

Mit der außergewöhnlichen, eigens für das MAK entwickelten Installation The Ornament Museum reinterpretiert Josiah McElheny die historische Designsprache der Wiener Moderne Der in New York lebende Künstler – bekannt für die Ver wendung von Glas in Kombination mit anderen Medien – entwarf ein Museum-im-Museum und nimmt damit direkt Bezug auf die umfassenden Sammlungsbestände des MAK zu Wien um 1900. Wer McElhenys Pavillon betritt, blickt durch die Fenster in eine szenische Landschaft aus ornamentalen Mustern. Produziert in Zusammenarbeit mit einer Glasfachschule, unter Verwendung traditioneller Siebdrucktechnik, erinnern die feinen schwarzen Zeichnungen an Koloman Mosers Studien über das Ornament. Das Ornament der Wiener Moderne, das alle Arten von Oberflächen und Medien wie Papier, Textilien, Schmuck, Möbel, Wände und architektonische Elemente überflutete, bildete die Psychologie der damaligen Gesellschaft ab und beeinflusste das psychische Befinden der Menschen, die sich in diesen Räumen bewegten.

Ausstellungsort: Geymüllerschlössel

Clegg & Guttmann: Biedermeier reanimiert

Ausgehend von der Kunst des Biedermeier, die durch die Abstraktion der Formen, des Ornaments und der Farbe bestimmt ist, deuten Clegg & Guttmann in ihrem Projekt das Ensemble des Geymüllerschlössels als Hintergrund für beleuchtete und von Musik und gesprochenem Text begleitete szenische Tableaus aus Mobilien, Objekten, Instrumenten und Materialien des Biedermeier.

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MUMOK

Bild 'Mumok'

Bis 5. März 2017
Wir Wegbereiter - Pioniere der Nachkriegsmoderne

Viktor Matejka und Werner Hofmann waren charismatische Persönlichkeiten des Kunst- und Kulturlebens nach 1945. Als Gründungsdirektor des ehemaligen Museums des 20. Jahrhunderts, heute mumok, legte Werner Hofmann (1928–2013) den Basisbestand des Hauses an, der in der Ausstellung in seiner Gesamtheit als Schaudepot zu sehen ist. Sie beinhaltet die wesentlichsten Richtungen und Künstler_innen wie Expressionismus, Kubismus und Futurismus, konstruktive Tendenzen und Bauhaus.

Viktor Matejka (1901–1993) war als Abgeordneter der Kommunistischen Partei 1945 bis 1949 Österreichs erster Stadtrat für Kultur und Volksbildung ernannt, spielte eine zentrale Rolle im kulturpolitischen Leben Wiens und blieb auch nach Beendigung seiner institutionellen Tätigkeit eine viel gefragte Autorität. Sein Geschichtsbewusstsein war eng mit Bildung und Archivierung verknüpft, förderte Matejka doch von jeher die Wiener Volkshochschulen und legte bereits vor dem Krieg getreu seiner Devise: „Es geht nichts verloren, wenn es gesammelt und gesichert wird“, sein erstes Archiv an. Den Bestand zur bildenden Kunst übergab Matejka Ende der 1970er-Jahre mit der Aufforderung, ihn laufend zu erweitern. Eine Auswahl daraus ist in der Ausstellung gemeinsam mit Werken der wichtigsten künstlerischen Gruppierungen nach 1945 zu sehen.

Bis 29. Jänner 2017
Anna-Sophie Berger. Places to fight and to make up

Anna-Sophie Berger (geb. 1989 in Wien) ist die erste Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich, die 2016 von der Kapsch AG gemeinsam mit dem mumok ausgelobt wurde. Die Ausstellung "Places to fight and to make up" widmet sich grundlegenden Fragen der Kommunikation.

25. November 2016 bis 17. April 2017
Július Koller

Der Slowake Július Koller (1933–2007) gilt als einer der zentralen Künstler der Nachkriegszeit in Osteuropa. Die bisher größte Retrospektive umfasst sein gesamtes Schaffen seit den frühen 1960er-Jahren. Kollers Werk, das sich historisch unter anderen Bedingungen als die sogenannte Westkunst entwickelte, haben weltweit die Arbeit einer jungen KünstlerInnengeneration beeinflusst.

25. November 2016 bis 17. April 2017
Konstruktion_Reflexion - Werke aus der Sammlung Gertraud & Dieter Bogner

2007 übergaben Gertraud und Dieter Bogner dem mumok eine der kompromisslosesten Schenkungen in der Geschichte des Hauses. Mit mehr als 100 Bildern, Skulpturen und Objekten sowie 300 Zeichnungen, Gouachen, Druckgrafiken, Autografen, Künstlerbüchern und Archivalien handelt es sich auch um die bisher größte zusammenhängende Donation. Zunächst gekennzeichnet durch geometrische Abstraktion und systematisch-konstruktive Gestaltungsverfahren, wurde die Sammlung bald durch konzeptuelle und medienreflexiv ausgerichtete Positionen ergänzt. Entgegen Trends der Zeit spielte für Gertraud und Dieter Bogner stets der „Inhalt“ als Kategorie konstruktiv-abstrakter Kunst eine zentrale Rolle. Mit Konstruktion_Reflexion aktualisieren sie diese Fragestellung.

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Naturhistorisches Museum

23. November 2016 bis 17. April 2017
Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität

Der Begriff Biodiversität umfasst die Fülle an Genen, Arten und Lebensräumen mit ihren vielfältigen Beziehungen und Interaktionen und ihre Einflüsse auf den Menschen. In der Ausstellung bieten mehr als 50 interaktive Exponate und Medieninstallationen Möglichkeiten zu Experimenten. So können die Lebensräume Wiese, Wald und Meer intensiv und innovativ erforscht werden. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Bild 'NHM Quarx'

Bis 1. Mai 2017
Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen

Mit Wissenschaftsexponaten und begehbaren Kunstinstallationen unternimmt die Ausstellung eine Reise vom Anfang - vor über 13 Milliarden Jahren - bis zum Ende unseres Universums. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Sie thematisiert Fragen, die Menschen seit Jahrhunderten beschäftigen: Woraus besteht das Universum? Was ist Dunkle Materie? Hat das Universum einen Anfang und ein Ende? Was war vor dem Urknall? Zu sehen sind u. a. das Modell eines riesigen Teilchendetektors im Maßstab 1:20 und eine Live-Schaltung in den Kontrollraum des CMS-Experiments am größten Forschungszentrum für Teilchenphysik, CERN, in Genf. Werke von Chris Henschke, Michael Hoch, Brigitte Kowanz, Hofstetter Kurt, Eva Schlegel und Manfred Wakolbinger eröffnen alternative visuelle und akustische Blickwinkel.

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Österreichische Nationalbibliothek

Bild 'NB FJ6'

Ausstellungsort: Prunksaal

Bis 27. November 2016
Der ewige Kaiser - Franz Joseph I. 1830 - 1916

2016 jährt sich zum 100. Mal der Todestag von Kaiser Franz Joseph. Von Kindheit an eine öffentliche Figur, war er wohl die am meisten abgebildete Persönlichkeit des 19.Jahrhunderts. Mehr als 10.000 Fotografien, Grafiken, Zeichnungen und Dokumente zu Franz Joseph befinden sich in der Österreichischen Nationalbibliothek. Dazu kommen darunter auch private Objekte des Kaisers, wie Geschenke, von ihm angefertigte Zeichnungen und Briefe. Der erst 2015 entdeckte Abschiedsbrief von Mary Vetsera aus Mayerling wird erstmals zu sehen sein. Eine Installation mit 86 Franz-Josef-Bildern aus 86 Lebensjahren macht die Rolle der Kaiserporträts für die Entstehung des Habsburg-Mythos verständlich.



Ausstellungsort: Papyrusmuseum

Bis 8. Jänner 2017
Hieroglyphen und Alphabete - 2.500 Jahre Unterricht im alten Ägypten
Im Ägypten der Pharaonen beherrschten nur Priester und staatliche Amtsträger die komplizierte Hieroglyphenschrift, die ihnen von privaten Lehrern vermittelt wurde. Auch nach dem die Hieroglyphen vom griechischen und lateinischen Alphabet verdrängt wurden, gab es noch keine Schulen. Die Österreichische Nationalbibliothek beherbergt zahlreiche bemerkenswerte Objekte aus Papyrus, Pergament und Ton, die für den Unterricht von professionellen Schreibern und Vorlesern bis ins arabische Frühmittelalter hinein Verwendung fanden. Darunter befinden sich Schreibübungen, Diktate, Schulaufsätze, mathematische Tabellen, Schul- und Sachbücher über Mathematik und Geometrie.

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Österreichisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum

Bild 'ÖGWM Gold'

Bis 10. Februar 2017
Die Schönheit der Elemente

Die Ausstellung zeigt die Vielfalt und Farbenpracht unserer »unbelebten«, anorganischen Natur. Sie präsentiert chemische Elemente wie Schwefel, Kupfer, Eisen, Gold, Kobalt und Kohlenstoff oder deren Verbindungen in Form von Salzen oder Mineralien von ihrer allerschönsten Seite. Wie und wo man sie in der Natur findet, wird an Hand von Glanzstücken aus der Welt der Mineralien und Gesteine veranschaulicht. Poster und Schautafeln liefern Hintergrundinformationen über Gewinnung, industrielle Nutzung und kommerzielle Bedeutung der Elemente.

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Bild 'ÖMV'

Österreichisches Museum für Volkskunde






Bis 19.Februar 2017
Fremde im Visier

Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Bis Februar 2017
Matthias tanzt. Salzburger Tresterer on stage

Die Tresterer tragen Jacken und Kniehosen aus rotem Brokat, einen breiten Ledergürtel mit Federkielstickerei (Ranzen) und schwarz-rote Schuhe. Die weißen Stutzen zieren goldene Bänder. Der Kopfschmuck ist ein Kranz aus glitzernden Pailletten, aus dem lange weiße Hahnenfedern ragen und an dem rote, weiße und goldene Seidenbänder hängen. Die Kostüme sind jenen der Handwerkertänze ähnlich, die es zur Renaissancezeit in allen europäischen Städten gab. Die Verwendung wertvoller Stoffe in den Farben Gold, Rot und Reinweiß verweist auf Reichtum. Schon im frühen 19. Jahrhundert zeigte sich der Einfluss des Tourismus - die Akteure standen in Kontakt mit Bayern, dessen Trachten- und Heimat-Vereine damals besonders aktiv waren. Ein Jahrhundert später zeigten pflegerische Tendenzen Auswirkungen auf das Brauchgeschehen. Man bemühte sich nun, alles möglichst "echt" vorzuführen, wobei es zu Veränderungen kam, etwa zur Ablöse des Faschingstermin durch Dreikönig. Die Ausstellung dokumentiert einen Brauch im Wandel und seinen ideologischen Missbrauch. Neben ethnologischen kommen künstlerische Gestaltungselemente zur Anwendung.

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Österreichisches Theatermuseum

Bild 'Theater Barock'

Bis 30. Jänner 2017
Spettacolo barocco - Triumph des Theaters

Keine Kunstform war geeigneter, die spektakulären Schaueffekte des Barock umzusetzen, als das Theater. Mit theatralischen Festzügen, prunkvollen Opernaufführungen und opulenten Rossballetten wussten sich die Herrscher im 17. und 18. Jahrhundert in Szene zu setzen. Erfindungsreiche Künstler schufen dafür Ausstattungen, die bis heute unübertroffen sind. Das Theatermuseum besitzt zahlreiche Arbeiten dieser Meister der Illusion und präsentiert viele zum ersten Mal: von schnell hingeworfenen Skizzen bis zu erstaunlich farbenfroh ausgeführten Präsentationsblättern; ergänzt werden diese durch hervorragende Leihgaben – darunter originale Kostüme und Kulissen aus dem Schlosstheater von Český Krumlov (Böhmisch Krumau).

1. Dezember 2016 bis 20. März 2017
In den eigenen vier Wänden. Papiertheater eine bürgerliche Liebhaberei

Zur Biedermeierzeit bastelten theaterbegeisterte Familien aus Ausschneidebögen Kulissen und Figuren für das Theater daheim. Sie gaben die Illusion von Tiefe und Raum der großen Bühnen perfekt wieder und ermöglichten, das zeitgenössische Repertoire der Theater und Opern nachzuspielen.

Bis 17. April 2017
Seine Freiheit, unsere Freiheit - Václav Havel und das Burgtheater

Vom regimekritischen Bühnenautor und Dissidenten, der zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt wurde, bis zum Staatspräsidenten führt die Biographie Václav Havels, der am 5.10.2016 seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte. Unter Direktor Achim Benning wurden Havels Stücke im Burgtheater vielbeachtet uraufgeführt - respektvoll nannte der Autor die Wiener Bühne daher auch sein Muttertheater - mateřské divadlo.

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Porzellanmuseum

Bild 'Porzellan'

Vorschau
Rund und bunt - Tellerbilder aus drei Jahrhunderten
Kaum ein Element des Alltags eignet sich besser als Barometer des Zeitgeistes als die Ess- und Tafelkultur, durch den Teller sprichwörtlich auf den Punkt gebracht. Bilder antiker Götter, opulente Blumen, strenge Ornamentik, dramatische Landschaften, wilde Jagdszenen, Porträtfotografien, Kronen, Wappen und Initialen verrraten viel über Geschmack und Status des Gastgebers. Musterteller der kaiserlichen Porzellanmanufaktur zeigen die Sorgfalt bei der Auswahl des passenden Dekors. Die Ausstellung zeigt feine festliche, aber auch alltagsbewährte historische und zeitgenössische Teller aus den eigenen Beständen des Porzellanmuseums im Augarten, ergänzt durch Exponate privater Leihgeber, wie dem MAK, Wien, der Silberkammer, und dem Volkskundemuseum. Daniel Spoerri wird ein tableau-piège gestalten. In der Tradition der von ihm begründeten Eat Art entsteht damit ein Fallenbild mit Teilen des berühmten Melonenservices für Mokka von Josef Hoffmann (um 1930).

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Technisches Museum Wien

Ab 26. November 2016
Ein Ferrari in der Kunststoff-Box - Quartettspiele im Museum

Die hohe Zeit der Quartettspiele ist vorbei. Diejenigen, die angesichts von „10.000 PS Rennwagen“ glänzende Augen bekommen haben, sind in die Jahre gekommen. 2015 hat das Technische Museum Wien eine umfangreiche Sammlung „Technischer Quartette“ angekauft, und seither kann sich das Haus glücklich schätzen, dass es den „Ferrari 126C“, den „Kampfpanzer SU-100“, eine „Concorde 101/102“, die „Apollo 11-Raumkapsel“ und unzählige andere Ikonen der Mobilitätstechnik in seinen Sammlungen beherbergt – systematisch geordnet und raumsparend in kleinen Kunststoffschachteln aufbewahrt.

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Wien Museum Karlsplatz

Bis 15. Jänner 2017
Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam

Formen, Darstellungen und die individuelle und gesellschaftliche Bewertung von Sex haben sich im Laufe der Geschichte geändert – und nie nachhaltiger als im Prozess der Urbanisierung. Die moderne Großstadt schuf Freiräume - aber auch neue Wege der Disziplinierung und Kategorisierung. Die Ausstellung erzählt zahlreiche Fallbeispiele aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert. Deutlich wird dabei, dass es weder moralische Predigt, wissenschaftliche Systematisierung noch polizeiliche Kontrolle geschafft haben, die Sexualität zu reglementieren.

24. November 2016 bis 5. Februar 2017
Robert Haas

Robert Haas (1898 Wien – 1997 New York) gehört zu den wichtigsten Vertretern des Fotojournalismus im Österreich der Zwischenkriegszeit. Neben seiner Tätigkeit als Grafiker erlernte er von 1930 bis 1932 die Fotografie bei der Wiener Atelierfotografin Trude Fleischmann. In den 1930 Jahren war er als Fotograf für österreichische und internationale Medien tätig. In Wien entstanden berührende Alltags- und Sozialreportagen, aber auch Porträts, Sachaufnahmen, Werbung, Landschafts- und Architekturaufnahmen sowie technische Dokumentationen. Ab 1936 war er mehrere Jahre lang als offizieller Pressefotograf der Salzburger Festspiele tätig.

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Fotos: Presse-Unterlagen bzw. Homepages der Museen

hmw