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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Museum Zinkenbacher Malerkolonie #

5340 St. Gilgen / Salzburg, Aberseestraße 11

1994 konstituierte sich ein Proponentenkomitee für die Zinkenbacher Malerkolonie, aus dem 1996 ein Museumsverein hervorging.1999 begann der Umbau der 1965 aufgelösten Volksschule, in der das neue Museum eingerichtet wurde.

In der Zwischenkriegszeit formierten sich in und außerhalb von Wien zahlreiche Künstlergemeinschaften, eine Reihe von Künstlern aus Wien wählte von 1927 bis 1938 den Ort Zinkenbach am Wolfgangsee als Sommerresidenz. Dieser „Zinkenbacher Kreis", der sich um die zentrale Figur Ferdinand Kitts sammelte, zählte oft bis zu 27 Künstlerfreunde. Ein Großteil war bereits anerkannt und zählte zu den Hoffnungsträgern einer neuen Elite. Ferdinand Kitt mit seiner Ehefrau Maria, Ernst August Reichsfreiherr von Mandelsloh, Louise Merkel-Romee, Georg Merkel, Bettina und Georg Ehrlich, Ernst Huber, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ludwig Heinrich Jungnickel, Sergius Pauser und Leo Delitz sowie die Künstlerinnen Gudrun Baudisch, Lisel Salzer und Gertrude Schwarz - Hellberg zählten zum engeren Kreis der Gruppe. Ihre Position in Wiens Kunstszene spiegelt sich durch die zahlreichen Mitgliedschaften in Künstlergemeinschaften wieder. Sie waren sowohl im Hagenbund, der Wiener Sezession und dem Verband bildender Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen zu finden. Einige von ihnen unterrichteten sogar selbst an der Wiener Akademie, wie zum Beispiel Sergius Pauser. Ihr damaliger Bekanntheitsgrad lässt sich auch an Hand ihrer Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie mit diversen Preisen und Auszeichnungen dokumentieren.

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