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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Museum der Stadt Bad Ischl#

4820 Bad Ischl/Oberösterreich, Esplanade 10 4820 Bad Ischl, Esplanade 10


Das "Seeauerhaus" an der ehemaligen Schiffslände der Salzplätten an der Traun, hatte im 19. Jahrhundert prominente Bewohner: Nach der Gründung des Kurortes bezog 1834 die Familie des Erzherzogs Franz-Carl und seiner Gemahlin Erzherzogin Sophie das erste Stockwerk. 1853 fand in den heutigen Museumsräumen die Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth von Bayern statt. 1878-1982 war das Gebäude als Hotel Austria bekannt. 1989 eröffnete die Gemeinde darin ihr Museum, das sich der Geschichte der Stadt und des Salzkammergutes sowie Sonderthemen und -ausstellungen widmet. Es enthält die historische Ostasiensammlung eines Ischler Hoteliers und die 6 m lange und 2 m breite "Kalß-Krippe" mit mehr als 300, bis 30 cm großen Figuren. Die ersten wurden um 1838 von einem Salinenbeamten geschnitzt, nach 50 Jahren gestaltete der neue Besitzer, der Kaufmann Johann Kalß, die Weihnachtskrippe mit beweglichen Figuren um. Die Ischler Sehenswürdigkeit kam 1914 nach Frankenburg und kehrte 1952 zurück. Seit 1985 im Stadtmuseum aufgestellt, wurde sie 1993 vom Heimatverein mit Licht und Ton ausgestattet, sodass die Betrachter biblische Geschichten und traditionelle Weihnachtslieder aus dem Salzkammergut hören können.

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