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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Römermuseum Teurnia#

9811 Lendorf bei Spittal/Drau, St. Peter in Holz 1a 9811 Lendorf bei Spittal/Drau, St. Peter in Holz 1a


Das Römermuseum liegt im Mittelpunkt der antiken Stadt Teurnia. Es zeigt Marmorbildwerke, Inschriften, Schmuck, Waffen, Werkzeuge, Münzen usw. nach kulturhistorischen Themen geordnet. Ein Schutzbau überspannt die älteste Bischofskirche Österreichs. Die Friedhofskirche enthät einen Mosaikboden aus der Zeit um 500 n. Chr. Mit seinen plakativen Tiergleichnissen spiegelt das Mosaik die Gedankenwelt der frühen Christen wider.

Der Siedlungshügel von St. Peter in Holz war bereits seit 1200 vor Chr. besiedelt, als im 3. Jahrhundert v. Chr. die Kelten an Einfluss gewannen. Nach der römischen Besetzung im Jahr 15 v. Chr. erhielt die Siedlung Teurnia mit ihrem großen Verwaltungsbezirk gegen 50 nach Chr. Das Stadtrecht. Zahlreiche öffentliche und private Bauten entstanden. Um 400 ließ der Bischof der Stadt eine Kirche errichten, während die staatliche Verwaltung für die Befestigungsmauer der neuen Hauptstadt der Provinz Noricum in der Zeit der Völkerwanderung sorgte. Nach 488 war Teurnia auch der Sitz des Militärkommandanten der Provinz, der auch als Stifter des berühmten Mosaiks in der Friedhofskirche auftritt. Um 610 endete mit der Einwanderung der Slawen das rege Leben der Stadt. Im 9. Jahrhundert wurde der Hügel neuerlich besiedelt, eine Kirche errichtet und ringsum die Toten bestattet.

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