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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Schloss Kremsegg#

4550 Kremsmünster/Oberösterreich, Kremsegger Straße 59 4550 Kremsmünster/Oberösterreich, Kremsegger Straße 59


Seit Ende des 12. Jahrhunderts bestand an der Stelle des Schlosses ein "Ansitz", der ab dem 13. Jahrhundert zu einer Burg ausgebaut wurde. 1627 erwarb das Stift Kremsmünster diese Feste, die Äbte ließen sie später abtragen und als Schloss in der heutigen Form aufbauen. Nach 1848 hatte das Stift keine Verwendung mehr dafür und die Eigentümer wechselten oft.

In Schloss Kremsegg trifft sich das Museumsland Oberösterreich mit dem Musikland Oberösterreich. Das Musikinstrumentenmuseum ist ein einzigartiger Schnittpunkt. Seine Sammlungen und seine vier Dauerausstellungen ergeben in Verbindung mit den räumlichen Möglichkeiten des Schlosses und dem angebotenen Kulturprogramm ein musikalisches Kompetenzzentrum.

Eröffnet wurde das Haus 1996 mit dem Erwerb der legendären ‚Streitwieser’-Sammlung, die mehr als tausend Objekte zur Geschichte der Blechbläsermusik umfasst. Eine weitere beeindruckende Sammlung sind die Klaviere und Hammerflügel, die 200 Jahre Klavierbau-Entwicklung bzw. Wiener Klaviermacher-Tradition in einer unglaublichen Dichte an Einzelstücken repräsentiert. Präsentation des Lebens und Wirkens von Franz Schubert und Friedrich Gulda runden das Ausstellungsangebot ab.

Ein Ziel der musealen Einrichtung auf Schloss Kremsegg ist die musikalische Grundlagenarbeit. Durch die besondere Betreuung und Präsentation der Sammlung stehen die Objekte, also die Musikinstrumente, dem Fachpublikum in einer Art und Weise zur Verfügung, wie selten in der globalen Musik-Museum-Landschaft. Die Instrumente sind spielbar und können von Musikern erprobt, von Instrumentenbauern vermessen und von Musikwissenschaftern für Studienzwecke benützt werden. Museumspädagogische Programme sorgen für Begeisterung bei Schulen und Familien.

hmw