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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Schubert-Gedenkstätte #

3452 Atzenbrugg/Niederösterreich, Schlossplatz 1 3452 Atzenbrugg, Schlossplatz 1


Die Schubert-Gedenkstätte und das Museum "Franz Schubert und sein Freundeskreis" befinden sich im Schloss Atzenbrugg, das 1977 von der Gemeinde in ruinösem Zustand erworben und revitalisiert wurde. So hat u.a. auch seit 1998 die Volkskultur Niederösterreich hier ihren Sitz. Der Ort ist durch den Komponisten Franz Schubert (1797-1828) und dessen "Atzenbrugger Tänze" (1821) bekannt geworden. Schubert besuchte Atzenbrugg seit 1820 mit einem Freund, dem Dichter und Musikliebhaber Franz Schober, dessen Onkel Josef Derffel, Gutsverwalter der Herrschaft war, und anderen "Schubertianern". war. Der Freundeskreis repräsentierte das geistige Wien, wie die Maler Leopold Kupelwieser und Moritz Schwind, Anselm und Josef Hüttenbrenner, die Dichter Eduard Bauernfeld und Ernst von Feuchtersleben und andere Künstler. In Atzenbrugg veranstalteten sie die "Schubertiaden" als Konzerte und gesellschaftliche Ereignisse. Diese Tradition wird in der Gedenkstätte während der Sommermonate mit international bekannten Interpreten gepflegt. Das Schubertmuseum Atzenbrugg besteht seit 1986. Es zeigt in zehn Räumen 250 Objekte. Ein Gartenpavillon im Schlosspark wird Schuberts Komponierhäuschen genannt.

hmw