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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Stadtmuseum Klosterneuburg#

3400 Klosterneuburg/Niederösterreich, Kardinal-Piffl-Platz 8 3400 Klosterneuburg/Niederösterreich, Kardinal-Piffl-Platz 8


Die ersten Bemühungen zur Errichtung des "Ortsmuseums Klosterneuburg" reichen in das Jahr 1912 zurück, es dauerte bis 1931, bis die Sammlung in Räumen der Stadtsparkasse gezeigt wurde. 1940 adaptierte man die Räume des heutigen Stadtarchivs in der Leopoldstraße als Museum. Im Zuge der Eingemeindung nach Wien (1938) wurde die Sammlung 1942 geschlossen und in das damalige Historische Museum der Stadt Wien ausgelagert. 1974-1990 waren die Bestände in der Rostockvilla ausgestellt. Im Oktober 1992 beschloss der Gemeinderat die Liegenschaft Kardinal-Piffl-Platz 8 vom Land NÖ für ein Archiv und eine Musikschule anzukaufen. Archäologische Grabungen ergaben jedoch Überraschendes: ein bisher unbekannter Teil des römischen Lagerdorfes mit Hausfundamenten, Kelleranlagen und Brunnenschächten, Bronze- und Tongeschirr aus den ersten drei nachchristlichen Jahrhunderten und der mittelalterliche Weinlesehof des Dom- und Hochstiftes Passau wurden freigelegt. Als Sensation galt der Fund von 1238 figural verzierten und glasierten Bodenfliesen (14. Jh.) aus der ehemaligen Kapelle des Passauer Lesehofs, die in ihrer Anzahl und ihrem guten Erhaltungszustand im europäischen Raum einzigartig sind. Dem entsprechend wurde der Neubau umgeplant und das Museum 1998 eingeweiht. Seit 2008 zeigt es eine umfassende Ausstellung zur Stadtgeschichte. Der Gesamtbestand umfasst Objekte zur Geschichte der Stadt Klosterneuburg und ihrer Umgebung (beginnend mit römischen Fundstücken), eine stetig im Wachsen begriffene Kunstsammlung (Schwerpunkt: Klosterneuburger Künstler bzw. Klosterneuburger Ansichten) sowie zahlreiche volkskundliche Gegenstände.

hmw

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