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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Stadtmuseum Sankt Pölten#

3100 Sankt Pölten/Niederösterreich, Prandtauerstraße 2 3100 Sankt Pölten/Niederösterreich, Prandtauerstraße 2


Die Geschichte des Stadtmuseums begann 1879 mit der Sichtung von Archivalien. Erst 30 Jahre später erfolgte die erste Ausstellung im Rathaus. 1911 bis 1939 befand sich das Museum in der Linzer Straße, danach war es lange Zeit geschlossen. 1964 beschloss der Gemeinderat die Sanierung des Karmeliterhofes zur Errichtung des Stadtmuseums. Die Eröffnung fand 1976, 1000 Jahre nach der ersten urkundlichen Nennung des Ortes "Treisma", statt. Seit 2007 präsentiert sich das Stadtmuseum - mit Architekturelementen aus Glas und Stahl umgebaut - neu. Die Sammlungen Archäologie, Stadtgeschichte und Jugendstil werden modern und repräsentativ dargeboten. Wichtige Exponate der Archäologie sind der 6000 Jahre alte steinzeitliche Muschelschmuck aus Ratzersdorf, der Bronzeschatz aus Ragelsdorf und ein keltischer "Druide" mit seiner gesamten Ausstattung. Das römische St. Pölten, "Aelium Cetium", wird mittels computergenerierter 3D-Modelle lebendig. Kunstschätze aus dieser Zeit sind u.a. ein kleiner bronzener Eber und ein gravierter Glasbecher. Zur Abteilung Stadtgeschichte zählen das Stadtrichterschwert aus 1579 und ein Vogelschauplan aus 1623, Exponate zu Bürgerwehr, Transportwesen und Fabriksgründungen. Highlights der Jugendstilsammlung sind Werke von Charlotte Andri-Hampel, Ferdinand Andri, Ernst Stöhr, Hans Ofner und Joseph Maria Olbrich sowie eine lange verschollene Metallarbeit von Bertold Löffler, die er für das Hotel "Kaiserin von Österreich" in der Kremser Gasse anfertigte. Das Stadtmuseum St. Pölten zeigt außerdem regelmäßig Sonderausstellungen.

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