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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Zeitbrücke-Museum#

3571 Gars am Kamp/Niederösterreich, Kollergasse 155 3571 Gars am Kamp/Niederösterreich, Kollergasse 155


Das kulturgeschichtliche Museum in einer ehemaligen Schule entstand aus fünf großen Sammlungen. Die Anfänge reichen bis 1898 zurück, 1902 entstand das Lokalmuseum Gars. Zudem gab es seit 1895 ein Franz-von-Suppé-Museum, dessen Objekte seit 2002 im Gedenkraum des Zeitbrücke-Museums zu sehen sind. Weitere Präsentationen sind der Babenberger- und Burgenraum (Garser Burg, Babenberger Leopold II.), die Ortsgeschichte mit den Schwerpunkten Bürgertum, Zunft und Handwerk, Sommerfrische und Zeitgeschichte. Das erste österreichische Handelsmuseum, seit 2006 ein Teil des Zeitbrücke-Museums, zeigt eine Greißlerei um 1900 und den ersten Selbstbedienungsladen des Waldviertels (1964).

Im neu adaptierten Kellergeschoß ist die Dauerausstellung der Archäologie im Garser Raum untergebracht: Von den Mammutjägern der Eiszeit über die ersten Bauernkulturen, zu den Errungenschaften in der Jüngeren Eisenzeit (1.Jh. v. Chr.), der Späten Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) bis zum Frühen Mittelalter (8. - 13. Jh.). Intensive Forschungen auf dem Schanzberg und der Holzwiese erbrachten den Nachweis einer großen befestigten Höhensiedlung aus der Späten Bronzezeit. Die umfangreichen Grabungen auf dem Schanzberg und der Talsiedlung ermöglichen deren Interpretation, wie den Rekonstruktionsversuch des beheizbaren Grubenhauses aus dem 10. Jahrhundert.

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