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Mittelalter/Geistliche Kultur#

Kyrie fons bonitatis mit Tropus Divinitatis amator#

Kyrie

Kyrie

Der Codex 9 der Universitätsbibliothek Graz wurde in der 1. Hälfte des 15. Jhs. geschrieben und stammt wahrscheinlich aus dem Zisterzienserstift Neuberg an der Mürz. Die Unterstimme des Kyrie wurde dem Choral entnommen, der neu komponierten Oberstimme wurde auch ein neuer Text ( Divinitatis amator) unterlegt, ein Verfahren, das man als Tropieren bezeichnet, den Text nennt man Tropus. Aber es kann nicht nur so wie hier der Text, sondern auch die Melodie eines kirchlichen Gesanges erweitert werden. Auf diese Weise ist sicherlich auch weltliches Musiziergut in die Kirchenmusik gelangt. (E. Stadler)

Qualität:

(225 kB, MP3) (1198 kB, WAV)

© Ton: Schallplatte zur Landesausstellung 1980 Musik in der Steiermark.

© Bild: Universitätsbibliothek Graz - Handschriftenabteilung.