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Biographie Ludwig van Beethovens

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1712 Die Familie van Beethoven ist flämischen Ursprungs. Beethovens Großvater war Chorknabe in Mecheln, Chorleiter und Bassist in Löwen.

1733 Der Großvater übersiedelt nach Bonn.

1740 Um das Jahr 1740 wird Johann van Beethoven, sein Vater, in Bonn geboren.

1770 17. Dezember, Taufe Ludwig van Beethovens in Bonn.

1778 Das erste Auftreten in einem Kölner Akademiekonzert. Beethoven sollte ähnliche Erfolge wie Mozart als Wunderkind erringen, doch blieb dem väterlichen Unterricht der Erfolg versagt, weil der heranwachsende Beethoven vom Naturell her für eine Wunderkindkarriere nicht veranlagt war.

1782 Beginn des Unterrichts bei Christian Gottlob Neefe (1748-1798). Beethoven fand in ihm einen idealen Lehrer, der pädagogisch klugen Unterricht im Klavierspiel und in Musiktheorie bot.

1787 Erster Aufenthalt in Wien, der jedoch frühzeitig wegen der Erkrankung der Mutter abgebrochen werden musste. Nach ihrem Tod wurde die Alkoholabhängigkeit des Vaters immer größer.

1792 Im November kam es zur zweiten Reise Beethovens nach Wien. Er nahm Unterricht bei Joseph Haydn, Johann Baptist Schenk und Antonio Salieri. Zwei Jahre später besetzten französische Truppen das Kurfürstentum Köln. Damit war Beethovens Anstellung in der Hofkapelle nicht mehr möglich und eine Rückkehr nach Bonn kam nicht mehr in Frage.

1793 Beethoven reist mit Joseph Haydn nach Eisenstadt.

1798 Beginn des Gehörleidens.

1802 Am 6. Oktober schreibt Beethoven sein Heiligenstädter Testament, in dem er seine seelische Not offenbart.

1804 Komposition der dritten Symphonie ("Eroica").

1808 22. Dezember: In einer großen Akademie werden im Theater an der Wien die 5. und 6. Symphonie uraufgeführt.

1809 Am 1. März unterzeichnen Erzherzog Rudolph, Fürst Franz Joseph Lobkowitz und Ferdinand Kinsky einen Vertrag, der Beethoven eine lebenslange Rente von jährlich 4000 Gulden zusichert. Wien wird von napoleonischen Truppen beschossen.

1812 Komposition der 7. Symphonie.

1815 Konzerte zum Wiener Kongress. Tod des Bruders Karl. Übernahme der Vormundschaft für seinen Neffen.

1819 Völlige Taubheit. Die Konversationshefte werden angelegt, von denen heute noch 137, von ehemals über 400, vorhanden sind. Sie geben Einblick in Beethovens Alltagsleben.

1824 Uraufführung der 9. Symphonie im Wiener Kärtnertortheater.

1827 Leberzirrhose. 4 Eingriffe. Tod am 26. März spätnachmittags.

Am 29. März wird Beethoven am Währinger Friedhof beerdigt. Über 20 000 Menschen nahmen an der Feierlichkeit teil. Die von Grillparzer verfasste Grabrede trug der Schauspieler Heinrich Anschütz vor.