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10 Jahre Zentrum für Ethik und Armutsforschung in Salzburg#

Edmundsburg
Edmundsburg
Foto: Uni Salzburg

Am Freitag, 4. März feiert das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sein 10 Jahres Jubiläum mit einem Festakt und einem Symposium. Im Festvortrag spricht die renommierte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb von der BOKU Wien über „Klimawandel – ein Hobby für die Reichen auf Kosten der Armen?“.

Eines der momentan gesellschaftlich am heftigsten diskutierten Themen - „Armut und Migration“ - wird im Symposium zur Sprache kommen. Die Veranstaltungen finden auf der Edmundsburg, Mönchsberg 2, 5020 Salzburg statt.

Das Zentrum (www.uni-salzburg.at/zea) wurde als erstes und bisher einziges universitäres Ethikzentrum im deutschsprachigen Raum eingerichtet, das sich ausschließlich sozialethischen Fragen im Kontext von Armut und sozialer Ausgrenzung widmet. Es ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit vielfältigen Einbindungen in internationale Netzwerke. Zugleich ist es um einen Wissenstransfer in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bemüht. Für einen ständig steigenden Bekannheitsgrad in der Bevölkerung sorgt das 2010 gestartete Sozialfestival „Tu was, dann tut sich was“. Eine Initiative mit dem Ziel, Weltverbesserung im Kleinen anzustiften. Nach der Premiere im Salzburgischen Lungau ist das Sozialfestival nun in der vierten Runde im Mostviertel angekommen.