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Elke Brunner stellt neues logopädisches Ausspracheverfahren vor#

Elke Brunner
Elke Brunner stellte an der FH JOANNEUM ihre neue Ausspracheprüfung für die Praxis vor.
© FH JOANNEUM

Gemeinsam mit Neuroth Medical entwickelte Elke Brunner ein logopädisches Ausspracheverfahren für den österreichischen Sprachraum, das sie am Montag, den 29. Februar 2016, im Rahmen einer Vortragsreihe des Studiengangs „Logopädie“ an der FH JOANNEUM vorstellte.

„Es gibt viele deutsche Ausspracheverfahren, da es aber Unterschiede zum österreichischen Deutsch gibt, zahlt es sich aus, etwas Österreichisches anzubieten“ erklärte Elke Brunner, Lehrende an der FH JOANNEUM, bei der Vorstellung ihrer Ausspracheprüfung für die Praxis (APP). Dabei handelt es sich um ein logopädisches Verfahren, das als Grundlage für alle gängigen Methoden zur logopädischen Therapie von kindlichen Aussprachestörungen verwendet werden kann.

Das Untersuchungsmaterial für ein sogenanntes Bildbenennungsverfahren besteht aus einem Ringbuch mit Bildern zu 71 Zielwörtern, das dem Kind vorgelegt wird. Ziel des Verfahrens ist es, dass das Kind die Wörter isoliert produziert. Dazu gibt es verschiedene Durchführungsvariationen, beispielsweise das einfache Ansehen ähnlich einem Bilderbuch oder – mit Hilfestellungen – durch das Erzählen eines Handlungskontexts.