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Flüchtlingsunterbringung weiter gedacht#

Johannes Hagendorfer, Angie Schmied, Anke Strittmatter, Lisa Enzenhofer, Markus Bogensberger, Daniel Schnier und Marlies Fellinger widmeten sich dem Thema Leerstandnutzung.
Johannes Hagendorfer, Angie Schmied, Anke Strittmatter, Lisa Enzenhofer, Markus Bogensberger, Daniel Schnier und Marlies Fellinger widmeten sich dem Thema Leerstandnutzung.
© FH JOANNEUM

Flüchtlingsunterbringung und Leerstand waren am 26. Jänner 2016 das Thema der Konferenz „URBANE INKLUSION… geht uns alle an“ im Haus der Architektur in Graz: Mehrere Architektinnen und Architekten aus verschiedenen Bereichen diskutierten über mögliche Lösungen. Den Ideen dazu von Studierenden der FH JOANNEUM widmet sich nun eine Ausstellung, die gestern im Anschluss an die Konferenz eröffnet wurde.

„Wir bringen heute ein brisantes Thema auf den Tisch – aus architektonischer wie gesellschaftlicher Sicht: Wie wirkt sich das Thema Migration auf die Architektur aus? Und wie kann die Verdichtung im städtischen Raum positiv genutzt werden?“ Mit diesen Worten eröffnete Wolfgang Schmied, Leiter des Studiengangs „Architektur“, die gestrige Konferenz „URBANE INKLUSION… geht uns alle an“.

Die Lehrenden der FH JOANNEUM Anke Strittmatter und Thomas Lettner sowie ein Team aus weiteren Lehrenden arbeiteten fächerübergreifend mit Master-Studierenden des Studiengangs „Architektur“ an Lösungen für kurz-, mittel- und langfristige Unterbringungen von Flüchtlingen in Graz. Anke Strittmatter gab einen Projekt-Überblick: „Wir haben versucht, den sozialen Ansatz der Inklusion mit dem städtebaulichen zu verbinden. Die Studierenden erarbeiteten in mehreren Schritten und nach tiefgehender Recherche kreative und außergewöhnliche Ideen aus.“ Mit der Hilfe von „Ausstellungsdesign“-Studierenden der FH JOANNEUM wurde aus den Ideen eine Ausstellung, die man noch bis 14. Februar 2016 im Haus der Architektur sehen kann.