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Graz als Zentrum für Materialien nach Maß #

Materialforschung als Grundlage für innovative Produkte: Mit dem Fachkongress THERMEC holt die TU Graz ab 29. Mai über 1.200 Expertinnen und Experten für Hochleistungsmaterialien der Zukunft nach Graz.#

Erforschung und Entwicklung neuer Materialien
Die Erforschung und Entwicklung neuer Materialien ist einer von fünf strategischen Forschungsschwerpunkten der TU Graz.

Vom Knochenimplantat bis zum Handy Akku, von der neuartigen Flugzeughülle bis zum biologisch abbaubaren Kunststoff: Jedes neue Produkt beruht auf der extrem interdisziplinären Materialforschung. Dank modernster Methoden in der Mikro- und Nanoanalytik sowie der gesteigerten Simulationsmöglichkeiten hat die Materialforschung in den vergangenen Jahren ordentlich Fahrt aufgenommen – auch an der TU Graz. Dort hat die Erforschung und Entwicklung neuer Materialien einen besonders hohen Stellenwert und ist als Field of Expertise „Advanced Materials Science“ einer von fünf strategischen Forschungsschwerpunkten.

Dass der internationale Fachkongress THERMEC heuer von 29. Mai bis 3. Juni über 1.200 Materialforscherinnen und -forscher aus aller Welt ausgerechnet in Graz versammelt, ist daher kein Zufall. Mit rund 1.000 Vorträgen und Programmpunkten ist die THERMEC eine internationale Spitzenveranstaltung im Bereich moderner Werkstoffe und deren Verarbeitung, die auch bekannte Namen der Materialforschung in die Steiermark lockt: etwa Eduard Arzt, Physiker und Professor für Neue Materialien an der Universität des Saarlandes, außerdem wissenschaftlicher Geschäftsführer des Leibniz-Instituts für Neue Materialien. Er erforscht unter anderem der Natur nachempfundene neue Werkstoffe.