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Grazer Universitäten ehren „erfinderische“ Forscherinnen und Forscher#

Die steirischen Universitäten sind bedeutende Zentren von Erfinderinnen- und Erfindergeist. Mehr als 850 Erfindungen in den vergangenen zehn Jahren dokumentieren die enorme Forschungskraft. Besonders „erfinderische“ Wissenschafterinnen und Wissenschafter der Karl-Franzens-Universität, der TU Graz und der Medizinischen Universität werden bei einer Veranstaltung des Wissenstransferzentrums Süd am 24. November 2015 in der Aula der Uni Graz vor den Vorhang geholt. Der erfolgreichste Forscher der TU Graz erhält die Nikola Tesla-Medaille, die ebenfalls zum ersten Mal verliehen wird.

„Die Grundlagenforschung an den heimischen Universitäten trägt wesentlich zu einem besseren Verständnis weltweiter Probleme bei und liefert die Basis für den anwendungsorientierten Bereich“, betonen die Rektorin Christa Neuper (Uni Graz), Rektor Harald Kainz (TU Graz) und Rektor Josef Smolle (Med Uni Graz) unisono. Beeindruckend ist die Bilanz allein der drei Grazer Universitäten: Im Zeitraum 2004 bis 2014 gab es 551 Patentanmeldungen. Mehr als 100 Forscherinnen und Forscher, die sehr erfolgreich ihre wissenschaftlichen Ergebnisse verwerten konnten, werden im Rahmen eines Festaktes in der Aula der Karl-Franzens-Universität von den RektorInnen der drei Universitäten geehrt.

Verleihung der Nikola Tesla-Medaille#

Premiere feiert sowohl das Veranstaltungsformat als auch die Nikola Tesla-Medaille, die die TU Graz im Intervall von zwei Jahren an eine ihrer herausragenden Erfinderpersönlichkeiten verleiht. Die Auszeichnung ist nach dem gleichnamigen Pionier der Elektrotechnik benannt, der sein technisches Fachwissen unter anderem an der TU Graz erwarb und mehr als 100 Patente angemeldet hat. Erster Preisträger der Medaille ist Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Gernot Kubin. Der Informationstechniker konnte zwischen 2010 und 2014 mit insgesamt sieben Patenterteilungen die höchste Anzahl verbuchen.