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Historische Grundlagenforschung an der Karl-Franzens-Universität, Graz#

Maria Mairold – Andreas Golob, Promotionen an der Universität Graz 1682-1773, Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz, Hg. v. A. Kernbauer, Bd 6/5) Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt 2013.
© Karl-Franzens-Universität

Das Promotionsbuch der Karl-Franzens-Universität Graz für den Zeitraum 1682-1773 ist verschollen. Diese Neuerscheinung schließt die Lücke. Dazu war es notwendig, alle Einzelinformationen in geradezu detektivischer Manier auf Umwegen – vor allem über das Verzeichnis der Drucke – unter großem Zeitaufwand zu erheben und anschließend mit dem schon bestehenden Verzeichnis der Studierenden, das in vier Bänden der Matrikel zusammengestellt ist, abzugleichen und in das bislang schon Bekannte einzugliedern. Die Karl-Franzens-Universität ist unter allen österreichischen Universitäten somit die erste, die ihre Matrikeledition von der Gründung der Universität 1585 bis zum Ende der Jesuitenära 1773 zum Abschluss gebracht hat. Es liegt nun ein enormes Datenmaterial für sozialhistorische Forschungen zu Fragen der Universitäts-, Wissenschafts- und Universitätsgeschichte Mitteleuropas bereit, die zu neuen Einsichten in die Geistes-, Kultur-, aber auch politische Geschichte im weitesten Sinn führen werden.

Maria Mairold – Andreas Golob, Promotionen an der Universität Graz 1682-1773 (= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz, Hg. v. A. Kernbauer, Bd 6/5) Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt 2013.