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Hohe Waldbrandgefahr in Österreich #

Waldbrand (Bodenfeuer)
Waldbrand (Bodenfeuer).
Foto: Tilo. Aus: Wikicommons unter CC

In einigen Regionen Österreichs, besonders im Osten des Landes, ist es seit mehreren Wochen deutlich zu trocken. In Verbindung mit der aktuellen Hitzewelle, herrscht hohe Waldbrandgefahr. Für das kommende Wochenende wird von EFFIS, dem Europäischen Waldbrandinformationssystem, das erste Mal in diesem Jahr sogar die höchste Waldbrandgefahrenstufe simuliert – besonders gefährdet ist das Gebiet vom Waldviertel bis ins Wiener Becken, aber auch in anderen Teilen Österreichs ist die Waldbrandgefahr erhöht. Rauchen und das Hantieren mit offenem Feuer im Wald sollten daher in jedem Fall vermieden werden.

Generell sind in den letzten Jahren in Österreich eine Häufung an Großbränden und eine Zunahme von Anomalien beim Auftreten von Waldbränden zu beobachten. Bereits im April dieses Jahres gab es in Österreich eine hohe Waldbrandgefahr zu verzeichnen. Damals verbrannten in Lurnfeld, Kärnten, 70 Hektar Wald. Im August 2013 wurden im Föhrenwald bei Wiener Neustadt mehr als 50 Hektar Wald ein Raub der Flammen, im März 2014 sind in Absam, Tirol, 80 Hektar Schutzwald verbrannt.

Auch in der kommenden Woche geht es außergewöhnlich heiß weiter. Besonders im Nordosten des Landes ist damit zu rechnen, dass es überwiegend trocken bleibt. Da die Hitzewelle aus heutiger Sicht bis Ende kommender Woche andauern dürfte, ist mit einer anhaltend hohen bis sehr hohen Waldbrandgefahr zu rechnen, wodurch selbst massive Großbrände möglich sind.