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Hormone steuern Aufmerksamkeit#

Neurobiologen der Universität Salzburg weisen den Einfluss weiblicher Geschlechtshormone auf die Aufmerksamkeit nach#

Dr. Christina Brötzner und Professor Hubert Kerschbaum
Dr. Christina Brötzner und Professor Hubert Kerschbaum
© Kolarik/LEO

Aufmerksamkeit ist die Grundlage für unser Gedächtnis. Menschen, die sich schlecht konzentrieren können, haben ein schlechtes Gedächtnis. Der Neurobiologe Universitätsprofessor Hubert Kerschbaum vom Fachbereich Zellbiologie und vom Zentrum für neurokognitve Forschung der Universiät Salzburg hat nun zusammen mit seiner Doktorandin Dr. Christina Brötzner die biologischen Grundlagen individueller Aufmerksamkeitsunterschiede bei Frauen untersucht. Die Arbeit fand in Kooperation mit dem physiologischen Psychologen Univ.Prof. Wolfgang Klimesch von der Universität Salzburg statt.

Die Forschungsfrage lautete: Wie hängen weibliche Geschlechtshormone, Hirnaktiviät und Aufmerksamkeit zusammen. Zur Korrelation dieser drei Bereiche gibt es bisher keine Untersuchungen. Die Salzburger Forscher haben bei 20 jungen Frauen mit einem natürlichen Menstruationszyklus drei Mal während des Zyklus den Hormonstatus, die elektrophysiologische Aktivität (EEG) und die Aufmerksamkeit gemessen.