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Hybridsysteme: So werden Quanten alltagsreif#

Kommen Quantencomputer, Quantenhandys und Quantenmessgeräte? Große Hoffnungen liegen auf der Verbindung verschiedener Quantentechnologien zu Quanten-Hybridsystemen.#

Atome, Photonen, Schaltkreise: Unterschiedliche Quantensysteme haben unterschiedliche Vor- und Nachteile., © TU Wien
Atome, Photonen, Schaltkreise: Unterschiedliche Quantensysteme haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.
© TU Wien

Noch gibt es im Supermarkt keine Quanten-Geräte zu kaufen, auch wenn die Quantentechnologie in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat. Anwendungsideen gäbe es viele: Quantencomputer würden unsere heutigen Rechner drastisch übertreffen, auch in der Kommunikations- und in der Messtechnik könnten Quantentechnologien großen Nutzen bringen.

Dass es noch nicht ganz so weit ist, liegt daran, dass jedes Quantensystem – vom einzelnen Lichtteilchen bis zum Supraleiter – gewisse Nachteile mit sich bringt. Eine mögliche Lösung sind daher hybride Quantentechnologien, die aus zwei oder mehreren verschiedenen Systemen bestehen und die Vorteile der einzelnen Bestandteile verbinden. Auch an der TU Wien wird daran geforscht: An theoretischen Untersuchungen von Hybrid-Systemen arbeitet Peter Rabl, Experimente dazu kommen von den Teams rund um Jörg Schmiedmayer und Johannes Majer (alle Vienna Center for Quantum Science and Technology, Atominstitut, TU Wien). Den aktuellen Stand fassen die TU Wissenschaftler gemeinsam mit Fachkollegen nun in einem Perspective-Artikel im Fachjournal „PNAS“ zusammen.