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In der Ruhe liegt die Kraft: JKU-WissenschaftlerInnen realisieren kostengünstige Methode zur Schwingungsunterdrückung#

Die Versuchsanordnung - ein Metallbalken wird zu Schwingungen angeregt: auf dem Balken sind piezoelektrische Elemente angebracht, die über elektrische Schaltkreise miteinander verbunden sind (v.l.: Buchberger, Schöftner, Brandl, Irschik)
v.l.: Buchberger, Schöftner, Brandl, Irschik
Foto: JKU

Schwingungen in technischen Geräten wie Motoren oder Waschmaschinen sorgen für Lärm und sind daher unerwünscht. JKU-ForscherInnen vom Institut für Technische Mechanik (Leitung: o.Univ.-Prof. Hans Irschik) ist es nun im Laborversuch gelungen, eine kostengünstige Methode zur Unterdrückung solcher Schwingungen zu entwickeln.

Der neue Prototyp besteht aus einer neuartigen Kombination einfacher elektronischer Bauteile und basiert auf einer am Institut entwickelten Methode zur Unterdrückung von Vibrationen („Shape Control“). Das Institut für Technische Mechanik der JKU zählt seit Jahren zu den international führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Unterdrückung oder gezielten Erzeugung von Schwingungen mittels piezoelektrischer Aktoren und Sensoren. Gemeinsam mit dem Linz Center of Mechatronics (LCM) gelangen schon bisher erfolgreiche Realisierungen, z.B. in der Medizintechnik oder bei der Schallunterdrückung in Klimaanlagen oder Kühlschränken.

Neuer Versuch#

„Um die Schwingungsunterdrückung optimal zu gestalten, müssen die piezoelektrischen Elemente in bestimmter Weise über die Konstruktion verteilt werden. Das hat der Anwendbarkeit bislang Grenzen gesetzt“, so DI Dr. Jürgen Schöftner (Institut für Technische Mechanik).