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Otto Wittschier Wissenschaftspreise und Stipendien vergeben#

Clemens Sedmak, Eva Rohn und Christina Ortner wurden mit dem Otto-Wittschier Wissenschaftspreis 2014 ausgezeichnet. Die gleichnamigen Stipendien gingen an Lukas Haigermoser und Dagmara Stryjak.#

v.l.n.r.: Helmut Gaisbauer nahm den Wissenschaftspreis für Clemens Sedmak entgegen, Vizerektor Rudolf Feik, Preisträgerin Christina Ortner, Festredner Walter Thaler, Preisträgerin Eva Rohn, Kuratoriumsvorsitzender Rudolf Mosler, Stipendiatin Dagmara Stryjak, Kuratoriumsmitglied Helmut Geil und Stipendiat Lukas Haigermoser.
Preisträger
Foto: © Kolarik Foto

Am Dienstag, den 7. Oktober 2014, wurden die Otto-Wittschier Wissenschaftspreise und -stipendien in Höhe von insgesamt 18.000,- Euro vergeben. Sie werden von der EFS-AG (Euro Finanz Service Vermittlungs AG) in Gedenken an den Gründer Dr. Otto Wittschier gestiftet. Chance auf das Preisgeld hatten Arbeiten aus den Bereichen Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Finanzwissenschaften, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Wirtschaftsethik und Wirtschaftspsychologie. Darüber hinaus sollen die Bewerber an der Universität Salzburg wissenschaftlich tätig sein. Prämierte Arbeiten werden in einer eigenen Schriftenreihe publiziert.

Vizerektor Rudolf Feik hob in seiner Begrüßung hervor, dass die Vergabe dieses Wissenschaftspreises in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders hoch einzuschätzen sei. „Diese Investition in die Universitäten ist auch als Investition in die Menschheit insgesamt zu betrachten“, so Veik. Honorarkonsul Mag. Dr. Walter Thaler betonte, dass der Name Otto Wittschiers dauerhaft in der Öffentlichkeit verankert bleiben solle. „Wittschier, Ehrensenator der Universität Salzburg, war eine Unternehmerpersönlichkeit, der viele an seinem Erfolg teilhaben ließ“, so Thaler.

Der Vorsitzende des Kuratoriums für die Preisvergabe Universitätsprofessor Rudolf Mosler betonte, dass aus den überwiegend sehr guten Einreichungen für den Wissenschaftspreis eine Monographie und zwei Dissertationen ausgewählt worden seien. Dabei wurde neben der Qualität der Arbeiten, der bisherigen wissenschaftlichen Leistungen und der bisherigen Erfolge in Ausbildung und Karriere auch die Aktualität und gesellschaftliche Relevanz der Arbeiten beurteilt. Zudem berücksichtigten die Kuratoren – im Sinne von Otto Wittschier – eine allfällige thematische Nähe zu den Finanzdienstleistungen.