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Forscher erstellen Risikokarte für Opium-Anbau in Afghanistan#

Risikokarte des Opium-Mohnanbaus in Afghanistan.
Risikokarte des Opium-Mohnanbaus in Afghanistan. Rote Regionen weisen eine besonders hohe Anfälligkeit für Mohnanbau auf
© Z_GIS/UNODC

Wissenschaftler des Interfakultären Fachbereichs Geoinformatik Z_GIS der Universität Salzburg haben gemeinsam mit dem United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) Risikokarten entwickelt, die die Anfälligkeit für den Opium-Anbau in Afghanistan zeigen. Erstmals werden dabei Umweltfaktoren und vor allem sozio-ökonomische Aspekte berücksichtigt. Die Ergebnisse dienen dazu, mögliche Risikogebiete auszuwiesen und zu charakterisieren.

Zusätzlich unterstützen sie Entscheidungsträger vor Ort, passende Entwicklungsmaßnahmen zu identifizieren. Diese mittel- bis langfristigen Maßnahmen zielen vor allem auf soziale und ökonomische Aspekte ab.

Integrative Ausweisung von Risikogebieten#

Das Ergebnis zeigt eine Risikokarte für Afghanistan. Durch den gewählten Ansatz wird eine Vielzahl von Faktoren mit entsprechenden Daten in einer Karte integriert. Entscheidungsträger erhalten so einen ersten Überblick über die Risikolandschaft. Zusätzlich lassen sich die Regionen nach Umweltbedingungen und sozio-ökonomischen Faktoren charakterisieren. Dadurch können bestimmte Faktoren genauer untersucht und beobachtet – bzw. übergreifende Entwicklungsmaßnahmen identifiziert werden.