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Spitzenliga der Elektronenmikroskopie#

Grazer Forschern gelingt 3D-Charakterisierung von Nanoobjekten#

ASTEM ist eines der weltweit leistungsfähigsten analytischen Elektronenmikroskope. Im Bild die Hauptautoren der jüngsten Publikation zur 'Atomografie' in Nature Communications (v.l.): Gerald Kothleitner, Philipp Thaler und Georg Haberfehlner vom Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik der TU Graz
ASTEM ist eines der weltweit leistungsfähigsten analytischen Elektronenmikroskope. Im Bild die Hauptautoren der jüngsten Publikation zur "Atomografie" in Nature Communications
© Lunghammer - TU Graz

Zukunftsweisende Publikationen in Nature Communications und Nano Letters#

Enormer Durchbruch in der Analyse von Nanostrukturen: Forscher aus Graz haben erstmals nano-skalige Objekte chemisch, strukturell und hinsichtlich ihrer physikalischen Eigenschaften in 3D untersuchbar gemacht. Die neue atomar auflösende Elektronentomografie nennt sich „Atomografie“ und eröffnet neue Wege in der Materialforschung. Über die Ergebnisse des Teams von TU Graz, Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZFE) der Austrian Cooperative Research und Uni Graz berichten aktuell die angesehenen Fachjournale Nature Communications und Nano Letters.

Gleich zwei hochkar ätige Publikationen in international angesehen Fachjournalen geben aktuell Zeugnis über die fruchtvolle und kooperative Forschungsarbeit im Bereich der Nanoanalytik von Physikern und Materialforschern der TU Graz (FELMI und Institut für Experimentalphysik), des Zentrums für Elektronenmikroskopie (ZFE) der Austrian Cooperative Research (ACR) und der Karl-Franzens Universität Graz. Ein detailliertes Verständnis über Materialstruktur und -eigenschaft ist das Um und Auf in der Erforschung neuartiger Materialien, wie Arbeitsgruppenleiter Gerald Kothleitner vom Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik der TU Graz (FELMI) schildert: „Um Materialien in ihrer Eigenschaftskomplexität verstehen zu können, müssen wir Methoden zur Herstellung, zur Simulation und zur Charakterisierung entwickeln und verknüpfen. Unsere Methode der Elektronentomografie kann Nano-Strukturen nicht nur dreidimensional atomar abbilden, sondern auch mit physikalisch-strukturellen Eigenschaften korrelieren.“