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Steiermark als RFID-Mekka:#

TU Graz leitet Qualifizierungsnetzwerk#

Die Steiermark ist nicht nur Weltinnovationsführer bei RFID-Chips, sondern hat auch quantitativ die Nase vorn: Mehr als 50 Prozent der weltweit eingesetzten Chips zur berührungslosen Identifikation von Objekten mittels elektromagnetischer Wellen kommen aus der Steiermark. Die internationale Marktführerschaft des RFID-Hotspots Steiermark gilt es weiter abzusichern und auszubauen. Eine zentrale Maßnahme dabei: das RFID Qualifizierungsnetzwerk unter Führung der TU Graz, das ab Oktober mit einer breiten Palette an Kursen und Weiterbildungsforen zum zweiten Mal stattfindet.

Ob Reisepass, Warenidentifikation, Zutrittskontrolle oder Ticketing – ohne „Radio-Frequency-Identifikation“ geht in der modernen Gesellschaft gar nichts. Und in Sachen berührungslose Identifikations- und Sicherheitstechnik geht weltweit ohne die Steiermark nichts mehr: Rund 2.000 Beschäftigte arbeiten in steirischen RFID-Unternehmen, viele davon Weltmarktführer. Diesen steirischen Innovations- und Wettbewerbsvorsprung gilt es zu sichern und auszubauen. Als zielgerichtetes Weiterbildungsangebot für Schlüsselpersonal im Bereich RFID geht dieser Tage das zweite RFID-Qualifizierungsnetzwerk an den Start. Von der TU Graz geleitet und von der FFG gefördert sind diesmal insgesamt 26 Partner mit an Bord, darunter sechs wissenschaftliche Partner, 15 kleine Unternehmen, zwei mittlere Unternehmen und drei Großunternehmen.

RFID-Zukunftsschmiede#

Mit namhaften RFID-Unternehmen und der dazugehörigen Forschungs- und Ausbildungsaktivität ist die Steiermark schon jetzt das Mekka für RFID. Zielgerichtete Weiterbildungsprogramme für Schlüsselpersonal im Bereich RFID stärken die Innovationskraft der Unternehmen und ermöglichen neue Wachstumschancen. Ziel des RFID-Qualifizierungsnetzwerks 2 ist es, gemeinschaftlich Marktanforderungen festzustellen und den Wertschöpfungsanteil anzuheben. Dazu wurde ein Programm mit 57 Kursen für über 200 Teilnehmer/innen konzipiert, das den Bedarf der Unternehmen aufgreift und neben technologisch relevanten Themen auf Anwendungen, Vernetzung und Kooperation ausgerichtet ist. „Orientierungsmarker für die Konzeption der Kurse ist und bleibt der konkrete und praxisorientierte Bedarf der Unternehmen, auf Basis dessen die wissenschaftlichen Partner maßgeschneiderte Programme und Weiterbildungsmaßnahmen für die rund 2.000 steirischen Mitarbeiter/innen im Bereich RFID erarbeitet haben“, erklärt Christine Stöckler-Penz, Leiterin von TU Graz Life Long Learning.