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Salzburger Psycholog/innen führen erste gesamtösterreichische Konsumentenstudie zur Wirksamkeit von Psychotherapien durch #

Blick auf Salzburg
Blick auf Salzburg

Wie gut helfen Psychotherapien in einer seelischen Notlage? Gibt es Unterschiede in der Effektivität der Methoden? Worauf kommt es an, dass eine Behandlung nützt? Bisher fehlen in Österreich dazu Daten. Salzburger Psycholog/innen haben daher eine Studie zur Wirksamkeit von Psychotherapien aus Patientenperspektive gestartet. Eine dazu gehörige Pilotstudie ist bereits abgeschlossen.

In spätestens zwei bis drei Jahren sollen die Ergebnisse aus der Befragung von etwa tausend Teilnehmer/innen vorliegen. Projektleiter der anonymen online Befragung von ehemaligen Psychotherapie-Patienten und -Patientinnen ist Anton-Rupert Laireiter, Professor für klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Salzburg. Die Studie ist unter folgendem Link erreichbar: www.befragung.sbg.ac.at.

Die Salzburger Psycholog/innen führen die retrospektive Befragungsstudie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen, u.a. auch der Salzburger Gebietskrankenkasse, durch. In einem ersten Schritt wurden daher Daten aus Salzburg erhoben, in einem weiteren wird die Studie auf ganz Österreich ausgedehnt.

Kognitive Verhaltenstherapie, systemische Familientherapie, Psychoanalyse, Gestalttherapie, klientenzentrierte Psychotherapie, Existenzanalyse , katathym- imaginative Psychotherapie etc. In Österreich gibt es momentan 22 anerkannte Psychotherapiemethoden. Doch welche empfiehlt sich bei welchem seelischen Leiden? Hilft bei Ängsten oder Depressionen eine andere Methode besser als bei Essstörungen oder Zwängen? Wie lang soll eine Psychotherapie im Idealfall dauern? Welche Konstellationen machen eine Therapie in der Praxis besonders erfolgreich? Das wollen die Salzburger Psychologen in einer retrospektiven Befragungsstudie untersuchen. Die Vorbereitungen dazu wurden bereits 2012 gestartet.