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JKU-ForscherInnen ging Licht auf: Weltweit erster Silizium-Quantenpunktlaser gebaut#

Künftig werden die Signale auf Computerchips nicht mehr ausschließlich elektrisch übertragen, sondern zunehmend mit Licht. Da Computerchips auf Silizium basieren, dieses aber für Lichtquellen nicht geeignet ist, stehen die Chipentwickler vor Problemen. JKU-WissenschaftlerInnen präsentierten nun eine vielversprechende Lösung: Den weltweit ersten Silizium-Germanium-Quantenpunktlaser.

Aufgrund der ständigen Miniaturisierung verlaufen inzwischen in einem nur wenige Quadratzentimeter großen Computerchip mehrere Kilometer an Kupferleitungen zur elektrischen Signalübertragung. Das führt zu hohen elektrischen Widerständen und entsprechend niedrigen Taktfrequenzen. Die Datenübertragung zwischen Rechenzentren und auch im Internet nutzt schon seit längerem Lichtsignale in optischen Glasfaserkabeln. Weltweit wird nun intensiv daran gearbeitet, die Signalübertragung auch innerhalb eines einzelnen Computer-Chips optisch - also mit Lichtgeschwindigkeit - zu übertragen. Doch das wirft neue Probleme auf.

Keine Alternative zu Silizium „Silizium ist leider ein indirekter Halbleiter, das heißt, es ist für effiziente Lichtquellen nicht geeignet“, so Dr. Moritz Brehm vom Institut für Halbleiter- und Festkörperphysik der JKU (Institutsvorstand: Univ.-Prof. Armando Rastelli).