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Wie verlässlich sind Klimamodelle? #

Salzburger Philosophin hinterfragt die Methoden der Klimawissenschaften#

Charlotte Werndl
An die Universität Salzburg berufene Philosophin Charlotte Werndl
© Uni Salzburg

Die kürzlich an die Universität Salzburg berufene Philosophin Charlotte Werndl reflektiert die Methoden der Klimawissenschaftler kritisch und setzt sich mit den Grenzen der Vorhersagbarkeit auseinander. Die gebürtige Neumarkterin ist mit 33 Jahren die jüngste Professorin an der Universität Salzburg.

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel. Dazu Dürre, Stürme, Überschwemmungen. Klimawissenschaftler prognostizieren eine weitere Zunahme von Wetterextremen und Umweltkatastrophen. Doch wie verlässlich sind Klimamodelle? Welche Arten von Unsicherheiten stecken in den hochkomplexen Computersimulationen? Lassen sich aus den Klimamodellen überhaupt konkrete Entscheidungshilfen für Politikberater ableiten?

Dass die Durchschnittstemperatur der Erde ansteigt und dass für den Klimawandel hauptsächlich der Mensch verantwortlich ist, daran besteht inzwischen so gut wie kein Zweifel mehr. Im Detail gibt es bezüglich des zukünftigen globalen Klimas und vor allem bezüglich des lokalen Klimas jedoch viele Unsicherheiten. Und diese sind teilweise größer, als öffentlich kommuniziert wird, stellt Charlotte Werndl, Professorin für Logik und Wissenschaftstheorie am Fachbereich Philosophie der Universität Salzburg fest.