Pfarrkirche Hain#

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Die Pfarrkirche „Zur Unbefleckten Empfängnis" ist eine gotische, dreischiffige, kreuzrippengewölbte Pfeilerbasilika mit wuchtigem Westturm. Markant ist das Kultbild aus dem beginnenden 16. Jahrhundert: eine spätgotische, doppelseitig geschnitzte Marienstatue mit gleicher Vorder- und Rückenansicht, die auf einer Säule im Kirchenschiff steht, und früher wohl von den Wallfahrern umschritten wurde. Die Barockausstattung verdankt die Kleinhainer Kirche dem Stift Herzogenburg, dessen Filiale sie war. Der barocke Hochaltar ist aus rotem Marmor (1713), das Bild der Maria Immaculata“ ist ein Werk von Bartolomeo Altomonte (1773). Zu beiden Seiten stehen vergoldeten Figuren der hll. Joachim und Anna. Die beiden barocken Seitenaltäre sind als Pendants gestaltet. Das linke Seitenaltarbild zeigt Maria als Kind mit ihren Eltern Anna und Joachim, das rechte den hl. Petrus mit einer interessanten Darstellung der Stadt Rom aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. An den Hochwänden des Langhauses sind links vier barocke Ölbilder mit der Darstellung der vier Evangelisten, gegenüber jener der vier lateinischen Kirchenväter angebracht. Die Kanzel und eine Kreuzigungsgruppe entstanden im 18. Jahrhundert. Die 14 Kreuzwegbilder kaufte die Pfarre Hain im Jahr 1822. Die ornamentalen Glasgemäldefenster stammen aus dem Jahr 1906. Die mechanische Schleifladenorgel der Firma Allgäuer mit eingebautem Spieltisch wurde 1988 angefertigt.

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