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Pfarrkirche Krems - St. Paul#

3500 Krems, St. Paul-Gasse 1 3500 Krems, St. Paul-Gasse 1

Die Entstehung der Pfarre St. Paul ist eng mit der Entwicklung des Stadtteils Mitterau am Kremsfluss verbunden. Die Bebauung begann erst nach der Errichtung eines Schutzdammes Ende des 19. Jahrhunderts. Durch den Bau elfstöckiger Wohntürme die Mitterau in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts zum bevölkerungsreichsten Stadtteil von Krems geworden. 1976 erfolgte die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs zur Neuerrichtung eines Pfarrzentrums, nach dem Prof. Dipl. Ing. Josef Patzelt aus Wiener Neustadt den Auftrag erhielt. 1980 wurde die Kirche geweiht. 1995 erhielt sie zum Millennium der Stadt Krems einen Glockenturm als Geschenk. Der erste Eindruck des Hauptkirchenraumes wird durch eine Sichtziegelwand mit einem frühbarocken Kruzifix und seinem 2,30 m hohen Corpus bestimmt. Es ist eine Leihgabe der Pfarre Arnsdorf (Filialkirche St. Johann im Mauertal). Der Altar ist ein kreisförmiger Sandsteintisch mit dem Altarstein aus der alten Paulusbasilika in Rom. Je nach der Zeit im Kirchenjahr wird der Chorraum anders gestaltet: Während des Jahres mit einem Wandteppich, der das Osterereignis symbolisiert, in der Weihnachtszeit Statuen von Josef und Maria, in der Fastenzeit ein Fastentuch mit dem Kreuzweg. Die Chororgel mit 20 Registern baute die Firma Gregor Hradetzky. Die Werktagskirche ist durch eine mobile Wand vom Kirchenhauptraum getrennt. Hier steht eine Südtiroler Madonna mit Kind aus der Zeit um 1720.

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