Pfarrkirche St. Oswald#

3684 St. Oswald Nr. 15 3684 St. Oswald Nr. 15

Die Pfarrkirche "Zum hl. Oswald" steht am südlichen Ortsrand. Das Gotteshaus ist eine barockisierte, romanische Wehrturmkirche. Der mächtige, den gesamten Chorschluss füllende Hochaltar mit Opfergangsportalen ist frühbarock, aus dem Jahre 1623. Das Altarbild zeigt den "hl. Oswald vor dem Kreuz" (2. Hälfte 18. Jahrhundert), flankiert von fast lebensgroßen Figuren der hll. Petrus und Paulus. Über den beiden Säulen mit vergoldeten Kapitellen steht das Aufsatzbild "Mariae Himmelfahrt" zwischen den Statuen zweier heiliger Bischöfe. An der linken Chorwand sind zwei barocke Grabtafeln von Pfarrern eingemauert. Das Chorgestühl aus der Zeit um 1800 verdeckt das spätgotische Sakramentshäuschen. In der rechten Chorwand führt ein gotisches Schlüssellochtor in die Sakristei. Die barocke Hängekanzel hat vergoldeten Zierat, auf dem Schalldeckel die Hl. Geist-Taube und ein "Auge Gottes" (um 1750). Die beiden Seitenaltäre sind gleichartig gestaltet: Der Linke trägt das Bild "hl. Anna Selbdritt" (1. Hälfte 19. Jahrhundert) und die Statuen der hll. Johannes Nepomuk und Florian (2. Viertel 18. Jahrhundert), der Rechte das spätnazarenische Gemälde "Herz Jesu", signiert von "Jos. Kessler, Wien 1873" und die Statuen der hll. Petrus und Bartholomäus (2. Viertel 18. Jahrhundert). An den Pfeilern befinden sich barocke Statuen der hll. Antonius von Padua und Antonius des Einsiedlers. Beim nördlichen Eingang hat man das spätgotische, zwölfseitige Taufbecken (um 1500) aufgestellt. Die barocken Kreuzwegbilder sind aus dem Jahre 1778. Die Glasgemäldefenster der Firma Franz Götzner wurden 1919 angebracht. 1922 baute Matthäus Mauracher eine neue Orgel in das barocke Gehäuse ein.

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