unbekannter Gast

Pfarrkirche Tulln - St. Severin#

3430 Tulln, Anton-Bruckner-Straße 12 3430 Tulln, Anton-Bruckner-Straße 12

Die Pfarrkirche "Zum hl. Severin" wurde 1972 nach Plänen von Rudolf Sigmund in rationeller Betonbauweise im Verbund mit einem Seelsorgezentrum errichtet. Die künstlerische Gestaltung besorgten Josef Weinbub (Altar, Tabernakel, Ambo, Session, Kreuzweg aus 15 Eichenholzreliefs, Tor) und Kurt Czernia (Glasbilder). In der Ausstattung nimmt die Kirche immer wieder auf ihr Patrozinium Bezug. Schon das Bronzetor zeigt den hl. Severin, ebenso eines der beiden Glasbilder. Das rasche Anwachsen der Pfarrgemeinde erforderte bereits nach zwei Jahrzehnten die Vergrößerung der Kirche sowie die Errichtung eines Pfarrzentrums und Pfarrhofes. Die Erweiterung erfolgte 1989/1990 nach den Plänen des Architektenteams Franz und Monika Binder. Der ehemals kubische Bau wurde durch ein markant geschwungenes Dach in Holzleimkonstruktion mit Kupferschindeldeckung und eine in Glaskonstruktion aufgelöste Firstausbildung zum Zentralpunkt der Anlage umgestaltet. Den Innenraum bestimmt die Dachkonstruktion in sichtbaren Holzleimträgern. Er bietet 400 Personen Platz. Das Altarbild mit dem Kirchenpatron ist ein Gemeinschaftswerk der Jugendlichen der Pfarre aus dem Jahr 1990 für den Kirchenneubau. 1992, zum 20-Jahr-Jubiläum gestaltete Josef Weinbub einen neuen Tabernakel und erhielt die Kirche ihre Orgel von der Firma Walcker. Die Kirche mit Pfarrzentrum und Pfarrhof ist um einen zentralen Platz angelegt. Ein umlaufender gedeckter Gang fasst das Ensemble zusammen. Der Glockenturm kam im Herbst 2001 dazu.

Homepage