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Stifts- und Pfarrkirche Zwettl#

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Stift Zwettl im Waldviertel ist eine der bedeutendsten romanischen Klosteranlagen. Seine Gründung erfolgte 1137. Kirche, Wohn-, Schlaf- und Vorratsräume sind um den Kreuzgang angeordnet. Dieser beinhaltet die ältesten Strebepfeiler Österreichs und zeigt den Übergang vom üppigen spätromanischen zum strengen frühgotischen Stil. Der Kapitelsaal mit seiner Mittelsäule und das Dormitorium zählen zur ersten Zisterzienser-Architektur. Die Stifts- und Pfarrkirche "Zu Mariae Himmelfahrt" steht am Nordrand der Klosteranlage. Die dreischiffige Hallenkirche mit Umgangschor und Kapellenkranz aus dem 14. Jahrhundert zählt zu den Hauptwerken der österreichischen Hochgotik. Die hoch aufragende Westfassade ist ein Hauptwerk von Mathias Steinl (Ausführung Josef Munggenast). Die außergewöhnlich reiche barocke Einrichtung des mit Stuck ausgestatteten Kirchenraums entstand unter Beteiligung bedeutender Meister des österreichischen Hochbarock. Matthias Steinl, Josef Munggenast, Matthias Götz, Jakob Schletterer, Martino Altomonte, Paul Troger u. a. arbeiteten daran. Chorgestühl, Kanzel und Orgel zählen ebenso zu dem bemerkenwert einheitlichen Konzept wie der Hochaltar und die zahlreichen Altäre im Querschiff und Kapellenkranz.

--> Vgl. Heimatlexikon

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