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Pfarrkirche Landstraße (Rochuskirche)#

1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 54-56 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 54-56

Die Kirche zu den heiligen Rochus und Sebastian auf der Landstraße wurde zur Zeit der Gegenreformation vom katholischen Adel sehr gefördert: Ferdinand III. ließ sie zu Ehren der Pestpatrone bauen. Das ursprüngliche Hochaltarbild zeigte nicht nur die Heiligen, sondern auch die kaiserliche Familie. Maria Theresia ließ dann das Gnadenbild "Maria vom guten Rat" als Tabernakelbild anbringen. Das jetzige Altarblatt stammt vom Hof-und Kammermaler Peter Strudel. Er stellte Maria als Fürbitterin der von der Pest bedrohten Stadt Wien dar. Auch die Seitenaltäre stammen aus dem 17. Jahrhundert. Vom Bild des Schmerzensmannes von Lucas Cranach ist nur noch eine Kopie zu sehen. Das Kloster auf der Landstraße war Sitz der beschuhten Augustiner-Eremiten, bis ihr Orden 1812 aufgehoben wurde.