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Canisiuskirche#

1090 Wien, Canisiusgasse 16 1090 Wien, Canisiusgasse 16

Die Canisiuskirche ist dem "göttlichen Heiland am Ölberg, der schmerzhaften Mutter und dem dem hl. Petrus Canisius" geweiht. Sie entstand um die Jahrhundertwende nach Plänen von Gustav Neumann. Im Giebelfeld des Portals steht eine Statue des Kirchenlehrers Petrus Canisius, der zur Bauzeit noch nicht heiliggesprochen war. Er wirkte in der Reformationszeit einige Jahre in Wien als Seelsorger und ist als Prediger und Verfasser des "deutschen Katechismus" bekannt. Weitere Fassadenplastiken von Franz Barwig stellen den Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola, und den Patron der Missionen, Franz Xaver, dar. Das Kircheninnere wurde 1956 modernisiert. Dabei ersetzte man einen Teil der neugotischen Ausstattung durch Mosaike. Anstelle des Hochaltarbildes wurden in der Apsis Darstellungen der 12 Apostel angebracht. An die Canisiuskirche schließen die Jesuitenresidenz, ein Kreuzgang und das Jugendheim "Zentrum 9" mit einem Garten an.

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Fotos: Doris Wolf 2012

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